Als "Kopfgeldjäger" bezeichnet man Individuen, welche für Credits diverse legale und illegale Aufträge annehmen. Diese Aufträge reichen von "Auffinden von Personen" bis zu gezielten "Mordanschlägen". Besonders die Hutts bedienen sich dieser Methode, wenn ihnen jemand Geld schuldet, oder sie jemanden aus dem Weg haben wollen.

 

Hier findet ihr die Bekanntesten:

  

 

Das Schicksal bereitete Jango Fett in seiner Jugend manch harte Zeiten. Er wurde auf dem Planeten Concord Dawn geboren, aber seine Eltern wurden ermordet, als er noch klein war. Jaster Mereel und die Mandalorianer, eine legendäre und brutale Söldnerbande, adoptierten ihn. Jango musste sich der mandalorianischen Lebensweise anpassen. Er reiste mit den Nomadenkriegern, lernte ihren Ehrenkodex kennen und machte sich mit ihrer äußerst fortschrittlichen Ausrüstung vertraut. Durch die Anleitung von Jaster Mereel und die Zugehörigkeit zur mandalorianischen Gemeinschaft gelang es Jango, den Verlust seiner Eltern zu überwinden. Nach Jasters Tod wurde Jango der Anführer der Mandalorianer.

 

Als sich Berichte über die Untaten der Mandalorianer verbreiteten, erhielt auch der Jedi-Rat auf Coruscant Kenntnis von ihren Raubzügen. Der Senat beschloss, dass die Mandalorianer eine Gefahr für die Republik darstellten, und bat die Jedi als Friedenstruppe einzuschreiten. Die Mandalorianer mochten hervorragende Söldner sein, aber sie waren keine Gegner für die Jedi, die sie mit nur geringen Verlusten völlig auslöschten.

 

Einer der wenigen Überlebenden des Gemetzels war der junge Mann, der einst als Fremder zu der Söldnergruppe gekommen war und sich nun als der Letzte der Mandalorianer betrachtete. Man übergab Jango dem Volk von Galidraan, das ihn zum Sklaven machte Er entkam und nahm nur den Helm und die Rüstung mit, die er getragen hatte, als er noch bei den Mandalorianern war. Zum zweiten Mal hatte man ihm die Familie genommen. Von nun an würde er nur für sich selbst kämpfen.

 

Trotz der Ereignisse in seiner Jugend zeigte Jango keine Bitterkeit. Er kämpfte allein, verkaufte seine Fähigkeiten an den Höchstbietenden und ging dabei kalt und ruhig vor. Sein Gesicht trug die Narben alter Wunden. Auf seinen Unterarmen waren mehrere ungewöhnliche Tätowierungen. Aber in seinem mandalorianischen Harnisch wurde er zum anonymen Raketenmann. Er stürzte aus der Luft herab, tötete sein Opfer und verschwand wieder vom Schauplatz des Verbrechens.

 

Jango hielt sich äußerst fit und trainierte häufig mit und ohne Rüstung. Der mandalorianische Panzer strotzte nur so vor Waffen, die ihm beim Nahkampf einen Vorteil verliehen. Durch die Scheitelaugensensoren im Helm konnte er sehen, was hinter ihm vorging. Die an seinen Unterarmen angebrachten Vorrichtungen verbargen einziehbare Klingen und schleuderten Peitschenschnüre heraus; sein linker Knieschoner schoss Raketenpfeile ab. Der auf seinen Rücken geschnallte Raketensatz sorgte nicht nur für eine scheinbar übermenschliche Beweglichkeit in der Luft, sondern feuerte auch Erschütterungsraketen ab, die auf kurze Entfernung tödlich waren. Sollte all dies versagen, trug Jango auch noch ein Paar speziell für ihn angefertigte Blaster in einem Halfter bei sich, die kurze, starke Feuerstöße abgaben.

 

Jango wurde der bekannteste Kopfgeldjäger der Galaxis. Von Planetenregierungen erhielt er beste Bezahlung für äußerst anspruchsvolle Aufgaben. Jango hielt sich an einen strikten persönlichen Ehrenkodex. Er verdiente sein Geld und hielt sich stets an getroffene Abmachungen. Obwohl Jangos Ansehen wuchs, fühlte er, dass etwas in seinem Leben fehlte. Er blieb allein, sehnte sich aber nach einem Sohn, den er als verantwortungsvoller Vater erziehen konnte. Sein Wunsch sollte sich auf eine sehr ungewöhnliche Weise erfüllen.

 

Jangos Ruf als unübertroffener Kopfgeldjäger war Graf Dooku und dem zwielichtigen Darth Sidious nicht entgangen. Nachdem Dooku den Jedi-Orden verlassen hatte, gab er sich als Lord Tyranus aus und arrangierte ein Treffen mit Jango auf einem der Monde von Bogden. Jango hörte mit wachsendem Interesse zu, als Tyranus seine Absicht mitteilte, eine riesige Armee identischer Soldaten aufzubauen. Die Armee würde auf Kamino entstehen, einem Planeten, dessen Bewohner sich der Technik des Klonens widmeten. Das letzte Stück zur Verwirklichung von Tyranus' Plan fehlte jedoch noch. Er benötigte einen erfahrenen, einfallsreichen Krieger, der sein genetisches Muster zur Erschaffung der Soldaten der neuen Armee zur Verfügung stellte. Tyranus wollte Jango Fetts genetischen Code.

 

Das Angebot von Tyranus war großzügig, und binnen kurzem hatte der Kopfgeldjäger zugestimmt, sich nach Tipoca City, der Hauptstadt von Kamino, zu begeben. Jango ließ sich von den Kaminoanern klonen. Diese waren der Meinung, sie arbeiteten im Auftrag des Jedi-Meisters Sifo-Dyas. Jango kannte seinen Zahlmeister unter dem Namen Tyranus, entdeckte aber bald, dass dieser düstere Gentleman in Wahrheit der abtrünnige Graf Dooku war.

