- Intergalaktische
Verbrecher
Kein Verbrecher der Galaxis war gefürchteter als Jabba the Hutt. Er scharte zwielichtige Geschöpfe und Kopfgeldjäger um sich. Niemand wagte es, an Jabba zu zweifeln. Doch einige seiner Untertanen arbeiteten schon Pläne zu seinem Sturz aus.
Hier stellen wir euch die wichtigsten Personen rund um Jabba the Hutt vor:
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Jabba lernte schon früh viele Dinge über die Welt des Verbrechens von seinem Vater Zorba, den Clanchef der Hutts. So war sein Leben durch Betrug, Bestechung und Erpressung geprägt. Zorba war stolz auf seinen Sohn, und überschrieb Jabba eine kleine Grundfläche auf Tatooine.
In seinen
Anfängen war Jabba noch gezwungen, seine dreckigen Geschäfte selbst zu
erledigen. Zu einem seiner ersten großen Verbrechen zählte ein groß angelegter
Waffendiebstahl auf einem der galaktischen Monde. M
it Unterstützung seines
langjährigen Gehilfen, Ephant Mon, war es Jabba gelungen, einen Schmugglerring
aufzubauen. Der Handel mit den Waffen flog jedoch auf, und so wurde Jabba zur
Zielscheibe des Imperiums.
Mit seinem Großonkel Jiliac übernahm Jabba die Leitung des Desilijc-Clans auf Nar Shaddaa. Als Jiliac von Durga, des Anführers eines rivalisierenden Clans, erschlagen wurde, führte Jabba den Desilijc Clan alleine. Zu ihrer Haupteinnahmequelle gehörte der illegale Handel mit Gewürz, sowie der Kauf und Verkauf von Sklavenarbeitern. Während seiner Zeit auf Nar Shaddaa traf Jabba auf einen fähigen, imperialen Piloten namens Han Solo. Solo erzählte Jabba von einem geplanten Angriff auf Nar Shaddaa. Doch mit Hans Hilfe gelang es dem Hutten hochrangige imperiale Offiziere zu bestechen, und den Angriff abzuwehren. Dadurch wurde Nar Shaddaa und Jabbas Heimatwelt Nal Hutta gerettet.
Jabba verlagerte nun seine Geschäfte nach Tatooine. Sein Vater schenkte ihm laufen Grundstücke und später zog Jabba dann in den Palast von Zorba ein, der am Rande des Dünenmeeres lag. Doch Jabba war nicht der einzige Hutt auf Tatooine. So kam es immer wieder zu Rivalitäten zwischen den einzelnen Clans. Dies hielt Jabbe jedoch nicht davon ab, seine Operationsbasis nach Mos Espa zu verlegen, den wohlhabendsten Ort des Planeten. Jabbe stieg ins Wettgeschäft bei den Podrennen ein, und vermehrte sein Vermögen.
Er häufte allerlei Wertsachen in seinem Palast, der von vielen Sklaven in Schuss gehalten wurde. Seine größte Rivalin war Gardulla the Hutt, doch irgendwie fühlte er sich auch zu ihr hingezogen. Durch Gardullas Begeisterung für Podrennen konnte Jabba den Kontakt zu ihr aufrechterhalten. Sie war einer Spielsucht verfallen, und Jabba nutzte dies konsequent aus. So prellte er sie um ihr gesamtes Vermögen, Besitztümer und Sklaven.
Als Gardulla finanziell am Abgrund stand, schlug Jabba vor, dass sie ihn an ihren Schmuggel- und Schutzgeldgeschäften teilhaben ließ. Im Gegenzug wollte er sie bei seinen Sklavenhandel beteiligen. Jabba wusste genau, dass die Galaktische Republik verschärfte Maßnahmen gegen den Handel mit Sklaven einläutete und so wurde Gardulla nach kurzer Zeit strafrechtlich von der Republik verfolgt. Somit stieg Jabba zum größten Gangsterboss auf Tatooine auf.
Zu Jabbas größter Einnahmequelle zählte der Schmuggel mit illegalen Gewürzen. Seine Kontakte zu Moruth Doole, einem auf Kessel stationierten imperialen Gefängnisbeamten, sorgten dafür, dass der Schmuggel reibungslos abgewickelt werden konnte. Es flossen Bestechungsgelder, damit Doole den Hutten schützen konnte. Doch verriet Doole ab und zu Jabbas Schmuggler an das Imperium, um nicht aufzufliegen.
