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Anakin und seiner Mutter Shmi wurden von ihrem Eigentümer, Gardulla the Hutt an den skrupellosen toydarianischen Trödelhändler Watto verkauft. Während Wattos Beschäftigung, erlernte Anakin wertvolle mechanische und technische Fertigkeiten. Er verdiente sich den Ruf, in der Lage zu sein, alles Mögliche in Ordnung bringen zu können. Technisch so engagiert gelang es dem neunjährigen Jungen einen aktiven Protokolldroiden namens C-3PO zusammenzuschustern, mit der Absicht seiner Mutter zu helfen.

 

Anakin war ein freundliches, selbstloses Kind. Er verschwendete keine Gedanken an Gier oder Böswilligkeit. Manchmal war der Junge unterwürfig, doch immer wenn sein Adrenalin anstieg machte Anakin eine aggressive Phase durch. Anakins Beteiligung an der tollkühnen Sportart des Podrennens war der nötige Ausgleich dazu.

 

Anakin Skywalker war der einzige bekannte Mensch, der dazu fähig war, mit den extremen Geschwindigkeiten des Podrenners umzugehen. Sein kleiner Körper erlaubte es ihm, im winzigen Cockpit zu sitzen, und seine übermenschlichen Reflexe gaben ihm den Vorteil, mit fremden Wettbewerbern, die für diesen Sport besser geeignet waren, mithalten zu können. Anakins Reflexe waren tatsächlich das Produkt der Machtintuition -- der Junge konnte Ereignisse vorhersehen, bevor sie geschahen, und entsprechend auf sie reagieren.

 

Möglicherweise war es ihm durch die Macht vorherbestimmt eines Tages die Pfade des Jedi-Meisters Qui-Gon Jinn und der jungen Königin Amidala, zu kreuzen. Sie waren Flüchtlinge der Handelsföderationsblockade von Naboo, die verzweifelt einen Weg nach Coruscant suchten. Um die erforderlichen Teile für ihr beschädigtes Schiff zu gewinnen, spielte Anakin in einer klug gestalteten Wette mit, die vom Ergebnis des klassischem Boonta Eve Podrennens abhing.

 

Anakin entfesselte seine Renntalente gegen den intriganten Dug Sebulba. Der kleine Junge gewann nicht nur das Rennen und die erforderlichen Ersatzteile, sondern bekam dadurch letztlich auch seine Freiheit. Er erlangte auch die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Königin Amidala, die zu jener Zeit als einfache Zofe verkleidet war. Trotz ihres Altersunterschieds bekundete er eines Tages, dass er sie heiraten würde und hegte bereits damals Gefühle sie.

 

Leider war Anakin außerstande, die Freiheit seiner Mutter zu gewinnen. Qui-Gon nahm unglaubliches Machtpotential in diesem Jungen wahr, und Anakins Blutkreislauf wies eine Rekordanzahl des Midi-Chlorian-Werts auf. Als er mit Qui-Gon abflog, um seine Jedi-Ausbildung zu beginnen, war Anakin gezwungen, seine Mutter zu verlassen. Obwohl ihn ein neues Leben des Abenteuers erwartete, trauerte er seiner freundlichen und ruhigen Mutter Shmi nach.

 

Der Auserwählte

 

Qui-Gon Jinn glaubte, dass Anakin der Auserwählte sei, von dem in einer alten Prophezeiung die Rede war, demnach könne nur der Auserwählte das Gleichgewicht in der Macht wieder herstellen. Der Jedi-Rat zögerte, den Jungen auszubilden, und meinte, dass seine Zukunft, sehr ungewiss, und dass sein Alter zu hoch sei, um das Jedi-Training noch beginnen zu können.

 

Nach der Befreiung von Naboo -- bei dieser Anakin tapfer einen Sternenjäger ins Herz des Kontrollschiffs der Handelsföderation lotste -- machte der Rat seine ursprüngliche Entscheidung rückgängig und ließ zu, dass Obi-Wan Kenobi Anakin als seinen Padawan-Schüler annahm.

 

Im Verlauf seiner Ausbildung, wurden Obi-Wan und Anakin auf einige Missionen geschickt. Bei einer Mission sollten sie auf dem lebendigen Planeten Zonama Sekot, nach der verschollenen Jedi Vergere suchen. Dabei trafen sie auf Wilhuff Tarkin, der auf der Suche nach einem organischen Schiff war, welches eine Hyperraumsgeschwindigkeit von 0,5 aufwies und relativ günstig in seiner Herstellung war.