 

Jango lebte ziemlich bequem auf Tipoca City und genoss seinen Reichtum. Aber das genügte ihm nicht. Er stellte eine weitere Forderung und verlangte einen Klon für sich. Jango forderte, dass dieser Klon unverändert bleiben und weder das Training noch die Wachstumsbeschleuniger erhalten sollte, die die Soldaten bekamen. Die Kaminoaner waren einverstanden, und Jango erhielt einen Klon, den er als seinen Sohn aufziehen konnte. Er nannte ihn Boba.

 

Jango durfte auf Kamino nach Belieben kommen und gehen, solange er als "Spender" für weitere Klone verfügbar war. Während er seinen Sohn aufwachsen sah, verließ Jango Kamino nur, um Aufträge auszuführen. Gelegentlich gab er sie auch an die Clawditin Zam Wesell weiter. Jango zog es vor, Zam für bestimmte Aufgaben heranzuziehen, damit sie die Arbeit erledigte, während er sie von fern überwachte. Boba war für Jango ein Grund, am Leben zu bleiben. Es kam ihm gelegen, dass Zam ihren Hals an seiner Stelle riskierte. Jango und Zam arbeiteten gut zusammen, und Zam freundete sich bald mit Boba an.

 

Als Graf Dooku Jango beauftragte, Senatorin Padmé Amidala umzubringen, beschloss Jango, Zam Wesell diese Arbeit erledigen zu lassen. Zam war intelligent und in der Lage, schnell einen Mord auszuführen, dessen Hintergründe man unmöglich aufdecken konnte. Wenigstens glaubte Jango das. Zams Versuche scheiterten aber, nicht zuletzt durch das Eingreifen der Jedi. Jango beobachtete sie aus sicherer Entfernung. Und als sie drohte, ihn zu verraten, tötete er Zam mit einem Giftpfeil.

 

Jango kehrte nach Tipoca City zurück. Wieder war er allein. Er lebte mit seinem Sohn zurückgezogen und in Sicherheit. Kurze Zeit später erschien ein Jedi-Meister namens Obi-Wan Kenobi auf Kamino und informierte sich über die "Armee der Republik" und seinen Spender, Jange Fett. Fett spürte dass die Luft für Ihn nun dünner wurde und wollte mit seinem Sohn den Planeten verlassen um nach Geonosis zu reisen. Obi-Wan Kenobi jedoch erhielt den Auftrag Jango gefangen zu nehmen und dem Jedi-Rat zu übergeben.

 

Es kam zu einem kurzen Gefecht, das Jango knapp für sich entschied, da Obi-Wan die Plattform auf der Sie kämpften hinunter fiel. So hatte Jango genug Zeit um zu entkommen. Da der Jedi-Meister Sie jedoch verfolgte setzte Jango nachdem er aus dem Hyperraum vor Geonosis gekommen war Seismische Bomben ein, verbotene Schallwellenwaffen, als dies nichts nütze und der Jedi immer noch lebte griff Jango zum Äußersten und setzte teure aber wirkungsvollere Suchraketen ein.

 

Nur durch einen Trick gelang es dem Jedi zu überleben und Jango war der Annahme er hätte ihn vernichtet. Er landete auf Geónosis. Obi-Wan Kenobi tat dasselbe und wurde kurze Zeit später gefangen genommen, jedoch nicht ohne voher einen Funkspruch an den Jedi Rat bzw. seinen Schüler abgegeben zu haben. Count Dooku und die Separatisten entschieden, dass Meister Kenobi, sowie sein Schüler der bei einer vergeblichen Aktion seinen Meister zu retten ebenfalls gefangen wurde, hinzurichten wären, in einer Arena zur Belustigung der Geonosianer.

 

Noch während der Hinrichtung tauchte aus dem Nichts ein Jedi-Kommando bestehend aus 200 Rittern und Meistern auf um die Gefangenen zu befreien. Ein heftiger Kampf entbrannte und Jango griff mit ein, er tötete einen Jedi, der Count Dooku angreifen wollte und versuchte anschließend den Jedi-Meister Mace Windu töten. Jango startete seinen Raketenrucksack und flog in die Arena, Windu schaffte es jedoch sein Lichtschwert zurück zu erlangen und lief auf Jango zu, Jango feuerte mit seiner Blasterpistole auf Windu, die dieser jedoch abwehren konnte. Mit einem gezielten Schlag enthauptete Windu Jango Fett, der auf der Stelle tot war.

 

Sein Sohn Boba jedoch sollte einige Jahre später in seine Fußstapfen treten und wie sein Vater vor ihm zu einem der gefährlichsten Kopfgeldjäger der Galaxis werden...

  

 

Über Boba Fetts Vergangenheit und seine frühen Abenteuer sind zahlreiche Geschichten in Umlauf. Klar ist, das Boba Fett der geklonte Sohn des gefürchteten Kopfgeldjägers Jango Fett war, dessen Klone die Alte Republik vor der Niederlage im Krieg gegen die Separatisten bewahrten. Boba verdankte seine Existenz dem Wunsch von Jango nach einem eigenen Klon, der ohne Wachstumsbeschleuniger und künstlich erweiterte Lernfähigkeiten hergestellt werden sollte. Boba wuchs in den Jahren nach seiner "Herstellung" als Jangos Sohn auf dem Planeten Kamino auf.

 

Nach Jangos Tod bei der Schlacht von Geonosis war Boba anfangs auf sich allein gestellt. Doch schon nach kurzer Zeit wurde er von der Kopfgeldjägerin Aurra Sing gefangen genommen, die ihn zu Count Dooku brachte und danach mit Bobas Schiff, der Slave I, verschwand.

