Gegenstände in Tolkiens Welt
In Mittelerde gibt es viele mystische und
fiktive Gegenstände. Hier die wichtigsten.
Ringe der Macht
Mit Ausnahme des Einen Rings werden alle Ringe der Macht von den Noldor-Elben in
den Schmieden von Eregion gefertigt; die späteren neun Ringe der Menschen und
die sieben Ringe der Zwerge sogar unter direkter Führung von Sauron, der sich
unter dem falschen Namen Annatar („Herr der Geschenke“) als Freund der Elben
ausgibt. Besonders Celebrimbor fertigt unter den Ratschlägen von Annatar den
Großteil der Ringe an.
Als Sauron Eregion erobert, nimmt er die neun Ringe an sich und erfährt durch
die Folter von Celebrimbor auch, wo sich die sieben Ringe befinden. Nur die drei
Ringe bleiben vor Sauron verborgen. Später verteilt der Dunkle Herrscher die von
ihm eroberten sechzehn Ringe wieder, um die Könige der Menschen und Zwerge an
seinen Willen zu binden.
Der Eine Ring
Der Eine Ring (auch Meisterring) wird vom dunklen Herrscher Sauron im zweiten
Zeitalter heimlich in den Feuern des Schicksalsberges in Mordor geschmiedet. Er
lässt einen großen Teil seiner eigenen Macht in den Ring fließen, um diesem
Kraft zu verleihen und die anderen Ringe der Macht zu beherrschen. Allerdings
bindet sich der Dunkle Herrscher mit dieser Tat auch unwiderruflich an das
Schicksal des Rings und geht so zugrunde, als der Ring zerstört wird.
Die auf Innen- und Außenseite des Ringes eingravierte Inschrift lautet in der
Schwarzen Sprache:
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul,
was zu Deutsch soviel bedeutet wie
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Sichtbar wird diese Inschrift nur unter dem Einfluss von glühendem Feuer. Der
Text ist Teil eines längeren Gedichts, das auch die drei Elbenringe, die sieben
Zwergenringe und die neun Ringe der Menschen beschreibt.
Der Eine Ring hat die Macht, diese anderen Ringe zu unterwerfen und ihre Träger
zu korrumpieren und schließlich zu Dienern Saurons zu machen. Der Ring kann
seine Größe verändern, hat einen eigenen Willen und versucht, zu Sauron zu
gelangen, wenn dieser ihn nicht trägt. Streift der Träger sich den Ring über den
Finger, wird er unsichtbar. Die einzige Ausnahme ist Tom Bombadil, auf den der
Ring keinen Einfluss hat. Der Träger selbst befindet sich dann in einer
Schattenwelt und steht mit Sauron in Kontakt. Er kann von ihm und den
Ringgeistern geortet werden. Außerdem macht er die wahre Gestalt der Ringgeister
sichtbar, wenn sich diese in der Nähe befinden. Seine Macht und sein Einfluss
auf den Träger sind so groß, dass er selbst für ehrbare Personen und deren beste
Freunde eine Gefahr darstellt. Zudem verlängert er das Leben seines Trägers,
wenn dieser lange in seinem Besitz ist.
Die Macht zu korrumpieren und zu betrügen, die dem Ring innewohnt, ist
untrennbar mit dem Wesen und dem Schicksal des Ringes verbunden. Solange der
Ring existiert, folgt er seinem eigenen Willen, selbst wenn er dem jeweiligen
Besitzer zu dienen scheint. In gewisser Weise strebt der Ring nach perfekter
Korruption, um so zu seinem einzig wahren Herren Sauron zurückzukehren, denn so
wie die Macht des Ringes ursprünglich von Sauron kommt, ist auch sein Wille der
Saurons, der den Ring nur durch Betrug an den Elben von Eregion erschaffen
konnte. So betrügt und korrumpiert er Besitzer um Besitzer, wobei die Mächtigen
ihm am Schnellsten verfallen.