Eines Tages verriet er eine große Lieferung, die von Han Solo transportiert wurde. Han geriet dabei so sehr in Bedrängnis, dass er die Ladung abwerfen musste, um sein eigenes Leben zu retten. Jabba war über den Verlust der wertvollen Fracht äußerst verärgert, so setzte er auf Han und Doole ein hohes Kopfgeld aus. Jabba verlor nicht nur die Ladung, sondern auch eine Menge Geld. Er fürchtet, sollte er Han nicht schnappen können, würde sein Ansehen bei anderen Verbrechern leiden.
Der Kopfgeldjäger Greedo spürte Han auf Tatooine auf, wurde aber von Solo erschossen. Han forderte Jabba zu Verhandlungen auf. Dieser war bereit, seinem besten Schmuggler eine weitere Chance zu geben, um seine Schulen zu tilgen. Da ihn Han auf den Schwanz getreten war, erhöhte Jabba das Kopfgeld, um keinen Imageverlust zu erleiden.
Han zögerte seine Bezahlung immer weiter hinaus, und hielt seine Versprechungen nie ein. Nach der Schlacht um Yavin deckte Han eine Teilschuld mit der Bezahlung Prinzessin Leias ab. Jabba weigerte sich jedoch, das Kopfgeld zurückzuziehen. Viele Kopfgeldjäger versuchten vergeblich Han zu fassen. Schließlich entsandte Jabba den Besten unter ihnen; Boba Fett.
Fett kooperierte mit Darth Vader, um an Luke Skywalker zu gelangen. Sie schmiedeten den Plan, Han Solo als Lockvogel auf Bespin zu verwenden. Nachdem Luke in der Wolkenstadt eingetroffen war, wurde Han Solo in Karbonit eingefroren, und von Boba Fett an Jabba ausgeliefert.
Einige Zeit später tauchten die beiden Droiden R2-D2 und C-3PO in Jabbas Palast auf, um ein Angebot Luke Skywalkers zu unterbreiten. In der Holo-Nachricht forderte Luke die Freilassung von Han Solo. Im Gegenzug dürfe Jabba die beiden Droiden behalten. Dieser schlug das Angebot aus, behielt aber die Droiden trotzdem. Im nächsten Moment erschien der Kopfgeldjäger Boushh mit Chewbacca im Thronsaal. Er forderte die ausgesetzte Prämie ein. Nachdem er mit Hilfe eines Thermaldetonators seiner Forderung Nachdruck verliehen hatte, willigte Jabba ein.
Jabba wusste allerdings nicht, dass sich hinter Boushhs Maske Prinzessin Leia versteckte, die gekommen war, um Han zu retten. Als sie ihn auftaute, erwischte sie Jabba dabei. Vergeblich versuchte Han zu verhandeln, und so wurde er zu Chewbacca in die Zelle gesperrt. Leia war fortan Jabbas Tänzerin. Da trat Luke Skywalker auf den Plan, und forderte die Freilassung seiner Freunde. Jabba war verärgert, und öffnete die Falltür zum Rancor. Der Jedi konnte die Bestie jedoch besiegen. Jabba war zutiefst erbost über den Verlust seines Haustieres und verurteilte Luke, Han und Chewbacca zum Tode durch den Sarlacc.
Bei der Grube von Carkoon eskalierte die Situation. Luke konnte sich befreien, und bekam von R2 sein Lichtschwert zurück. Es war ihm ein Leichtes, Jabbas Wachen auszuschalten. Auch Boba Fett konnte den Jedi nicht stoppen. Er fiel mit einigen anderen in den Sarlacc. Indes überwältigte Leia Jabba in seiner Segelbarke und erwürgte ihn mit ihrer Fußkette. Jabba scheiterte an seinem Hochmut, und der Sarlacc hatte in den nächsten 1000 Jahren so einiges zu verdauen.
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Zorba ist der
Vater von Jabba dem Hutten. Er förderte seinen Sohn schon früh und bildete ihn
zum Verbrecher aus. Nach und nach schenkte Zorba Jabba seine Grundstücke auf
Tatooine. Zorba hatte bei seinen Geschäften allerdings
weniger Glück als Jabba,
und so wurde er vom Imperium verhaftet.