 

Damit die Jedi das Verschwinden von Vergere aufklären konnten, mussten sie sich das Vertrauen der Bevölkerung sichern. So gab Obi-Wan ein solches Schiff in Auftrag. Während es gebaut wurde, versuchten die Beiden mehr über den Planeten zu erfahren. Schließlich stieß Anakin auf eine Nachricht von Vergere, die Zonama Sekot wieder verlassen hatte. Währenddessen zog Tarkin seine Flotte zusammen, und griff den Planeten an. Die beiden Jedi wurden in den Wirren des Angriffes getrennt. Anakin traf auf einen alten Konkurrenten aus seiner Rennvergangenheit. Dieser beschimpfte Anakin, sodass er die Beherrschung verlor, und den Widersacher kurzerhand mit seinem Übungsschwert erschlug.

 

Nachdem Anakin zum ersten Mal ein lebendes Wesen tötete, fühlte er sich sehr schwach und schlecht. Er war schon sehr früh der Dunklen Seite der Macht gefährlich nahe gekommen, und es sollte nicht das letzte Mal bleiben. Sein organisches Raumschiff starb, als der Planet in den Tiefen weiten des Alls verschwand.

 

Sein erstes Lichtschwert

 

Im Alter von dreizehn Jahren besuchten Anakin Skywalker und sein Meister die eisigen Welt Ilum. Obi-Wan erzählte Anakin, dass in den Höhlen des Planeten, Kristalle wachsen, die zur Konstruktion eines Jedi-Lichtschwertes benötigt werden. Obi-Wan forderte seinen Padawan auf, sich in die Höhle zu begeben und seinen eigenes Lichtschwert zu bauen. Umso tiefer er in die Höle ging, desto stärker stieg Anakins Angst. Er hatte Visionen von seiner Mutter und eine Macht-Eingebung des Sith Darth Maul. Anakin konnte jedoch seine Ängste unter Kontrolle bringen und sein erstes eigenes Lichtschwert anfertigen.

 

Schließlich wurden Anakin und Obi-Wan zur Eskorte colicoidischer Schiffe eingesetzt, um einen Überfall des Piraten Krayn zu verhindern, der die Besatzungen verschleppte und sie auf Tatooine Sklaven hielt. Dabei gelang es den Beiden, dessen Schiff zu infiltrieren und die Waffensysteme zu sabotieren. Schließlich wurde Anakin von Zora gefasst, die ihm vorwarf, ein flüchtiger Sklave zu sein. Obi-Wan konnte Anakin nicht mehr retten, und musste fliehen. Anakin wurde als Sklave auf dem Planeten Nar Shaddaa gebracht und musste in einer Gewürzmine arbeiten. Mit der Hilfe eines Küchenmädchens gelang es Anakin zu entkommen. Er ergab sich wieder dem Hass und der Dunklen Seite, und tötete Krayn.

 

Die große Liebe

 

Anakin und Obi-Wan wurden kurz vor dem Ausbruch der Klonkriege damit betraut, Padmé Amidala, nun Senatorin von Naboo, vor möglicherweise mit Separatisten verbundenen Attentatsversuchen zu schützen, welche gleichzeitig die Republik bedrohten. Es war das erste Mal nach einem Jahrzehnt, dass sich Anakin und Padmé wieder sahen. Er hatte jeden Tag seit ihrem letzten Abschied an sie gedacht, aber nun schien sie unantastbar, fremd und abweisend, zu beschäftigt mit für sie wichtigeren Angelegenheiten.

 

Dies war eine harte Herausforderung für Anakin. Wäre er bereits in frühester Kindheit mit den Jedi-Weisheiten geschult worden, hätte er sicherlich mehr Kontrolle über seine Emotionen gehabt. Stattdessen war sein Verstand mit den Gedanken bei Padmé oder den Gedanken an seine Mutter abgelenkt. Er hatte die Jedi-Ordnung der notwendigen Gedankenreinheit nicht vollständig erlernen können.