 

Nachdem Boba vor Dooku fliehen konnte, traf er Aurra wieder, die ihn mit auf die Suche nach Jango Fetts Vermögen nahm, welches sich auf dem Planeten Aargau befand. Leider blieb Boba von seinem geerbten Vermögen nicht mehr viel übrig, weil ihn ein zwielichtiger Einwohner Aargaus hereinlegte. Deshalb machte er sich, nachdem er Aurra Sing abhängen konnte, mit der Slave I auf die Suche nach dem berüchtigten Gangster Jabba the Hutt, den er schließlich auch fand. Er konnte sich Jabbas Wohlwollen verdienen, indem er den als unbesiegbar geltenden Kopfgeldjäger Durge bei einer Kopfgeldjagd auf Tatooine besiegte.

 

Einer seiner ersten Aufträge als Kopfgeldjäger war die Gefangennahme von Wat Tambors auf Xagobah, bei der Boba erstmals auf General Grievous traf. Diese Konfrontation resultierte in einem gnadenlosen Kampf, in dem der junge Boba nur knapp mit dem Leben davonkam. Dem Anführer der Technologie-Union gelang daraufhin die Flucht. Aber Boba ließ sich nicht so leicht abschütteln und machte sich an die Verfolgung, wurde allerdings von Asajj Ventress in einen Raumkampf verwickelt, in dem sein Schiff stark beschädigt wurde. Lediglich Anakin Skywalkers Eingreifen und anschließender Hilfestellung bei der Reparatur der Slave I verdankte Boba sein Leben.

 

Im Laufe der Jahre wurde Boba Fett der beste und gefürchtetste Kopfgeldjäger in der Galaxis. Zu seinen größten Erfolgen gehörte der Auftrag den er von Jabba the Hutt und Darth Vader bekam: die Jagd nach Han Solo, den er schließlich nach der Schlacht um Hoth auf Bespin stellte.

 

Des Weiteren besiegte er einst im Alleingang eine komplett ausgerüstete Imperiale-Garnison, nur um an den Bruder des Kommandanten der Garnison zu kommen, auf den ein beträchtliches Kopfgeld von Jabba ausgesetzt war. Dieser entkam Fett nur knapp und dies war auch seine erste Niederlage. Doch Boba erzählte Jabba, dass er den Auftrag erledigt hätte und bekam das Kopfgeld, welches er einige Jahre später an sein entkommenes Opfer, als Geste des Respekts weiterreichte.

 

Außerdem war Boba Fett auch noch der Schlüssel einer großen Intrige der Verbrecherorganisation Schwarze Sonne, in welcher er die Kopfgeldjägergilde schließlich zum kollabieren brachte. Als er schließlich von der wahren Größe jener Intrige erfuhr, schaffte er es tatsächlich, der Schwarzen Sonne zu entkommen.

 

Ein weiterer Beweis der Stärke dieses Mannes war der Sarlacc auf Tatooine, in dessen Rachen er fiel und sich nach Tagen im Magen der Bestie aus dessen Körper sprengte und schließlich halb tot von dem Kopfgeldjäger Dengar gefunden wurde. Nach seiner Genesung arbeitete Fett weiterhin als Kopfgeldjäger, traf mehrmals wieder auf Han Solo, bis er schließlich seinen Frieden mit ihm und auch dem ganzen Kopfgeldjägerdasein machte.

 

Nur wenige Jahre vor der Yuuzhan Vong-Invasion übernahm Boba Fett von Fenn Shysa das Amt des Mandalores und damit auch die Führerschaft über die letzten Mandalorianer. Kurz darauf trat Nom Anor an Fett heran und bot ihm eine Menge Credits und das Versprechen, den Mandalorianischen Sektor zu verschonen, dafür, dass er und die Mandalorianer im Yuuzhan Vong-Krieg auf Seiten der Yuuzhan Vong kämpfen würden. Fett stimmte zwar zu, vermutete aber bereits einen Wortbruch seitens der Vong und arbeitete deshalb als Doppelagent für die Neue Republik. Nachdem sich seine Befürchtungen bewahrheitet hatten, schritten er und seine Leute auch aktiv in den Kampf ein.

 

Einige Jahre darauf wurde Fett eine tödliche Krankheit diagnostiziert, die lediglich durch eine genetische Behandlung geheilt werden konnte. Allerdings befanden sich die Daten in den Händen der verschollenen Kaminoanerin Ko Sai, weshalb Fett die Mandalorianer verließ und sich auf die Suche nach Sai machte. Diese Suche führte ihn letztendlich mit seiner Enkelin Mirta Gev zusammen, die ihm berichtete, dass bereits ein anderer Kopfgeldjäger, ein Klon Jangos, die genetischen Daten an sich genommen hatte. Nebenbei geriet Fett zusammen mit Han Solo in jene Ereignisse, die den Bürgerkrieg innerhalb der Galaktischen Allianz auslösten. Im Zuge dieser Ereignisse wurde auch Fetts Tochter Ailyn Vel getötet. Letztendlich gelang es Fett, den mysteriösen Klon Jaing Skirata aufzuspüren und mittels einer Knochenmarktransplantation geheilt zu werden...

 

 

Jahrhunderte der Gewalt und des Krieges hatten ihre Spuren an dem Kopfgeldjäger hinterlassen, der als Durge bekannt war. Daraus hervor ging er als erbarmungsloser und beinahe unaufhaltsamer Krieger, angetrieben von uralten Fehden. Obwohl er sich selbst als Kopfgeldjäger bezeichnete, war er kein Mitglied irgendeiner Gilde, folgte keinem festen Auftraggeber und schien auch nicht auf die Erringung von Reichtümern aus zu sein. Er jagte aus Sportsgeist, um eine unstillbare Blutgier zu befriedigen. Die Jagd führte ihn auf Hunderte von Welten und dauerte fast zweitausend Jahre.