Der Ring ist im Herrn der Ringe das zentrale Objekt der Begierde, denn der
Träger verspricht sich von ihm allumfassende Macht. Da er nur an jenem Ort
zerstört werden kann, an dem er erschaffen wurde, macht sich Frodo Beutlin mit
acht Gefährten auf den Weg, um den Schicksalsberg zu erreichen und dort den Ring
in das ewige Feuer zu werfen. Nachdem diese Aufgabe erfüllt ist, verliert Sauron
seine Macht.
Träger des Einen Ringes waren nach Sauron: Isildur, Gollum, Bilbo Beutlin, Frodo
Beutlin sowie Sam Gamdschie. Andere Figuren, die den Ring begehrten, waren
Saruman, Boromir, Denethor, Galadriel und Faramir. Die zwei Letzteren konnten
jedoch dem Verlangen nach dem Ring widerstehen.Außerdem trugen Déagol und Tom
Bombadil den Ring für sehr kurze Zeit.
Die drei Ringe der Elben
Diese drei Ringe sind die einzigen der 20 großen Ringe, welche von Sauron nie
berührt wurden und somit rein von seinem Einfluss blieben. Sie werden etwa im
Jahr 1590 des Zweiten Zeitalters von Celebrimbor in Eregion geschaffen.
Die drei Ringe zeigen ihre Macht, indem sie die Schönheit aller Dinge erhalten
und bewahren. Als der Krieg der Elben gegen Sauron beginnt, erhält Celebrimbor
von Galadriel den Rat, die Ringe zu verbergen. Deshalb erhält sie von ihm Nenya,
den Ring des Wassers aus Adamant und Mithril.
Vilya, den Ring der Luft aus einem blauen Saphir und Gold, sowie Narya, den Ring
des Feuers aus Rubin, vertraut er Gil-galad an. Dieser übergibt sie dann an
Elrond und Cirdan, bevor er stirbt.
Am Ende des dritten Zeitalters enthüllt Gandalf, dass er der Hüter Naryas ist,
denn Cirdan gab ihm den Ring, damit er die schwere Last, die auf ihn wartete,
besser ertragen könne. Als der Eine Ring vernichtet ist, erlischt auch die Macht
der Drei, und deren Träger verlassen Mittelerde.
Die sieben Ringe der Zwerge
Sie werden ebenfalls mit dem Gedanken verteilt, ihre Besitzer dem Willen Saurons
zu unterziehen. Allerdings prallt die schwarze Macht der sieben Ringe an der
Dickköpfigkeit der Zwerge ab und erhöht nur die Goldgier ihrer Träger. So soll
auf dem Grund der sieben Zwergenschätze je ein goldener Ring gelegen haben (so
wie der Ring des Alberich im Nibelungenhort). Später werden vier der Ringe von
Drachen gefressen oder zerstört, die anderen drei finden den Weg zurück zu
Sauron. Die einzigen bekannten Träger von Zwergenringen waren Thorin
Eichenschilds Vater Thrain und sein Großvater Thror.
Die neun Ringe der Menschen
Mehr Erfolg erzielen die neun Ringe der Menschen, denn die Ringträger, welche
unter anderem Fürsten númenorischer Abstammung waren, verwandeln sich langsam in
Nazgûl und werden zu den treusten Dienern Saurons. Ihr Anführer ist, neben
Sauron, der Hexenkönig von Angmar, ein schwarzer Numenórer, dessen Geist nach
dem gewaltsamen Tod durch die Hand anderer Numenórer vor Urzeiten zu Sauron
gekrochen kam, und den ersten der Neun Ringe in Empfang nahm.
Waffen
Aeglos
Aeglos ist der Speer Gil-galads, dem Hohen König der Noldor, der ihn in der
Schlacht von Dagorlad (die Schlacht des Letzten Bündnisses) trug und deshalb von
den Scharen Saurons gefürchtet wurde. Es ist nicht überliefert, was mit Aeglos
nach dem Tod Gil-galads im Kampf gegen Sauron geschah.