 

Als er beauftragt wurde, Senatorin Amidala nach Naboo zu begleiten, wo sie sicher vor weiteren Angriffen sein würde, während die Jedi die bedrohlichen Situation versuchten aufzuklären, konnte Anakin seine Gefühle kaum mehr unterdrücken. In der ruhigen Einsamkeit inmitten der schönen Umgebung einer versteckten Seelandschaft begann eine liebevoll wachsende Freundschaft mit weit tieferen Emotionen, gleichermaßen geteilt von Padmé und Anakin. Es war Padmé, die in Anbetracht der steigenden Emotionen pragmatisch blieb. Sie beide hätten andere, größere Verpflichtungen -- er den Jedi-Orden, sie die Republik. Es gab einfach keine Zeit, ihren persönlichen Wünschen Vorzug zu geben.

 

Angst, Wut, Verzweiflung, …

 

Eines Nachts überkamen Anakin Alpträume. Besorgt um seine liebevolle Mutter und entgegen der strikten Anweisung von Obi-Wan, reiste Anakin nach Tatooine um nach seiner Mutter Shmi Skywalker zu suchen. Padmé begleitete ihn nach Mos Espa, wo er herausfand, dass seine Mutter von einem Feuchtfarmer namens Cliegg Lars befreit worden war. Bei der Lars Farm bekam Anakin die schreckliche Nachricht: Seine Mutter wurde von den Sandleuten angegriffen und verschleppt, und das schon vor einem Monat.

 

Anakin durchsuchte die Wüste nach Shmi und fand sie in einem Tusken-Lager. Anakin schlich sich in eine bewachte Hütte und fand schließlich seine Mutter. Sie freute sich über den Anblick ihres ausgewachsenen Sohnes, erlag aber ihren schweren Verletzungen. Wieder gerieten Anakins Emotionen außer Kontrolle. Er war mit einer dunklen Wut, die seine eigentlichen Taten kontrollierte, besessen. Anakin aktivierte sein Lichtschwert und stieg aus dem Zelt. Er schlachtete das ganze Lager ab. Jeder einzelne Tusken, ob Mann, Frau oder Kind starb durch seine Hand. Aber selbst das stillte seine Wut nicht. Er fühlte immer noch einen tiefen Hass in ihm.

 

Anakin kehrte mit dem Körper seiner Mutter zur Lars-Farm zurück. Reuelos gestand er Padmé seine Taten. Beschämt über seine Unfähigkeit das Leben seiner Mutter zu retten, brach Anakin schluchzend zusammen. Padmé tröstete ihn so gut sie konnte. Ein stilles Begräbnis wurde bei der Lars Farm gehalten. Anakin versprach, dass er nie wieder versagen würde. Eines Tages, so glaubte er, würde er mächtig genug sein, um zu verhindern jene zu verlieren, die er liebte.

 

Der Krieg beginnt

 

Anakin und Padmé reisten anschließend nach Geonosis, wohin Obi-Wans Untersuchungen ihn geführt hatten. Kenobi war von separatistischen Streitkräften gefangen genommen worden und Anakin versuchte ihn zu retten. In einer Droiden-Gießerei, versuchte Anakin den gefährlichen Geonosianern zu entkommen. Jedoch wurden er und Padmé schließlich doch gefangen genommen und sollten in einer Exekutionsarena hingerichtet werden. Mit den überwältigenden Eindrücken ihres nun nahe stehenden Todes konfrontiert, entwich Padmé ihrer emotionalen Blockade und bekannte sich zu ihrer Liebe zu Anakin, eine Liebe für die er ohne Rücksicht auf die Folgen bereit war.

 

Die Jedi und Padmé waren in der Lage, dem sicheren Tod der geonosianischen Henkern und gefährlichen Bestien zu entkommen. Ein Kampf begann kurz nach der Ankunft der Jedi-Verstärkungen die letztlich die Klonkriege auslösten.

 

Obi-Wan und Anakin versuchten, Count Dooku, den führenden Kopf der Separatisten, abzufangen, bevor er entkam, um noch weitere Rebellionen gegen die Republik zu schüren. In einem verdunkelten Hangar traten die Beiden Dooku gegenüber. Obwohl Obi-Wan darauf bestand zusammen gegen ihn vorzugehen, hastete Anakin eigensinnig in den Kampf. Dooku besiegte ihn mit einem mächtigen Schwung der dunklen Machtblitze.

 

Obi-Wan war gezwungen Dooku alleine gegenüberzustehen, aber der verräterische Jedi-Meister war eindeutig der Mächtigere. Er verwundete Kenobi, und war bereit ihn zu töten, jedoch sprang Anakin gerade noch rechtzeitig dazwischen. Dooku und Skywalker duellierten sich mit heftigen Schlägen, aber Dooku erwies sich sogar gegen den Auserwählten als viel zu mächtig. Der abtrünnige Jedi durchschlug Anakins Parade, erwischte seinen Arm und schlug ihn ab. Anakin klappte zusammen, und nur die rechtzeitige Ankunft des Jedi-Meisters Yoda verhinderte den Tod Anakins.