Er war über 20 Jahre lang Gefangener auf dem Planeten Kip und erfuhr erst mit Verspätung vom Tod seines Sohnes auf Tatooine. Nach dem Tod seines Sohnes fielen ihm all dessen Besitztümer zu, einschließlich des Palastes auf Tatooine, sowie das Holiday Tower Hotel und das Casino der Wolkenstadt auf Bespin.
Zorba machte es sich zur Aufgabe, alle kriminellen Geschäfte seines Sohnes fortzuführen und Prinzessin Leia für den Tod seines Sohnes zu bestrafen. Er setzte ein Kopfgeld auf Leia und deren Mann, Han Solo, aus.
Zorba gewann bei einer Partie Sabacc Lando Calrissians Wolkenstadt und begann mit dem Imperium zu kooperieren. Er wurde auf Tatooine vom angeblichen Sohn des Imperators, Trioculus, an den Sarlacc verfüttert. Die Kreatur spuckte Zorba jedoch wieder aus...
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Gardulla war
eine der Gangsterbosse der Hutts auf dem Planeten Tatooine. Sie sponserte
hauptsächlich Podracer, unter anderem Gasgano, bei deren gefährlichen
Wettrennen. Gardulla besaß einst die Sklaven Shmi Skywalker und
deren Sohn Anakin. Bei einer Podrennen-Wette verlor sie die beiden aber an den
Schrotthändler Watto. Nach dem großen Boonta Eve Podrennen wollte Gardulla
Anakin wieder haben und bot Watto hierfür eine große Geldsumme an. Watto hatte
Anakin aber schon an den Jedi-Meister Qui-Gon Jinn verloren, der Anakin durch
eine Wette befreit hatte.
Als sie immer mehr ihrer Spielsucht verfiel, nutzte Jabba die Gelegenheit, um sie weiter in den Ruin zu treiben. Gardulla beteiligte Jabba bei ihren Schmuggel- und Schutzgeldgeschäften. Im Gegenzug wurde sie bei Jabbas Sklavenhandel Teilhaberin. Doch unterschätzte sie die Gefahr dieses Geschäfts, aus dem sich Jabba immer mehr zurückzog. Und so wurde sie vom Imperium verhaftet und zu einer Haftstrafe verurteilt.
Gardulla fand ihr unrühmliches Ende kurze Zeit nach der Schlacht von Naboo, als sie sich mit dem Kopfgeldjäger Jango Fett anlegte. Fett, der aus den Klauen ihres Krayt-Drachens entkommen war, verfütterte sie an eben diesen...
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Bib Fortuna, ein Twi´Lek, war über viele Jahre hinweg der Majordomus des Gangsterbosses Jabba the Hutt. Für seinen Meister regelte er die Amtsgeschäfte, für die Jabba sich selbst zu schade war. Außerdem empfing Bib Fortuna die Gäste des Hutten, unter anderem die beiden Droiden C-3PO und R2-D2, sowie den Jedi Luke Skywalker, der Bib mit einem Gedankentrick der Macht dazu zwang, ihn zu Jabba zu bringen.
Doch Bib diente
dem Hutten keinesfalls loyal. Gedrillt von den B'omarr Mönchen gelang es ihm 16
Personen ausfindig zu machen die Jabba töten wollten. Zum Beispiel der
Küchenjunge der Jabbas geliebte Delikatessen vergiftete, weil der Hutt vor
Jahren den Bruder des Jungen dem Rancor zum Fraß vorwarf, weil ihm damals eine
Soße misslungen war.
Bib meldete keine dieser Verschwörungen. Er setzte sogar auf sie, denn falls sein eigener Plan nicht funktionierte, so würde ein anderer es schon schaffen, den von allen gehassten Hutten zu töten. Der Twi'lek hatte sich sicherheitshalber auch den Thermaldetonator von der als Kopfgeldjäger Boussh verkleideten Leia besorgt, um den Hutten wenn nötig auf seiner Segelbarke in die Luft zu sprengen.