Glamdring
Glamdring ist ein von den Elben Gondolins geschmiedete und von Turgon, ihrem
Herrn, bis zu seinem Tod getragenes Schwert, das später in den Besitz Gandalfs
fällt. Er findet es im “Kleinen Hobbit“ in einer Trollhöhle, zusammen mit den
Schwesterklingen “Orcrist“ und “Stich“.
Mit Glamdring streckt Gandalf den Balrog von Morgoth in Moria nieder und kämpft
mit ihm im Ringkrieg.
Orcrist
Das Schwert Orcrist wird ebenso wie seine Schwesterklingen Glamdring und Stich
in Gondolin geschmiedet. Thorin Eichenschild nimmt die Klinge an sich, als er
sie in der Höhle der zu Stein erstarrten Trolle vorfindet. Als Thorin in der
Schlacht der Fünf Heere am Fuße des Berges Erebor fällt, wird Orcrist zu seinen
Ehren auf sein Grab gelegt und warnt seither vor Angriffen der Orks, da es blau
erstrahlt, wenn sich solche in der Nähe befinden.
Stich
Das Schwert Stich, im Ersten Zeitalter in Gondolin geschmiedet, kommt in
zahlreichen Schlachten zum Einsatz. Durch elbische Schmiedekünste vermag es, wie
Glamdring und Orcrist, blau zu schimmern, wenn Orks in der Nähe sind.
Zum Ende des Dritten Zeitalters gelangt Bilbo Beutlin in den Besitz des
Schwertes, als er mit Gandalf und den dreizehn Zwergen auf dem Weg zum Erebor
ist. Während des Ringkrieges übergibt er Stich zusammen mit dem Kettenhemd aus
Mithril an seinen Neffen Frodo, als dieser seine Reise zum Schicksalsberg
antritt.
Narsil / Andúril
Narsil ist das Schwert von Elendil. Es wurde vom Schmiedemeister von Nogrod, dem
Zwerg Telchar, vor oder während des Ersten Zeitalters geschmiedet. Sein Name
leitet sich von „Sonne“ (Anar) und „Mond“ (Isil) ab, denn sein Glanz soll dem
der Sonne und des Mondes nahe kommen. Narsil verhilft den Menschen und Elben des
Letzten Bündnisses zum Sieg gegen Mordor in der Schlacht von Dagorlad. Im Kampf
mit Sauron zerbricht es, Elendil wird getötet.
Isildur ergreift darauf das zerbrochene Schwert und schneidet Sauron mit dem
Rest der Klinge den Einen Ring von der Hand. Dadurch kommt dieser in den Besitz Isildurs, der ihn aber trotz Elronds Rat nicht vernichtet. Mit diesem Ereignis
wird das Dritte Zeitalter in der Mythologie Tolkiens eingeläutet, in dem die
Handlung vom “Herrn der Ringe“ spielt.
Dem Roman nach tragen die Erben Isildurs bis hin zu Aragorn das abgebrochene
Schwert als Erinnerung an die Schlacht des Letzten Bündnisses, bis es im
Ringkrieg neu geschmiedet wird und den Namen Andúril (Flamme des Westens)
erhält. Aragorn zieht das abgebrochene Schwert im Kaminzimmer im Tänzelnden Pony
in Bree, um seine Identität zu beweisen. In Bruchtal wird das Schwert von
Elronds Schmieden wieder zusammen gefügt, und Aragorn nimmt es an sich, als die
Gemeinschaft des Ringes Bruchtal verlässt, um den Einen Ring zu vernichten; er
benutzt es im Kampf gegen Saurons Heere, um dem Heer der Untoten auf den Pfaden
der Toten zu beweisen, dass er Elendils Erbe ist und damit in der Lage, die
Untoten von ihrem Fluch zu befreien, wenn sie ihm einen letzten Dienst erweisen.
Der Verfilmung von Peter Jackson zufolge werden die Bruchstücke von Narsil 3000
Jahre lang von Elrond in Bruchtal aufbewahrt.