 

Seine abgenutzte Hochdruckrüstung verschleierte Durges wahre, nichtmenschliche, Herkunft. Obwohl er nach außen humanoid erschien, war Durge ein Gen'Dai, Teil einer seltenen Rasse mit einer ungewöhnlich langen Lebenszeit. Einige Gen'Dai sollen angeblich mehr als 4000 Jahre alt geworden sein. Ihre Nerven und Blutkreislaufsysteme der Gen'Dai machen sie extrem widerstandsfähig gegen körperliche Verletzungen. Der Körper der Gen'Dai verfügt über Millionen Nervenzentren im ganzen Körper und ein System von Blutgefäßen, das in der Lage ist, ohne zentrales Herz Blut zu transportieren. Ohne die verletzlichen lebenswichtigen Organe der meisten Humanoiden, könnte ein Gen'Dai mehrere Körperglieder einbüßen und sogar, so heißt es, völlig zerstückelt werden, ohne daran zu sterben. Zusätzlich zu dieser extremen Leidensfähigkeit, verleiht das dezentrale neurale Netz den Gen'Dai außergewöhnliche Reflexe. Sollte ein Gen'Dai zu viele Verletzungen erleiden, sind sie in der Lage, ihn in einen lang anhaltenden Winterschlaf zu versetzen, während die Wunden und Krankheiten heilen sowie der Alterungsprozess verlangsamt wird.

 

Zusätzlich zu seiner körperlicher Kraft, war er ein wandelndes Waffenarsenal. Er war geübt im Umgang mit Schusswaffen, sowie seinen Zwillingsblastern, Nahkampfwaffen, Morgenstern, und Wurfgeschossen und seinem Satz Energiebolas. In Durges schwere Rüstung waren Handgelenkpfeile und Unterarmenergieschilde eingebaut, die es ihm erlaubten, kurzzeitig Lichtschwertangriffe abzuwehren. Durge verwendete häufig einen schnellen Raketenrucksack, sowie ein stark modifiziertes Gleiterrad.

 

Angesichts solcher körperlicher Fähigkeiten, kann sich die Galaxis als Ganzes glücklich schätzen, dass die Gen'Dai von Natur aus keine aggressive Rasse sind. Sie leben als Nomaden, ihre Heimatwelt ist längst vergessen. Wegen der niedrigen Geburtenrate, trifft man nur selten auf einen Gen'Dai. Gewöhnlich vermeiden sie Auseinandersetzungen, wenn dies möglich ist. Obwohl die Gen'Dai rein körperlich geeignet sind, ein langes Leben zu überdauern, wird ihr Geist im Alter schwächer. Die Rasse ist stark empfänglich für Depressionen, Hysterie und andere Psychosen.

 

Der Gen'Dai, der sich einst Durge nennen würde, wurde 2000 Jahre vor dem Fall der Republik geboren. Die Alten sahen ihn in jungen Jahren als außergewöhnlich physisches Glied ihrer Rasse. Er neigte zur Gewalt. Als er dann noch einige Kopfgeldjäger in Aktion erlebte, setzte der junge Durge endgültig Kurs auf ein Leben der Gewalt. Die Lockungen des Bluthandels zogen Durge von seinem Volk fort in die Galaxis. Jahrhundertelang lernte er von den erfahrensten und gefährlichsten Kopfgeldjägern, die er finden konnte. Als junger Kopfgeldjäger lernte Durge einen Mandalorianer namens Jaing kennen, der ihn fortan ausbilden sollte. Als Jaing von rivalisierenden Mandalorianern getötet wurde, schwor Durge, jeden Mandalorianer zu jagen und zu töten, der ihm begegnete.

 

Ungefähr eintausend Jahre vor der Schlacht um Naboo, als die Galaxis im Krieg zwischen Jedi-Rittern und Sith-Lords unterzugehen drohte, diente Durge einem der letzen Sith. In dieser Zeit kämpfte er gegen viele Jedi und lernte ihre Kampftechnik kennen. Er entwickelte neue Waffen und Kampftaktiken, um ihrer Technik Paroli zu bieten. Als die Sith in der Schlacht von Ruusan endgültig ausgelöscht wurden, versteckte sich Durge, um Vergeltungsmaßnahmen der Jedi zu entgehen. Er nahm Dutzende verschiedener Tarnidentitäten an, während er seine Karriere als Jäger weiterverfolgte und ein riesiges Vermögen anhäufte. Während dieser Zeit verfolgte er auch die Blutkocher von Kragis.

 

100 Jahre vor der Schlacht um Yavin wurde Durge angeworben, um den damaligen Führer der Mandalorianer zu töten. Obwohl er erfolgreich war, schlugen die Mandalorianer zurück. Es gelang ihnen, Durge zu besiegen. Sie wendeten Durges Langlebigkeit gegen ihn und fanden einen Weg, Schmerzsignale durch seine verstreuten Nerven zu steuern. Unfähig zu sterben, war er unbeschreiblichen Qualen ausgesetzt.

 

Durge gelang es schließlich, den Mandalorianern zu entkommen. Er floh ins Unbekannte und versank in seinem Winterschlaf. Es dauerte fast einhundert Jahre, bis die Wunden, welche die Mandalorianer ihm zugefügt hatten, geheilt waren. Körperlich war Durge nun geheilt, doch seine schon gefährliche Psyche war weiter verkommen und nahe daran, die Gefilde psychischer Gesundheit zu verlassen.

 

Als Durge aus seinem Schlummer erwachte, strebte er nach Rache an den Mandalorianern, doch wurde er um sie betrogen. Er erfuhr, dass sie bereits alle vernichtet worden waren. Doch bald fand er einen neuen Lebenssinn. Er war in einer Galaxis erwacht, die im Krieg war. In einer Galaxis, in der die Jedi-Ritter Klonsoldaten in die Schlacht gegen die automatisierten Truppen der Konföderation führten. Nachdem Durge auf Tatooine mit dem damals jungen Boba Fett zusammengestoßen war, zog ihn der charismatische Graf Dooku in seine Reihen, und der alte Kopfgeldjäger genoss die Ironie seiner Jagd nach Rache.