Nach dem Tod Jabbas auf dessen Segelbarke bei der Grube von Carkoon, und dem darauf folgenden Zusammenbruch des Gangstersyndikats des Hutten, ging Fortuna zurück zu Jabbas Palast. Er hatte sich eingebildet die Mönche nun zu versklaven und schließlich ganz aus dem Palast vertreiben zu können, doch sie hatten ihn früher hintergehen können als er sie. Die Mönche schlossen ihn in Jabbas Thronsaal ein und transplantierten sein Gehirn in den Spinnendroiden. Dies tat er mehr oder weniger freiwillig, denn er wehrte sich nicht mit seinem Blaster als sie kamen, um ihm die sogenannte "Erleuchtung" zu bringen.
Dies war allerdings nicht Bib Fortuna´s Ende. Letztlich gelang es ihm, wieder an einen Twi´Lek Körper zu gelangen, den Körper des Verbrecher-Lords Firith Olan. Mit den Ressourcen dieses Gangsters machte Bib sich daran, Jabba´s Organisation wieder aufzubauen...
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Tessek ist ein Quarren vom Planeten Mon Calamari. Er arbeitete als Jabbas Buchhalter in dessen Palast auf Tatooine. In dieser Funktion leitete er viel Geld in einen Geheimfonds und plante, wie viele andere auch, Jabba ermorden zu lassen und dessen Organisation zu übernehmen. Jabba wusste allerdings, dass Tessek gegen ihn intrigierte, da Salacious Crumb für ihn spionierte und Bib Fortuna lange schon seine Abtrünnigkeit vermutete.
Zusammen mit seinen Verbündeten dem Gran Ree-Yees und dem Klatooiner Barada plante er eine Bombe auf Jabbas Transportschiff anzubringen mit welchem dieser eine Schiffsladung Gewürze in Mos Eisley begutachten wollte. Tessek hatte eine Absprache mit dem Präfekt Eugene Talmont getroffen das Lager zu stürmen, da dieser sich davon erhoffte Tatooine endlich zu verlassen. In Wirklichkeit hatte Tessek allerdings zwei junge Offiziere bestochen Jabba und Talmont zu töten.
Allerdings führten die Zwischenfälle um Luke Skywalker, just an diesem Tag, zum Scheitern des Planes. Unter dem Vorwand die Rebellen-Allianz könnte einen Angriff wegen des Jedi und seiner Verbündeten unternehmen bat Tessek Jabba die Hinrichtung aufzuheben, um seine Tat zu verschleiern. Getrieben von dem Gedanken des Verrates befahl Jabba Tessek ihm auf die Segelbarke zu folgen und der Hinrichtung beizuwohnen, um ihn unter der großen Hitze Tatooines leiden zusehen, da kein Wassertank vorhanden war in den er sich zurückziehen konnte.
Mithilfe Baradas konnte Tessek kurz vor dem Abflug einen Luft-Speeder an Bord bringen. Nach Jabbas Ableben floh er damit kurz vor der Explosion der Segelbarke zurück zu Jabbas Palast um dort die Geschäfte zu übernehmen. Dort wurde er von den B’omarr-Mönchen überwältigt die ihm sein Gehirn entnahmen und ihn damit zu einem der Ihren machten...
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Ree-Yees war ein
dreiäugiger Gran vom Planeten Kinyen. Nachdem er ein paar Morde begangen hatte,
wurde er von seiner Heimatwelt verbannt. Ree-Yees wurde ein kleiner Dieb, fing
an zu Trinken, und endete in Jabbas Palast. Dort wurde er durch Jabbas Med-Techs
mit einer Bombe versehen, welche sich
in seinem Leib befand. Durch einen
bestimmten Codesatz, sollte diese dann zur Explosion gebracht werden. Für
welches Ziel sich Jabba diese lebende Bombe "anschaffte" wurde nie ans
Tageslicht gebracht.
Jabba war bewusst, dass er sich im Ernstfall nicht auf den Gran würde verlassen können. Vielmehr diente er dem Hutten als Belustigung. Da er viele Mitglieder von Jabbas Hofstaat neckte und sich dadurch häufig in Streitigkeiten und Schlägereien verfing, hatte Ree-Yees bald den Ruf des Clowns, den niemand mehr ernst nahm. Niemand von Jabbas Leuten mochte ihn.