 

Heimliche Hochzeit

 

Nach einer kurzen Genesung, in der Anakins abgetrennter Arm durch eine mechanische Prothese ersetzt wurde, begleitete er Senatorin Amidala zurück nach Naboo. Dort wurden die zwei an einem abgeschiedenen See im Geheimen von einem Priester, in einer nur von C-3PO und R2-D2 miterlebten Zeremonie, vermählt. Es hätte der Anfang eines neuen Lebens sein können, aber es war ein erster Schritt zu Anakins endgültiger Zerstörung.

 

In den Wirren der Klonkriege

 

Falls Anakin glaubte, dass seine Zeit als Jedi-Padawan eine schwierige Übung der Einschränkungen war, so erwiesen sich die Klonkriege als größere Herausforderung, die seinen Charakter stark formen würden. Mitten in seiner Ausbildung war der größte Krieg seit Jahrtausenden ausgebrochen und Anakin wurde vor dem Hintergrund des scheinbar unablässigen Kriegs zum Mann.

 

Trotz der Jedi-Plattitüden über Frieden und Geduld empfand Anakin die Kämpfe der Klonkriege als stärkend. Er fühlte sich im Kampf lebendig und seine unglaublichen Machtfähigkeiten wurden weiter geschliffen und verfeinert. Es war Anakin, der eigenhändig bei zahlreichen Anlässen die unvermeidliche Niederlage in einen Sieg verwandelte. Begegnungen auf Welten wie Cato Neimoidia festigten Anakins und Obi-Wans legendären Ruf. Überall in der Republik wurden Geschichten von den zwei Jedi Helden verbreitet. Anakins kühne Heldentaten brachten ihm den Spitznamen "Der Held Ohne Furcht" ein. Skywalker wurde eine Berühmtheit vom Staat, trotz der Jedi-Asketen, die solche Auszeichnungen eigentlich missbilligten.

 

Anakin wandte sich zu dieser Zeit immer mehr vom Jedi-Kodex ab. Er konnte seine finstereren Gedanken nicht einmal seinem Jedi-Freund Obi-Wan anvertrauen. Er wusste, dass solch ein Pfad ein Tor zu mehr Kraft war, es aber auch zur dunklen Seite der Macht führte. Die einzige Person, der er sich Anvertrauen konnte, war ein Freund, den er seit seinen Tagen als Kind auf Naboo kannte: Der oberste Kanzler Palpatine.

 

Palpatine ermutigte Anakins Talente. Auf viele Weisen fühlte Anakin, dass Palpatine der Einzige sei, der nichts hinterfragen würde. Er ließ Anakin sich selbst sein und schätzte ihn einfach nur für seine Bemühungen und Talente, er zeigte ihm keine Grenzen auf noch bat er ihn um Hilfe.

 

Andererseits schmerzte Anakin die Abwesenheit seiner Frau. Lange Wochen wurden zu Monaten, in denen Anakin und Padmé sich nicht sehen konnten. Als treue Senatorin hielt sie ein wachsames Auge auf den Krieg, aber viel von ihrem Interesse an den vereinzelten Berichten über den andauernden Konflikt war zutiefst persönlich. Die lange Zeit, in der sie getrennt von ihrem Mann war, riß sehr an ihrem Herzen.

 

Kriegsende

 

Im letzten Jahr der Klonkriege, wurden Anakin und Obi-Wan im Outer Rim stationiert, bis Coruscant angegriffen wurde. Nicht nur Anakins Frau lebte auf dem Planeten, sondern auch sein guter Freund, der Kanzler wurde von dem gnadenlosen Droidengeneral Grievous entführt.

 

So kam es, dass Obi-Wan, Anakin, und ihre untergebenen republikanischen Streitkräfte nach Coruscant zogen, um das Herz der Republik zu schützen. In General Grievous' Flaggschiff, der Invisible Hand, eingedrungen, bahnten sich Obi-Wan und Anakin ihren Weg durch das Schiff. An Bord des Kreuzers, fanden sie den gefangenen Palpatine und standen zwangsweise erneut Count Dooku gegenüber.