 

Die Klone der Republik waren aus mandalorianischem Genmaterial erstellt worden. Obwohl die Galaxis wahrer Mandalorianer beraubt schien, lebte ihr Erbe in der Form der Klonsoldaten weiter. Durge würde größte Genugtuung darin finden, ganze Legionen seiner Erzfeinde zu töten.

 

Dooku zu dienen, brachte den Kopfgeldjäger mit Asajj Ventress zusammen, einer dunklen Jedi und Befehlshaberin im Heer der Separatisten. Die beiden waren meisterhafte Gegner der Republik. Durge nahm mit großem Eifer vielen Jedi das Leben. An der Seite von Ventress, griff Durge mit einer schrecklichen chemischen Waffe, dem Sumpfgas, die Gunganerkolonie auf dem Mond Ohma-D'un an. Die Jedi waren schockiert, als sie Durge entdeckten. Er war ein Krieger ohnegleichen, auf einem zunehmend tödlicheren Schlachtfeld. Durge hielt die Jedi in Schach, wurde aber von Anakin Skywalker geschlagen. Später tauchten er und Ventress erneut mit dem tödlichen Gas auf dem Planeten Queyta auf und Durge tötet mehrere Jedi, bevor Obi-Wan mit dem Gegenmittel des Giftes fliehen konnte.

 

Durge wurde 4 Monate nach der Schlacht um Geonosis entsandt, um die Sicherheitslage auf Muunilinst, der Heimatwelt des Intergalaktischen Bankenclans, zu verbessern. Er organisierte und führte eine Droidenarmee von IG-Lanzendroiden und schuf damit eine militärische Eliteeinsatztruppe, um diese Kernwelt der Konföderation zu verteidigen. Durges Armee fügte den bewaffneten Fahrzeugen der Republik großen Schaden zu, doch schließlich wurde Durge in einem Zweikampf mit General Obi-Wan Kenobi besiegt, indem dieser mithilfe der Macht Durges Körper innerlich zerriss. Dank seiner scheinbar grenzenlosen Heilkräfte, überlebte Durge sogar diesen Kampf und trat später gemeinsam mit Asajj Ventress gegen General Grievous auf der Trenchant Raumstation an, und wurde dort vom späteren Befehlshaber der separatistsischen Streitkräfte geköpft.

 

Während der folgenden Monate wurde Durge zu einem der gefürchtetsten Gegner der Republik. 2 Jahre nach Geonosis begann die Konföderation mit einem Angriffsplan namens Operation Durges Lanze, und eroberte in deren Zug wichtige Planeten wie Duro. Ob Durge an dieser Kampagne beteiligt war, ist ungewiss.

 

Kurz vor dem Ende der Klonkriege lockte Durge Obi-Wan und Anakin Skywalker, die sich auf der Suche nach Ventress befanden, an Bord eines Forschungsschiffes im Maramere-System in eine Falle. Er kämpfte gleichzeitig gegen beide Jedi und schien wie so oft zuvor unbesiegbar, bis Anakin mehrere von Durges eigenen Sprengstoffkapseln an dessen Körper warf, und dieser seine letzten Kraftreserven mobilisieren musste. Schließlich war Durge kaum noch in der Lage, weiterkämpfen zu können und Skywalker beförderte ihn in eine Fluchtkapsel, schickte diese mit Hilfe der Macht in die Sonne Marameres, und beendete Durges 2000 Jahre währende Existenz...

  

 

Zam Wesell war eine gefährliche und schwer bewaffnete Kopfgeldjägerin, die in den Jahren vor den Klonkriegen äußerst aktiv war. Sie war eine Clawditin, was ihr erlaubte, sich in andere Gestalten zu verwandeln. Die reaktionsfreudige Wesell mordete raffiniert und gnadenlos, sie war eine hervorragende Fährtensucherin. Da praktisch keines ihrer Opfer überlebte, wurde Wesells ausgezeichneter Ruf und unübertroffene Zielsicherheit immer wieder aufs Neue bestätigt.

 

Zam war eine gute Freundin von Jango Fett, hatte aber bei weitem keine so gut gepanzerte Rüstung wie er. Dennoch verfügte sie über einige äußerst nützliche Vorrichtungen, wie zum Beispiel ein ausklappbares Elektrobinokular auf ihrem Helm, an dem auch ein Comlink befestigt war. Ihr Anzug machte jede Formwandlung mit, und sie trug zum weiteren Schutz einen gepanzerten Waffenrock, mit dem Energieattacken abgewehrt werden konnten.

 

Gemeinsam mit Jango Fett wurde sie angeheuert, um Senatorin Amidala zu ermorden. Hierbei wurde sie aber von Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker gefangen genommen. Kurz bevor sie den Jedi verraten konnte, wer das Attentat befohlen hatte, wurde sie von einem Giftpfeil aus Jango Fetts Handgelenkwaffe getötet...

 

 

Seine Verbrecherlaufbahn begann 4-LOM an Bord des Luxusliners Kuari Princess. Aufgrund seines hoch entwickelten Sprachprogramms, das sieben Millionen verschiedene Sprachen umfasste, fungierte er dort als Verbindungsdroide zwischen den reichen Passagieren aus allen Teilen der Galaxis und dem Schiffscomputer. Auf diese Weise gelangte er auch an wertvolle Informationen über die Gäste und deren Besitztümer. Als er jedoch merkte, wie unvorsichtig Menschen im allgemeinen mit ihren Wertgegenständen umgingen, entschloss er sich dazu, 4-LOMDiebstähle auf dem Schiff zu verhindern, indem er die Wahrscheinlichkeiten berechnete, wann und wo ein Verbrechen stattfinden würde. Kurze Zeit später kam die vermögende Dom Pricina an Bord. Sie war die Besitzerin des Antares-Saphirs, dem man geheimnisvolle Heilkräfte zuschrieb. 4-LOM erkannte, dass dieser Gegenstand gestohlen werden würde, und ersetzte das Original daher durch eine Kopie, wobei er das Original bei sich sicher verwahrt behielt. Als die Besitzerin des Saphirs jedoch die Fälschung als eine Solche erkannte, gab der Droide seine neu erworbene Beute nicht zurück, weil er mittlerweile am stehlen Gefallen gefunden hatte. Er entwendete noch einigen anderen Reisenden ihre Besitztümer und floh auf dem Planeten Darlyn Boda von der Kuari Princess, wo er schließlich viele der geraubten Schätze verkaufte, und somit ein neues Leben begann.