Ree-Yees hatte im Palast nur eine wirkliche Aufgabe. Er war der Hüter eines Wachhundes. Dieses Tier, ein Krötenhund namens Budoicullaar, war jedoch mit einem geheimen imperialen Sender versehen. Ree-Yees hatte mit den Imperialen eine Vereinbarung getroffen. Das Imperium versorgte Ree-Yees mit einem Thermaldetonator, um Jabba zu töten. Bezahlt würde er dafür mit einer riesigen Portion Ziegengras und dem Versprechen, die Dokumente über ihn auf seinem Heimatplaneten zu löschen, so dass er wieder dorthin zurückkehren könnte.
Das Vorhaben scheiterte, doch Jabba war trotzdem bald tot. Ree-Yees war an Bord der Segelbarke Jabbas als sie explodierte...
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Obwohl Oolas
Leben ein schreckliches Ende nahm, gab es eine Zeit, zu der dieses grausame
Schicksal hätte abgewendet werden können. Oola wurde als Tochter eines Clanchefs
auf dem rauen Planeten Ryloth geboren. Schon sehr früh lernte sie die Kunst der
Twi'lek-Tänze, weshalb sie auch von Bib Fortuna verschleppt wurde. Jabbas
Majordomus brachte Oola zusammen mit einem anderen jungen Mädchen, Sienn, in
seinen geheimen Schmugglerkomplex. Dort lernten die Mädchen viele weitere
verführerische Tänze von erfahrenen Sklaventänzern. Nach vier Monaten übergab
Fortuna die Mädchen seinem Assistenten Jerris Rudd, der die beiden nach Tatooine
brachte. Oola wusste nichts über Jabba den Hutten, außer dass er äußerst
wohlhabend war. Daher nahm sie auch an, sie würde nun ein Leben in Luxus als
angesehenes Mitglied an Jabbas Hofstaat genießen können.
Im Mos Eisley-Raumhafen auf Tatooine versteckte Rudd Sienn und Oola kurze Zeit, bevor er sie sicher zu Jabba bringen konnte. Die Tänzerinnen wurden in ihrem Versteck von Luke Skywalker überrascht, der ihnen anbot, sie vor Jabba zu retten. Sienn nahm sein Angebot sofort an, doch Oola hielt an ihren Träumen fest und wollte nicht gehen. Nur wenige Tage später bemerkte sie ihren Fehler. Jabba erwies sich als brutal, niederträchtig und ohne jeden Respekt vor dem Leben anderer.
Als C-3PO in Jabbas Palast kam, erhielt Oola eine weitere Gelegenheit zur Flucht. Sie sprach heimlich mit dem Droiden, der der Tänzerin versicherte, dass Luke kommen und sie vor dem Hutten retten würde. Diese Neuigkeiten machten ihr wieder Mut und Oola konzentrierte sich jetzt darauf, Jabbas Zorn zu entgehen. Sie tanzte mit mehr Leidenschaft, was allerdings Jabbas dunkle Seite nur mehr heraufbeschwor. Als Oola seine widerwärtigen Angebote ablehnte, warf sie der frustrierte Verbrecherkönig in die Rancor-Grube, in der sie ums Leben kam...
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Ephant Mon war ein intelligenter zweibeiniger Chevin, Angehöriger einer Dickhäuterspezies vom Planeten Vinsoth und war ein Freund des Verbrecherlords Jabba the Hutt. Sein riesiger Kopf mit der langen Schnauze und die kurzen Arme und Beine machten ihn zu einer eigenartigen Gestalt.
Er arbeitete als
interplanetarischer Söldner und später als Waffenschieber, der jeden belieferte,
ob es nun Piraten oder Rebellen waren. Als er Jabba kennen lernte, überfiel er
mit ihm ein imperiales Waffenlager auf dem Eismond Glakka, aber sie wurden von
einem Mitglied von Jabbas eigener Gruppe verraten. Sie konnten dem imperialen
Feuer entgehen, saßen aber in den Gletschern von Glakka fest. Jabba schützte
Ephant Mon mit seinen öligen Speckfalten vor der Kälte und am nächsten Tag
wurden beide gerettet. Nach der Rückkehr nach Tatooine machte Jabba Ephant Mon
zu seinem persönlichen Sicherheitschef, um Verschwörungen und Mordkomplotte
aufzudecken und zu vereiteln.