 

Im folgenden Lichtschwert-Duell, wurde Obi-Wan von einem plötzlichen Machtstoß des skrupellosen Sith Lords bewusstlos geschlagen. Anakin musste nun alleine kämpfen, gedrängt und aufgestachelt von Palpatines offensiven Zurufen. Anakin trennte schließlich Dookus Hände ab, und machte den Sith Lord kampfunfähig. Unter Palpatines Beeinflussung, enthauptete Anakin den Separatistenführer. Sofort bereute er seine Entscheidung, trotz der ernormen Woge der Macht, die er mit seiner Tat fühlte. Palpatine versuchte Anakin zu überzeugen, dass es richtig war, was er tat, denn Dooku war zu gefährlich, um ihn am Leben zu lassen.

 

Kenobi, Skywalker und Palpatine versuchten nun schnellstmöglich das Flaggschiff zu verlassen, jedoch wurden sie von General Grievous' Streitkräften entdeckt und gefangen. Vor dem General marschierten sie über die Kommandobrücke des Schiffs, und Anakins zuverlässiger Astromech-Droide R2-D2 sorgte für Ablenkung, was Anakin und Obi-Wan erlaubte ihre Wächter zu überwältigen.

 

Grievous schlich sich aus dem Getümmel, da er merkte, dass sein Schiff während des Kampfes über Coruscant schwer beschädigt wurde. Die Schwerkraft des Planeten zog das Schiff zusätzlich in die Atmosphäre, und es lag an Anakins Pilotenkünsten, die Reste der Invisible Hand sicher auf den Boden zu bringen. Er wurde seinem Ruf gerecht. Anakin bewies wieder einmal, dass er ein Held war. Palpatine war gerettet, Dooku besiegt, und nun war er selbst sicher zurückgekehrt.

 

Endlich wieder auf Coruscant, konnte Anakin seine Padmé in die Arme schließen. Das Wiedersehen war bittersüß, die Neuigkeiten, dass sie schwanger war, machte alles nur noch komplizierter. Sie fragten sich, wie sie ihre Beziehung nun noch weiter verheimlichen sollten. Anakin versuchte sich auf das positive zu konzentrieren, wurde doch schon sehr bald von Alpträumen geplagt. Er fürchtete, dass es prophetische Träume waren. Er sah Padmé während der Geburt des Kindes sterben.

 

Des Puppenspielers Plan geht auf...

 

Zusätzlich zu dieser schweren Last mutete man dem jungen Anakin Skywalker noch mehr zu. Er befand sich in der Mitte eines politischen Machtkampfes zwischen dem Jedi-Rat und dem Kanzler. Durch die Klonkriege gewann der Kanzler im Namen der Sicherheit immer mehr Sondervollmachten. Jene im Jedi-Rat, einschließlich Mace Windu, entwickelten ein massives Misstrauen gegenüber den Absichten des Kanzlers. Sie vermuteten, dass Palpatine sehr bald versuchen würde, den Jedi-Rat zu einem gesonderten Instrument des Kanzlers zu verwandeln.

 

Palpatine vertraute Anakin. Ihre Freundschaft veranlasste den Kanzler, Skywalker als seinen persönlichen Vertreter in den Jedi-Rat zu berufen. Normalerweise ließ der Jedi-Rat nicht zu, dass äußere Einflüsse seine Mitglieder bestimmten, aber die Jedi hatten einen Plan. Sie würden Anakin dazu verwenden, mehr über die Aktivitäten des Kanzlers herauszufinden. Obwohl es nicht ausdrücklich erwähnt wurde, bat der Jedi-Rat, dass Anakin den Kanzler ausspionieren sollte.

 

Anakin war empört. Schlimm genug, dass der Jedi-Rat selbst einen solchen Verrat plante, aber ihn auf solch unorthodoxe Weise durch seinen ehemaligen Meister darum zu bitten grämte ihn sehr. Außerdem ärgerte Skywalker sich darüber, dass der Rat ihm zwar einen Platz im Rat gewährte, ihn aber nicht zum Meister erhob. Tief im Inneren glaubte er, dass er sehr viel mächtiger sei als die alten Jedi-Meister. Anakin meinte, dass sie seine Macht und die Vorstellung Palpatine könnte diese mit seiner Fürsprache stärken, fürchteten.