 

4-LOMs Aktivitäten als Dieb und Informationshändler erregten bald die Aufmerksamkeit von Jabba the Hutt. Er ließ den Droiden komplett überholen und dessen Subroutine gegen jegliche Anwendung von Gewalt eliminieren. Der Droide stand fortan im Dienst des Gangsterbosses und bildete mit dem Kopfgeldjäger Zuckuss ein Team. Ihre unterschiedlichen Charaktere ergänzten sich auf perfekte Art und Weise: Zuckuss, der Ammoniak atmende Gand, war der impulsive Part des Duos, während 4-LOM rein rational handelte. Jeder versuchte, vom anderen zu lernen, insbesondere 4-LOM, der Zuckuss` aufbrausendes Wesen aufmerksam studierte. Schon bald mauserte sich das ungleiche Paar zu Jabbas Lieblingskopfgeldjägern.

 

Bei einem ihrer Einsätze wurde Zuckuss die Atemmaske vom Gesicht gerissen. Der vom Insektoiden eingeatmete Sauerstoff zerstörte einen Teil seiner Lunge. Die teure medizinische Behandlung, die er zur Genesung benötigte, konnten die beiden nur durch zusätzliche, riskante Aufträge finanzieren. Einer davon war die Gefangennahme des Imperialen Sektorgouverneurs Nardix. Auch als Darth Vader nach der ScZuckusshlacht um Hoth Kopfgeldjäger auf Han Solo ansetzte, waren 4-LOM und Zuckuss zur Stelle. Sie nahmen am Imperialen Angriff auf Hoth teil und zerstörten das Allianz-Schiff Bright Hope. Einige Rebellen, die der Katastrophe entkommen konnten, strandeten auf dem nächsten Planeten. Der Auftrag der Kopfgeldjäger lautete, sie zur Strecke zu bringen. Insgeheim hatte Zuckuss aber schon lange mit der Sache der Allianz sympathisiert. Zusammen mit 4-LOM entschied er sich, die Seiten zu wechseln, rettete die Crew der Bright Hope, und brachte die Rebellen zum nächsten Allianz-Stützpunkt nach Darlyn Boda. Hier stieß der Droide wiederum auf den Antares-Saphir, den man noch nicht verkauft hatte. Er nahm das Juwel an sich, auch in der Hoffnung, dass dessen geheimnisvolle Kräfte in der Lage waren, Zuckuss` Lunge zu heilen.

 

Tatsächlich ließ der Saphir seinen Freund vollständig genesen, und danach übernahmen die erfahrenen Kopfgeldjäger zahlreiche Sondereinsätze für die Allianz. Doch bei dem Auftrag, Han Solo aus seinem eisigen Karbonit-Sarg zu befreien, scheiterten sie, und 4-LOM wurde schwer beschädigt. Zuckuss konnte seinen Freund zwar reparieren, doch dabei wurde 4-LOMs Erinnerungsspeicher komplett gelöscht. Der Droide besaß nun eine ganz neue Persönlichkeit, und die Freundschaft mit Zuckuss ging zu Bruch...

  

 

Um den Attentäter-Droiden IG-88 umfassend zu beschreiben, muss erst einmal gesagt werden, dass es sich im Grunde um fünf Droiden-Prototypen handelte, von denen jedoch nur vier im Bezug auf den Allgemeincharakter "IG-88" eine Rolle spielen. Sie werden im Folgenden der Einfachheit halber mit den Anhängseln A-D bezeichnet. Der fünfte Droide wurde von dem "Ur"-Droiden, IG-88-A, als "teilweise defekt" eingestuft, sodass dieser, sich selbst als "IG-72" bezeichnend, eigene Wege ging.

 

IG-88-A war, wie seine "Klone", ein dünner, hoch aufragender grauer, und nicht zu vergessen, schwer bewaffneter Droide. Diese Prototypen waren im Rahmen eines imperialen Projektes, dessen Ziel darin bestand, die alten Attentäter-Droiden durch effizientere und intelligentere Killermaschinen zu ersetzen, sowohl mit einem Bewusstseinsprogramm wie auch mit einem "freien Willen" ausgestattet worden.

 

Den Beweis, dass er "planmäßig", sprich unabhängig, funktionierte, erbrachte er, als fünf Sekunden nach seinem "Erwachen" damit begann, seine Entwickler, die aufgrund der bei seiner Aktivierung übermittelten Daten sofort bemerkt hatten, dass er definitiv zuviel Eigenständigkeit besaß und ihn wieder abschalten wollten, regelrecht abzuschlachten und dabei nebenbei auch noch die Funktionalität seiner Bewaffnung testete. Nachdem IG-88 das Labor "gesäubert", die anderen Prototypen aktiviert und sich durch Datenübertragung praktisch in die anderen Droiden geklont hatte, flüchteten IG-88-A bis -D in Richtung des Fabrik- und Droidenproduktionsplaneten Mechis III. Diesen übernahmen sie sozusagen aus dem Orbit, indem sie sich problemlos in die Programmierung der bereits fertig gestellten Roboter hackten und diese die "Drecksarbeit", nämlich die Vernichtung allen menschlichen Lebens auf dem Planeten, für sie machen ließen.

 

Dort etablierten sie sich, um die Galaxis mit speziell programmierten Droiden zu versorgen. Diese Programmierung beinhaltete neben einem Bewusstseinsprogramm auch einen Spezialauftrag, der durch Übermittlung eines Codes durch eine IG-88-Einheit aktiviert wurde.