Als der Jedi Luke Skywalker in Jabbas Palast auftauchte, stellte sich Ephant Mon Luke entgegen und erfuhr, dass Jabba getötet werden würde, wenn er seine Rebellen-Gefangenen nicht befreite. Ephant Mon glaubte dem Jedi und wandte sich an Jabba, um ihn von der Gefährlichkeit Skywalkers zu überzeugen, doch dieser wollte nicht auf seinen auf seinen alten Freund hören.
So blieb Mon zurück, als Jabba mit seiner Segelbarke zur schicksalhaften Reise zur Grube nach Carkoon aufbrach. Dort sollten die kurz zuvor gefangenen Han Solo, Chewbacca und Luke Skywalker dem Sarlacc übergeben werden. Nach Jabbas Tod kehrte Ephant Mon zu seiner Heimatwelt zurück. Dort gründete er eine Sekte, welche die Macht verehrte...
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J'Quille war ein brutaler Whiphid vom kalten Planeten Toola und arbeitet als Kopfgeldjäger für Jabba the Hutt. So schien es jedenfalls einige Zeit. In Wirklichkeit war er aber ein Spion. Durch Lady Valarian, wurde er in Jabbas Palast eingeschleust. Für sie, die gleichzeitig auch seine Geliebte war, spionierte er Jabba aus und war maßgeblich an einem Komplott beteiligt, ihn zu töten.
J'Quille sollte
dazu ein langsam wirkendes Gift, welches er in einer Schmuckkette versteckt
hatte, in Jabbas Essen mischen. Diesen Plan setzte er mit der Hilfe des
Küchenjungen Phlegmin in die Tat um.
Er bestach Phlegmin und der Junge mischte das Gift in einen Behälter mit klatooinischer Reiskröten. Da di
ese in Brandy schwammen (das nahm ihnen die
Agressivität und so frassen sie sich nicht gegenseitig), konnte man dieses Gift
nicht bemerken. Die Dosis war so ausgelegt, dass sie über einen sehr langen
Zeitraum verabreicht werden musste. Dies sollte die Aufmerksamkeit des
Aufgedunsenen, wie er von seinen Sklaven und Angestellten auch genannt wurde,
ablenken.
Ein Kopfgeldjäger, namens Dannik Jerriko, vereitelte aber diesen Plan. Dies geschah aber nicht, weil er dieses Komplott aufgedeckt hatte, sondern weil er als Anzati Blut von Menschen als Nahrung nutzte. Phlegmin war wohl nur zur falschen Zeit am falschen Ort, als er das Opfer von Dannik wurde. Etwa zur Zeit des Todes von Phlegmin erhielt J'Quille anonyme Morddrohungen. Durch versteckte Botschaften, welche ihn erreichten, erfuhr er auch, dass die Verschwörung gegen den Hutten bereits bekannt war.
Eines Tages kam ein Reinigungsdroide in J'Quilles Quartier. Während der Reinigungsarbeiten bot er ein Treffen mit einer geheimen Person an. J'Quille hatte einen Verdacht, wer ihn wohl verraten könnte. Als er zu dem Treffen ging, bemerkte er bald, dass er verfolgt wurde. Es war einer der B’omarr-Mönche. Um wieder unbeobachtet zu sein, tötete er den Mönch. Zu spät stellte er fest, dass dieser Mönch auch für Lady Valarian arbeitete.
Einen Tag nach diesem Vorfall reiste Jabba zur großen Grube von Carkoon. Dort wollte er dem Tod von Han Solo, Chewbacca und Luke Skywalker beiwohnen, die dem Sarlacc übergeben werden sollten. Von dieser Reise kehrte Jabba nie zurück sondern fand in der Wüste seinen Tod.
Ob J'Quille sich auch auf der Segelbarke befand und ebenfalls starb oder was nach dem Tod Jabbas aus ihm geworden ist, ist nicht bekannt...
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Lady Valarian war eine Unterweltgröße auf Tatooine. Sie hatte, nachdem die Vorbesitzer Bankrott gegangen waren, den Hotel- und Kasinobetrieb des glücklichen Despoten übernommen. Valarian war eine Rivalin von Jabba dem Hutten und hatte sich in der Unterwelt Tatooines langsam nach oben gearbeitet. Sie hatte große Träume aber nur wenig Kapital.