 

Während eines ruhigen Gesprächs im Opernhaus, gedachte Palpatine einer alten Sith-Legende von Darth Plagueis dem Weisen. Palpatine erklärte Anakin, dass der Sith Lord Plagueis, Fähigkeiten besaß, die man als unnatürlich betrachten würde. Wie ein altertümlicher Alchemist, konnte er das Leben der Midi-Chlorianer beeinflussen, mit dem Zweck neues Leben zu schaffen oder den Tod Anderer zu verhindern. Als Palpatine später dieses Thema in seinem Büro erneut ansprach behauptete er, dass dies die verborgene Macht der Sith sei. Dies sei die Macht, die Anakin verwenden müsste, um seine Frau Padmé vor dem Tod zu bewahren.

 

Anakin, konfrontiert mit dem außergewöhnlichen Wissen über die dunklen Mächte Palpatines, beschuldigte den Kanzler, ein Sith Lord zu sein. Dieser unternahm nichts, Anakin umzustimmen. Er bot Anakin stattdessen das Wissen und die Macht an, welches die dunkle Seite mit sich bringen würde. Er versprach Anakin einen Pfad zu einer Macht, welche keine Regeln, keine Ordnung und keine Grenzen kannte.

 

Anakin berichtete seine Erkenntnisse über den Kanzler Mace Windu und erlangte das Vertrauen des Jedi-Meisters. Windu zog mit einem Team erfahrener Jedi los, um den Kanzler festzunehmen, weigerte sich jedoch Anakin mitzunehmen. Allein gelassen in seiner unheimlich großen Verwirrung, erkannte Anakin, dass Palpatine seine einzige Chance sei, Padmés leben zu retten. Er hastete zum Büro des Kanzlers, und sah, dass Mace Windu kurz davor war, den Sith Lord zu töten.

 

Palpatine flehte um Hilfe, nannte Windu einen Verräter und erklärte, wie die Jedi einen Staatsstreich planten, um die Führung der Republik zu stürzen. Windu leugnete dies laut und erklärte Palpatine zum Verräter. Anakin hörte nur schrille Argumente, die um seine Loyalität wetteiferten und Anakin innerlich auseinander rissen. So griff er nach seinem Lichtschwert und machte dem Spektakel ein Ende.

 

Skywalkers Klinge schnitt sich durch Windus Arm. Mit seiner defensiven Haltung, war Windu nun leicht von Palpatine zu überwältigen. Der Sith Lord tötete das wertvolle Mitglied des Jedi-Rates durch eine massiven Ladung an Machtblitzen, welche Mace Windu aus dem zertrümmerten Fenster vom Büro des Kanzlers stürzen ließen.

 

Mit dem Mord an Mace Windu, hatte sich Anakin für den dunklen Pfad entschieden. Er kniete vor Darth Sidious und erklärte, dass er sich den Mächten der Sith unterwerfen werde. Erfreut gewährte Sidious Anakin einen Sith Namen: Darth Vader. Mit neu entdeckten Kräften in sich, sandte Sidious Vader zum Jedi Tempel, um diesen zu zerstören.

 

Die Rache der Sith

 

In dieser schrecklichen Nacht auf Coruscant wurde Darth Vader zum Alptraum aller Jedi. Er führte eine Armee von Klontruppen ins Herz des Jedi Tempels. Niemand wurde am Leben gelassen. Seine Augen brannten mit einer Intensität, wie nur ein Sith sie kannte. Es war klar, dass Anakin nicht mehr derselbe Held war, der er einst war. Die Dunkelheit erfüllte ihn und brachte ihn sogar dazu, das Leben vieler Jedi-Jünglinge auszulöschen.

 

Anschließend begab er sich nach Mustafar um die Führer der Separatisten zu liquidieren. Auch diesen Auftrag erfüllt er konsequent und ohne Gnade. Auch Padmé war nach Mustafar geflogen, als sie durch Obi-Wan Kenobi von den Taten Ihres Mannes im Jedi Tempel gehört hatte. Sie stellte Ihn zur Rede und distanzierte sich klar von Vaders neuen Ansichten. Als Obi-Wan, der sich mit dem Auftrag Vader aufzuhalten an Bord Padmés Schiff versteckt hatte, auftauchte, sah Vader in Padmé eine Verräterin. Er begann Sie mit Hilfe der Macht zu würgen. Erst als sie das Bewusstsein verloren hatte, ließ Vader von ihr ab.