Diverses
Die Silmaril
Die Silmarilli waren drei von Feanor in der Zeit nach der Loskettung Morgoths
geschaffene Edelsteine. Die von Varda geheiligten Juwelen enthielten das Licht
der zwei Bäume und waren das Kunstvollste, das je von einem Elben geschaffen
wurde.
Als sich aber Feanor einmal vor dem Gericht der Valar zu verantworten hatte (die
Noldor lebten zu dieser Zeit noch in Aman) und die Silmaril bei seinem Vater
Finwe in Formenos ließ, drang Morgoth dort ein, tötete Finwe und stahl die
Silmaril.
Durch Feanors Eid, den er daraufhin schwor, wurde das Schicksal seiner Söhne und
deren Häuser mit den von Morgoth geraubten Silmaril verwoben. Morgoth nämlich
floh nach Mittelerde und ließ die Edelsteine in seine Eisenkrone einarbeiten.
Dort blieben sie mehr als 400 Jahre, bis Beren und Luthien einen der Silmaril
von Morgoth stehlen konnten, da Thingol ihn als Brautpreis verlangte.
Nach Luthiens Tod bekam ihn ihr Sohn Dior. Dieser wurde von Feanors Söhnen
erschlagen, seiner Tochter Elwing gelang aber mit dem Silmaril die Flucht.
Später fanden sie und Earendil, der Seefahrer, mit der Hilfe des Juwels den
Seeweg nach Aman. Dort wurde der Silmaril an Earendils Stirn gebunden, und er
zog fortan als ein Stern am Himmel entlang. Von diesem Stern stammt auch das
Licht von Galadriels Phiole.
Die anderen Silmaril fielen schließlich den beiden letzten überlebenden Söhnen
Feanors zu. Doch da sie bereits durch viele schlimme Taten unrein geworden
waren, versengten ihnen die Silmaril das Fleisch, worauf sich Maedhros in einen
feurigen Abgrund stürzte und Maglor den Stein ins Meer warf. Die letzten beiden
Silmaril gingen also in die Elemente Feuer und Wasser über und waren somit aus
der Welt gebannt.
Das Horn von Gondor
Das Horn von Gondor ist das mit Silber beschlagene Horn eines wilden Ochsen.
Seit der Zeit von Vorondil dem Jäger, Vater des ersten Herrschenden Truchsessen
von Gondor, ist es ein Erbstück des Hauses der Truchsessen und wird immer vom
erstgeborenen Sohn getragen. Es heißt, der Ruf des Horns bliebe nicht ungehört,
wenn er innerhalb der Grenzen Gondors erschallte.
Zuletzt trägt es Boromir auf seiner Fahrt mit der Gemeinschaft des Ringes. Es
wird in zwei Hälften zerschlagen, als Boromir im Kampf mit einem Uruk-hai am
Rauros fällt. Aragorn, Legolas und Gimli legen das gespaltene Horn mit in
Boromirs Totenboot, und es wird am Ufer des Anduins wieder an Land gespült, von
wo aus es zu Denethor II. gebracht wird, der so vom Tod seines Sohnes erfährt.
Die Palantíri
Die Palantíri wurden im Zeitalter der “Zwei Bäume“ in Aman von Feanor geschaffen
und später Amandil von Númenor geschenkt. Nach dessen Untergang wurden sie von
Elendil ins Exil nach Mittelerde gebracht. Die Palantiri zeigten weit in Raum
und Zeit entfernte Szenen, hatten aber auch untereinander Verbindung, so dass
sie auch eine Kommunikation über große Entfernungen möglich machten. Mit ihrer
Hilfe regierten die Herrscher die beiden großen, von Elendil in Mittelerde
gegründeten Königreiche Arnor und Gondor.
Ursprünglich waren insgesamt sieben Steine nach Mittelerde gelangt. Sie wurden
zwischen dem nördlichen (Arnor) und dem südlichen Königreich (Gondor)
aufgeteilt.