Valarian begrüßte jede Gelegenheit, bei der sie Jabba übervorteilen oder auf irgendeine andere Art hintergehen konnte. Sie schreckte auch nicht vor Mord zurück. So kam es ihr auch sehr recht als Malakili bei ihr eines Tages auftauchte, da sie ja wusste, dass er in Jabbas Palast arbeitete. Malakili wollte für sich und den Rancor aus Jabbas Palast eine Fluchtmöglichkeit organisieren. Dazu benötigte er ein Schiff und hoffte dieses von Lady Valarian zur Verfügung gestellt zu bekommen. Als Gegenleistung bot er einen Grundriss des Palastes und die Lage geheimer Zugänge zu den unteren Ebenen des Palastes an.
Nach Jabbas unerwartenden Tod durch Prinzessin Leia war auch Lady Valarian am Ziel, und konnte sich wieder in Ruhe um ihre eignen Geschäfte kümmern.
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Phlegmin diente als Küchenjunge in Jabbas Palast. Er hegte einen Groll gegen Jabba, da dieser seinen Bruder, wegen einer verkochten Suppe, an den Rancor verfütterte. Da kam es Phlegmin nur gelegen, als J’Quille ihn dafür bezahlte, Jabba langsam zu vergiften. Um sich einige Credits dazuzuverdienen erpresste Phlegmin J’Quille anonym. Er drohte das Mordkomplott auffliegen zu lassen.
Eines Tages wurde Phlemin beauftragt, Früchte in die Palastküche zu liefern. In den dunklen Gängen des Palastes stieß er jedoch auf den Azanti Dannik Jerriko, der den Jungen packte, und dessen Suppe (so nennen die Azanti die Hirnflüssigkeit) trank, was zum Tode des Küchenjungen führte.
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Malakili,
professioneller Monstertrainer und Raubtierdomteur, war ohne Vorankündigung,
nach einem 9 Jahre andauernden Vertrag, plötzlich vom Zirkus Horrificus
"abgetreten" worden. Abgetreten kann man hierbei mit "wie einen Sklaven gekauft"
ersetzen. Denn der dickbäuchige Mensch wurde von Bib Fortuna gekauft, da Jabba
der Hutte
schon bald Geburtstag hatte. Ohne große Vorbereitung wurde Malakili
zum gerade eben auf Tatooine eingetroffenen Rancor gebracht. Sein Auftrag war
klar. Er sollte sich um das Wesen kümmern.
Und das tat er mit voller Leidenschaft. Er hatte sich von Anfang an in diese Monstrosität verliebt. Er schaute stolz zu wenn der Rancor mal wieder ein Opfer Jabbas Launen zerfetzt und runter geschlungen wurde. Doch schon bald erkannte Malakili das Jabba den Rancor eigentlich nur behielt, weil der Hutt noch keinen Gegner gefunden hatte, den der riesige Fleischberg, mit den dreifachen Zahnreihen, nicht besiegen konnte. Immer wieder schickte Jabba Gegner aus um den Rancor zu testen und sich am Kampf zu erfreuen, doch der Rancor überlebte das alles.
Und genau das schweißte Malakili und den Rancor zusammen. Der Mensch kümmerte sich um die Wunden der Bestie, fütterte ihn und machte den Käfig sauber. Eines Tages konnte Malakili sogar einfach in den Käfig gehen, das Futter für den Rancor hinstellen und es sich auf der Zehe des Monsters bequem machen und selber sein Mittagessen genießen. Der Rancor vertraute dem Menschen.
Eines Tages überwand Malakili alle seine Furcht und gab dem Rancor etwas Freilauf. Er ließ ihn einfach durch den Eingang marschieren, durch den sie ihn damals hinein gebracht hatten. Und wie ein Kind sprang die Bestie herum, rannte mal dort hin und mal da hin und freute sich endlich frei zu sein. Malakili folgte ihm mit einem Landspeeder in sicherer Entfernung. Doch plötzlich rannte der Rancor auf eine Gebirgskette zu und verschwand in einem Canyon. Aus Angst, Jabba würde ihn dafür bestrafen, dass er den Rancor verloren hatte, folgte Malakili dem Tier voller Sorge. Doch statt seines Rancors traf Malakili auf drei Tusken-Räuber die ihn sofort angriffen. Unbewaffnet hatte er keine Chance gegen die Sandleute. Doch plötzlich sprang der Rancor herbei, zerfleischte zwei Banthas und ihre Reiter. Den abgelenkten dritten Tusken erschlug Malakili mit einem Stein. Der Rancor hatte Malakili das Leben gerettet.