 

Lord Vader fragte Obi-Wan ob er auf seiner Seite stehe oder gegen ihn sei, Obi-Wan zündete daraufhin sein Lichtschwert und meinte, dass Vader wissen müsse auf welcher Seite er steht. Ohne zu Überlegen griff Vader Obi-Wan an. Der Kampf war sehr heftig und intensiv. Anfangs noch im Kontrollraum der Separatisten kämpfend mussten sie diesen verlassen, nachdem eine wichtige Kontrollkonsole zerstört worden war. Auf einer schwimmenden Plattform kämpfend näherten Sie sich einer Felsklippe, an der die flüssige Lava wie ein Wasserfall herunterfloss. Als Obi-Wan dies sah, sprang er auf eine schwebende Arbeitsplattform inmitten der flüssigen Lava, die sich jedoch von dieser Todesfalle wegbewegte. Darth Vader schaffte es mit Hilfe eines Machtsprungs ebenfalls und landete auf einem Wartungsroboter der vor Obi-Wans Plattform schwebte. Auf der kleinen Plattform kam es erneut zu einem heftigen Lichtschwertkampf der beiden ehemaligen Freunde. Obi-Wan sprang kurz darauf auf einen Felsvorsprung außerhalb des Lavaflusses.

 

Darth Vader, seiner Überlegenheit sicher, griff erneut Obi-Wan an, doch dieser trennte ihm den linken Arm, sowie beide Beine ab. Der Dunkle Lord fiel zu Boden und rutschte gefährlich nahe zum Lavafluss zurück. Obi-Wan, mit gebrochenem Herzen, da ihn sein früherer Freund und Schüler Anakin so bitter verraten hatte, schrie Vader an, dass er wie ein Bruder für ihn war, dass er der Auserwählte gewesen wäre und die Sith hätte vernichten und sich nicht ihnen anschließen solle. Vader erwiderte Obi-Wans Worte mit Hass Dieser verzweifelte, nahm Vaders Lichtschwert und ging zurück zu Padmés Raumschiff.

 

In jenem Moment fing Lord Vader an zu brennen und wurde schrecklich verstümmelt. Sidious der die Gefahr für seinen Schüler gespürt hatte kam gerade noch rechtzeitig um Vader zu bergen. In einer Medikapsel isoliert, reiste Vader mit Sidious nach Coruscant zurück und wurde sofort operiert. Er konnte nur noch gerettet werden, indem der Großteil seines Körpers durch einen Cyborg ersetzt wurde. Vader bekam seine schwarze Rüstung die ihn künstlich beatmete und ihm verschiedene Medikamente verabreichte.

 

Als Vader wieder zu sich kam, fragte er seinen Meister nach Padmé. Sidious erzählte ihm, dass er, Vader, sie selber getötet hätte. Vader von tiefem Schmerz und Selbsthass erfüllt, schrie laut und zerstörte mit Hilfe der Macht den Operationsraum vollständig. Sidious war sichtlich begeistert dass sein neuer Schüler seinen Hass durch den Verlust seiner Frau nicht verloren hatte. Vaders Weg zur dunklen Seite war damit vollständig abgeschlossen und er wurde einer der gefürchtetsten Sith Lords, die es je gegeben hatte. Vader war nun die Rechte Hand des Imperators, ein Dunkler Lord der Sith.

 

Im Dienste des Imperiums

 

Ein paar Wochen nach diesen Ereignissen, bekam Vader den Auftrag überlebende Jedi zu jagen. Sein erstes Ziel war die Separatistenfestung Murkhana, Vader untersuchte die Gefangenen, als plötzlich und ohne Vorwarnung die Jedi-Meisterin Bol Chatak aus der Gruppe der Gefangenen heraussprang und sich mit Vader duellierte. Nach kurzem, hartem Kampf besiegte Vader Bol. Anschließend reiste er nach Alderaan um mit Bail Organa zu sprechen, der dem flüchtigen Senator Fang Zar zuflucht gewährt hatte. Vader traf schließlich auf Zar der gerade mit zwei Schmugglern und einem Jedi fliehen wollte. Vader warf sein Lichtschwert, und verletzte Zar so schwer, dass er kurz danach an den Verletzungen verstarb.

 

19 Jahre nach dem Kampf gegen seinen alten Mentor tötete er Obi-Wan Kenobi, an Bord des esten Todessterns, mit seinem neuen Lichtschwert, welches er vom Imperator erhalten hatte. Außerdem half er Grand Moff Tarkin bei der Aufspürung der Rebellen-Basis auf Yavin 4.