Die Steine Gondors befanden sich im Turm von Orthanc im Tal von Isengart, in
Minas Anor (älterer Name der Stadt Minas Tirith), in Osgiliath und Minas Ithil
(älterer Name der Stadt Minas Morgul), während die Palantiri Arnors im Amon Sûl
auf der Wetterspitze und in Annúminas lagerten. Der siebte Stein lag im Turm
Elostirion, doch er blickte nur zum Meer in Richtung Avallóne. Es heißt, dass
Elendil durch diesen Stein bisweilen die fernen Gestade von Tol Eressa in Aman
erblicken konnte, wo sich der Meisterstein befand.
Im dritten Zeitalter gingen die Steine des nördlichen Königreichs im Krieg gegen
Angmar verloren. In einem Bürgerkrieg fiel der Stein von Osgiliath in den Anduin,
und als Minas Ithil an die Nazgûl verlorenging, wurde es zu riskant, die
verbliebenen drei Steine zu benutzen, weil man sich nicht sicher sein konnte, ob
Sauron den Ithil-Stein besaß, was sich später als begründete Befürchtung
herausstellte. Dieser Stein wurde vermutlich beim Fall von Barad-Dûr am Ende des
dritten Zeitalters zerstört. Der Stein von Minas Tirith konnte nach dem
Selbstmord Denethors nur noch mit sehr großer Willensanstrengung dazu gebracht
werden, etwas anderes, als „zwei sich in Flammen verzehrende Hände“ zu zeigen.
Im vierten Zeitalter konnte König Elessar (Aragorn) daher nur noch den
Orthanc-Stein benutzen.
Galadriels Phiole
Galadriels Phiole war ein in der Not hell erstrahlendes Glasgefäß, welches Frodo
von Galadriel beim Abschied aus Lorien geschenkt bekam. Sie enthielt das Licht
Earendils, der mit einem der Silmaril nach Valinor gefahren war und dort um
Hilfe im Kampf gegen Morgoth gebeten hatte.
Galadriels Spiegel
Galadriels Spiegel ist ein Wasserbecken, das in Caras Galadhon, sozusagen der
Hauptstadt Lothlóriens, steht. Die Macht über den Spiegel hat Galadriel.
Das Besondere an Galadriels Spiegel ist, dass der Betrachter nicht weiß, was er
sehen wird, denn "der Spiegel zeigt Dinge, die waren, Dinge, die sind und Dinge,
die vielleicht noch passieren mögen." Allerdings können die Schlüsse, die der
Betrachter zieht, ebenso trügerisch sein, wie beim Palantir, denn der Spiegel
zeigt auch Dinge, die nicht passieren werden, außer der, der sie sieht, lässt
sich von seinem Weg abdrängen und versucht sie zu verhindern.
Im Buch schauen sowohl Frodo als auch Sam in den Spiegel. Sam sieht die
Zerstörung des Auenlandes, die ja auch wirklich im letzten Buch vorkommt, Frodo
allerdings sieht mehrere eher zusammenhangslose Bilder, u.a. von Bilbo, Gandalf
und der Stadt Minas Tirith, bis sich das Bild schließlich verdunkelt und das
Auge Saurons erscheint.
Mithril
Mithril ist das härteste und zugleich leichteste bekannte Metall in ganz
Mittelerde. Es wurde von den Zwergen in großen Mengen abgebaut und ist sehr
wertvoll. Es wurde sowohl für Waffen und Rüstzeug, wie z.B. Kettenhemden, als
auch für Schmuck benutzt.
Die Minen von Khazad-dûm (Moria) und im 4.Zeitalter die Glitzernen Grotten sind
die einzigen Orte, an dem Mithril gefunden wurde, obwohl es Anzeichen gibt, dass
es auch in Númenor und Aman zu finden war. Allerdings ist dies nie bewiesen
worden.
Die langsame Erschöpfung der Mithriladern in Moria brachte die Zwerge dazu immer
tiefer und tiefer danach zu graben und so weckten sie schließlich, durch ihre
Gier angetrieben, den Balrog von Morgoth, Durins Fluch, und riefen so den Fall
des Königreichs hervor.
Frodo und Bilbo tragen ein Mithrilhemd, das mehr wert ist als das gesamte
Auenland.