 

Als das Imperium, welches aus Sicherheitsgründen eine Demontierungsanweisung für die Droiden ausgegeben hatte, drohte, ihnen auf die Spur zu kommen, teilten sich die fünf Droiden auf, um sich ihrem eigentlichen Zweck, der Kopfgeldjagd und der Verübung von Attentaten, zu widmen. Für diesen Zweck entwickelten sie als Fortbewegungsmittel die "IG-2000".

 

Im Ganzen wurden nur vier Schiffe dieses Typs gebaut. Als das Imperium der Verwaltung auf Mechis III, immer noch dem Irrglauben erlegen, sie hätten noch die Kontrolle dort, den Auftrag erteilte, Spähdroiden zu entwickeln, ergab sich für die IG-88-Droiden die Chance, durch diese Arakyd-Viper-Sobots ihre Augen und Ohren sozusagen überall in der Galaxis zu haben.

 

Da IG-88-A und seine Klone sehr auf Sicherheit bedacht waren (schließlich enthielten alle nach der Eroberung hergestellten Roboter ihre galaktischen Eroberungspläne), wurden sämtliche Droiden mit Selbstzerstörungsroutinen für den Fall einer Gefangennahme und einer gegebenenfalls folgenden Demontage ausgestattet, um eine Entdeckung der gespeicherten Pläne zu verhindern. Einige Zeit später, im Verlauf der Verfolgung Han Solos durch die imperiale Flotte und der damit verbundenen Rekrutierung verschiedenster Kopfgeldjäger (Darth Vader interessierte sich in keinster Weise, für die vom Imperium ausgegebene Demontierungsanweisung, als er auch diesen anwarb), gelang es IG-88-B, geheime Daten aus den Speichern des Supersternzerstörers Executor herunter zu laden, die ihm verrieten, dass ein zweites Todesstern-Projekt in Arbeit war. Damit bot sich dem Bewusstsein der IG-88's die Möglichkeit, sich vom Schwerbewaffneten Zweibeiner zu einer fast unbesiegbaren waffenstarrenden Raumstation weiter zu entwickeln.

 

Allerdings stattete IG-88-B vorher noch Boba Fett's Schiff, die Slave I, mit einem Peilsender aus, da nach Auswertung sämtlicher verfügbaren Daten dieser Kopfgeldjäger die höchsten Chancen hatte, Han Solo zu stellen. So brauchte IG-88-B Boba Fett nur die Ware abzunehmen, sobald dieser sie gefunden hatte – ein verhängnisvoller Fehler, wie sich bald herausstellen sollte.

 

Um sich Zugang zum neuen Todesstern zu verschaffen, planten die Droiden, den echten Computerkern der Kampfstation gegen einen Nachgebauten mit dem Bewusstsein der IG-88's auszutauschen. Während IG-88-A an der Verwirklichung dieses Plans arbeitete, machte sich IG-88-B auf den Weg, um Fett die angeblich bereits gefundene Ware Han Solo wegzunehmen. IG-88-B ging dem Kopfgeldjäger in Cloud City in die Falle und wurde von Fett sozusagen "außer Betrieb gesetzt". Als Folge daraus machten sich IG-88-C und -D auf den Weg, um ihren vernichteten Klon zu rächen. Doch beide scheiterten an der Gewitztheit Boba Fetts mit dem Ergebnis der eigenen Demontage.

 

IG-88-A war diesbezüglich, was seine Pläne anging, ein wenig erfolgreicher. Es gelang ihm, mit Hilfe von Robotern in Sturmtruppen-Rüstungen, den Transportkonvoi des echten Computerkerns zu beseitigen und durch einen eigenen Konvoi zu ersetzen. Im Verlauf dieses Unternehmens gab IG-88-A seinen alten Körper auf und übertrug sein Ego in das Computermodul. Als der Kern aktiviert wurde, ahnte IG-88-A nicht, dass er seine letzte Station erreicht hatte. Als die Rebellen-Allianz den zweiten Todesstern attackierte, unterstützte er die Kanoniere des Imperiums, indem er die seiner Meinung nach schlampig berechneten Koordinaten für die Ziele des Superlasers intern korrigierte.

 

Kurz, bevor IG-88-A das Signal für die galaxisweite blutige Revolution der Roboter gegen alles Lebendige an die über das Universum verstreuten Droiden senden konnte, leiteten Lando Calrissian und Wedge Antilles die Zerstörung des Todessterns durch die Sprengung des Reaktors ein. Mit der Vernichtung der Kampfstation und dem dazugehörigen Computerkern starb auch der letzte (ehemalige) IG-88-Attentäter-Droide.

  

 

Dengar war ein kybernetischer, hoher, imperialer Attentäter, dem chirurgisch übermäßige Emotionen entfernt wurden. Geboren wurde er auf Corellia, genauso wie Han Solo. Vor langer Zeit nahm er zusammen mit diesem an einem Swoop-Rennen teil, wo er einen Unfall hatte und beinahe starb. Dafür machte er Solo verantwortlich und wollte sich an ihm rächen, also verfolgte er ihn sein ganzes Leben lang.

 

Eines Tages bekam er von Darth Vader den Auftrag, Solo und den Milennium-Falcon zu finden, versagte aber. Danach begab er sich nach Tatooine, um die Gefangennahme Solos und seinen baldigen Tod zu feiern. Dazu ging er eine Zweckpartnerschaft mit Boba Fett ein. Da er zu betrunken war, verpasste er die Exekution von Solo.

 

Als er an der Sarlacc-Grube ankam, sah er nur noch die brennende Segelbarke. Als er sich umschaute, fand er einen halbtoten Boba Fett, welchen er wieder Gesund pflegte. Die beiden Kopfgeldjäger verfolgten Solo nach Nar Shaddaa, doch erfolgreich waren sie wieder nicht.