 

Vader entkam der Zerstörung des Todessterns nur knapp. Danach wurde er vom Imperator mit der Jagd auf die Rebellen beauftragt und erhielt den Supersternzerstörer Executor und die so genannte "Death Squadron" Admiral Ozzels. Der Admiral behielt das Kommando bis zu seinem Tod, nach der Entdeckung der Echo Basis auf dem Eisplaneten Hoth. Er leistete sich einen taktischen Fehler, was ihm das Leben durch die Hand Vaders kostete. Als die Rebellen entkamen, ließ Vader die Flotte ausschwärmen, um ihnen nachzueilen. Er verfolgte sie bis zur Wolkenstadt auf dem Planeten Bespin. Dort legte er einen Hinterhalt für seinen Sohn, Luke, der zuvor von Jedi-Meister Yoda auf Dagobah zum Jedi ausgebildet wurde.

 

Vader wollte Luke auf die Dunkle Seite der Macht ziehen, und mit ihm den Imperator vernichten, damit sie beide als Vater und Sohn die Galaxis beherrschen konnten. Es kam zum Duell, im Verlaufe dessen der Dunkle Lord der Sith seinem Sohn offenbarte, dass er sein Vater sei. Mit seinem Lichtschwert trennte er Lukes rechte Hand ab. Doch Luke ließ sich in den Reaktorschacht der Wolkenstadt fallen und glitt durch einen Entlüftungsschacht. Vader kehrte zu seinem Schiff und ins Imperiale Zentrum, Coruscant, zurück.

 

Inzwischen versuchte Prinz Xizor den Dunklen Lord beim Imperator zu diskreditieren. Der Unterlord der Schwarzen Sonne versuchte mehrmals, Luke Skywalker zu töten und Vader in Verruf zu bringen. Palpatine spielte beide gegeneinander aus doch am Schluss unterlag Xizor, als Vader mit seinem Supersternzerstörer Executor Xizor´s Skyhook-Plattform im Orbit von Coruscant bombardierte.

 

Späte Erlösung

 

Beim Waldmond Endor traf Vader, einige Zeit später, auf dem Zweiten Todesstern ein, wo er von Commander Jerjerrod empfangen wurde und diesem offenbarte, dass der Imperator persönlich die Fertigstellung der neuen Kampfstation beaufsichtigen wolle. Als sein Gebieter eintraf riet er Vader zur Geduld, denn Luke Skywalker würde bald freiwillig zu seinem Vater kommen, um sich ihm zu stellen. In diesem Falle sollte Vader ihn zum Imperator bringen, damit sie ihn gemeinsam zur Dunklen Seite bekehren konnten.

 

Luke ging auf Endor tatsächlich freiwillig zu seinem Vater, und Vader brachte ihn auf den Todesstern, wo der Imperator ihn bereits erwartete, um seine Ausbildung zu beenden. Doch Luke widerstand den Versuchungen der Dunklen Seite. Er griff mit seinem Lichtschwert den Imperator an und Vader ging dazwischen. In einem Lichtschwertduell streckte Luke seinen Vater schließlich fast nieder und der Imperator, der alles nur beobachtete kam herbei, um selbst einzugreifen. Luke wollte sich nicht bekehren lassen, also musste der junge Jedi sterben. Der Imperator ließ die Dunkle Seite der Macht in der Form tödlicher Blitze auf Luke los und gerade als Luke unter den Angriffen des Imperators zu sterben drohte, gewann der "Anakin" in Vader seinen inneren Konflikt.

 

Anakin Skywalker, packte den greisen Herrscher, wurde dabei aber von todbringenden Blitzen getroffen. Er warf den Imperator in den Reaktorschacht des Todessterns hinab, wo dieser in einer gigantischen Explosion und Energiewelle verging. Luke schleppte seinen Vater zur Hangarbucht, wo dieser ihn bat, das Helmvisier abzunehmen, da nichts seinen Tod jetzt noch aufhalten konnte. Ein letztes Mal blickte Anakin Skywalker mit seinen eigenen Augen auf das Gesicht seines Sohnes und starb.

 

Luke verbrannte den Leichnam des aus dem Dunkel geretteten Jedi auf dem Waldmond Endor. Anakin erschien seinem Sohn zusammen mit Yoda und Obi-Wan bei den Siegesfeiern auf Endor als Geist. Da er sich für seinen Sohn geopfert und seine Bestimmung letztlich doch noch erfüllt hatte, wurde er eins mit Macht...

 

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