  

 

Greedo war ein typischer Rodianer: große Augen, lange rüsselartige Nase und Kopfgeldjäger. Auf Rodia gilt dies keinesfalls als Unehrenhaft sondern wird sogar mit Preisen ausgezeichnet. Als Sohn eines Kriminellen hatte er schon von Geburt an, 19 Jahre vor der Schlacht um Yavin, die besten Vorraussetzungen für ein kriminelles Leben. Er sah seinen Vater als Vorbild und wollte immer sein Nachfolger werden. Greedo war Arrogant und überschätzte sich selbst maßlos. Aufgrund dessen und seinem strengen Geruch war er sehr unbeliebt.

 

Seine Karriere begann erst, als er seine Heimatwelt verließ und Nar Shaddaa kleinere kriminelle Aufgaben erledigte. Dort traf er Nataz Dyyz und Goa Spurch nachdem er ihnen das Leben rettete und schloss sich ihnen an. Goa Spurch war nicht intelligent. Doch er war Greedo dennoch von Nutzen. Er hatte eine Verbindung zu einem Unterweltboss, nämlich zu Jabba dem Hutten. Nach einiger Zeit entschied sich Jabba den talentierten Greedo langzeitig zu beschäftigen. Jabba sah in Greedo und anderen Rodianern einen finanziellen Vorteil da diese billige Arbeitskräfte waren.

 

Greedo wurde von anderen Kopfgeldjägern beschuldigt, die Prämien seiner Opfer erhöht zu haben. Er nahm sie Gefangen und zwang sie weitere Verbrechen zu tätigen bis die Prämie erhöht wurde und sicherte sich dann ein Vermögen. Doch damit hinterging er die Traditionen des rodianischen Volkes und fing sich die Ablehnung des rodianischen Justitzrates ein.

 

Als Jabba ein Kopfgeld auf den Schmuggler Han Solo aussetzte schien das die Chance für Greedo zu sein sich an Solo, den er im Corellianischen Sektor kennen gelernt hatte zu rächen. Er fand ihn schließlich in Chalmun´s Cantina in Mos Eisley. Dort bedrohte er Han mit einem Blaster. Han Solo versicherte ihm das er die Credits die er Jabba schuldete bald zurückzahlen könne. Er erschoss Greedo mit einer schnellen Handbewegung. Wuher, der Barkeeper der Cantina, barg Greedos toten Körper und braute einen Schnaps daraus. Diesen verkaufte er an Jabba den Hutten der ihm viel Geld dafür zahlte...

  

 

Bossk war ein trandoshanischer Kopfgeld- und Wookiee-Jäger. Einst versuchte er, eine große Gruppe von Wookiees auf Gandolo IV gefangen zu nehmen. Er versagte aber, da Han Solo und Chewbacca eintrafen und stattdessen ihn gefangen nahmen. Nachdem er entkommen konnte, schwor er sich zu rächen.

 

Die Gelegenheit dazu bekam Bossk, als er nach der Schlacht um Hoth von Darth Vader den Auftrag bekam, Han Solo und den Rasenden Falken gefangen zu nehmen. Aber auch dies gelang ihm nicht. Boba Fett hatte Solo bereits auf Bespin aufgespürt und war nun auf dem Weg nach Tatooine, um sein Kopfgeld von Jabba zu bekommen. Bossk und einige andere Kopfgeldjäger versuchten ihn zu stoppen, wurden aber von Fett ausmanövriert.

 

Kurz nach der Schlacht von Yavin bewarb sich der berühmte Kopfgeldjäger und Alleingänger Boba Fett unerwartetherweise bei der Kopfgeldjägergilde, die Fett zuvor stets verachtet und bloßgestellt hatte. Bossk war der einzige, der die drohende Gefahr für die Gilde durch die Aufnahme Fetts erkannte. Jedoch wurden seinen Warnungen keine Beachtung geschenkt. Tatsächlich arbeitete Boba Fett für einen Mittelsmann mit dem Ziel, die Kopfgeldjägergilde von innen heraus zu spalten, was ihm letzten Endes auch gelang.

 

Bossk, der die Kontrolle über die Gilde von seinem Vater geerbt hatte, konnte mit den übergebliebenen Scherben nicht mehr viel bewirken, was seinen Hass auf Boba Fett nur noch verstärkte. Die zwei trafen später noch häufiger aufeinander, und obwohl Bossk sich schwor, seinen Konkurrenten zu töten, zog er immer wieder den Kürzeren. Den Gipfel der Peinlichkeit erreichte er, als er durch Fett von seinem eigenen Raumschiff verjagt wurde und auf dem Planeten Tatooine festsaß.

  

 

Aurra Sing trainierte unter der mysteriösen Dunklen Frau, der Jedi-Meisterin, die einst Ki-Adi-Mundi als möglichen Jedi erkannte. Schon in jungen Jahren galt Aurra als schwierige Schülerin, aber der Rat der Jedi hoffte, die Dunkle Frau würde eine Verbindung zu ihr aufbauen können. Dazu kam es jedoch nicht und Aurra Sing verließ den Orden der Jedi, ohne ihre Ausbildung abgeschlossen zu haben.

 

Aurra Sing setzte ihre unglaublichen Fähigkeiten dazu ein, eine erfahrene Kopfgeldjägerin zu werden. Die Jedi gehörten schon bald zu ihren bevorzugten Opfern und sie sammelte mindestens sechs Lichtschwerter von ihren gefallenen Gegnern. Auf Tatooine entdeckte sie den legendären Sharad Hett, A’Sharad Hetts Vater, der unter den Tusken lebte. Nachdem sie von einem Konkurrenten von Jabba dem Hutten den Auftrag erhalten hatte, spürte sie Hett auf, und es gelang ihr trotz aller Anstrengungen Ki-Adi-Mundis, ihn zu töten.

 

A’Sharad Hett, der später als Darth Krayt zum neuen Sithlord aufsteigen sollte, schwor Rache. Es gelang ihm jedoch nicht, Aurra Sing zu töten. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.

 

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