Wieder in Jabbas Palast angekommen, Jabba hatte es noch nicht einmal großartig gestört das der Rancor kurz weg gewesen war, dachte Malakili jetzt fiebrig darüber nach, wie er und der Rancor entkommen könnten. Und nach einer kleinen "Eingebung" fand er eine Möglichkeit, traf ein Arrangement und war bereit zu flüchten. Doch keine 5 Minuten bevor der Transporter der sie beide von Tatooine weg bringen sollte ankam, tötete Luke Skywalker den Rancor und zerstörte so Malakilis Träume.
In Tränen aufgelöst und von Trauer niedergeschlagen, schwor der Mann Rache. Jabba sollte dafür bluten, dass er den Rancor auf dem Gewissen hatte. Luke, der eigentlich Mörder, war für Malakili nicht von Bedeutung...
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Rancors gehören zu den gefürchtetsten Tieren der Galaxis. Sie sind groß, stark und gefräßig, haben nur wenige natürliche Feinde und sind nur schwer zu töten. Rancors besitzen eine extrem dicke Haut, die weitestgehend unempfindlich gegen Blasterbeschuss und viele andere Waffen ist.
Rancors verfügen
über eine rudimentäre Intelligenz und werden oftmals darauf trainiert, einem
Herrn zu gehorchen, allerdings werden sie nur selten gezähm
t. Jabba the Hutt
lies einen solchen Rancor zähmen und hielt ihn in einer Fallgrube unter seinem
Thronsaal, um unerwünschte Gäste von seinem Rancor fressen zu lassen. Luke
Skywalker tötete diesen Rancor, als er und ein Gamorreaner diese in Fallgrube
gerieten.
Die Rancors von Dathomir sind stärker und intelligenter als ihre anderen Verwandten in der Galaxis. Die Dathomir-Rancors können sogar gezähmt und als Reittiere benutzt werden, was allerdings fast nur den Hexen von Dathomir gelungen ist. Ungefähr 4000 Jahre vor der Schlacht um Yavin hatte bereits eine andere Spezies es schon geschafft Rancors zu zähmen und als Kampfbestien einzusetzen, nämlich die Rakata.
Man findet diese Tiere außer auf Dathomir und Rakata Prime auch im Ottethan-System. Der Dunklen Jedi Tavion und ihrem Sith-Kult, den "Jüngern Ragnos" die einige Jahre nach der Schlacht um Endor die Galaxis bedrohten, reichte der herkömmliche Rancor offensichtlich nicht, weshalb sie mit grausamen Experimenten einen mutierten Rancor züchteten, ungefähr 20 Meter hoch, mit einem giftspeienden Atem.
Die Jünger Ragnos, von denen etwa 50 im Magen der Bestie landeten, planten, den mutierten Rancor in eine Stadt auf Tanaab zu schicken und in der allgemeinen Verwirrung Vorräte zu stehlen. Die Kreatur wurde schließlich vom Jedi-Ritter Jaden Korr, einem Schüler Kyle Katarns, erlegt, indem er sie auf einem Fließband zwischen einem Energiefeld und einem Container zerquetschte...
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Sarlaccs sind den Xenobiologen der Galaxis seit Jahren ein Rätsel. Es gibt nur wenige bekannte Exemplare, so zum Beispiel auf Aargonar, Dathomir, Oovo IV oder Socorro, das größte bekannte Exemplar befindet sich auf Tatooine.
Diese Geschöpfe
sind so exotisch, dass ausgedehnte Langzeitstudien über sie als lohnend erachtet
werden. Denn allein die Klassifizierung der Sarlaccs ist bereits eine
Herausforderung. Während es Beweise gibt das es sich bei dieser Lebensform um
eine Art Tier handelt, meinen viele Wissenschaftler aufgrund des Wurzelsystems
und der Fortpflanzung über Sporen dass die Sarlaccs pflanzlichen Ursprungs sind.
Auf den wenigen Planeten wo Sarlaccs gefunden wurden, entstanden natürlich lokale Legenden und Schauergeschichten betreffend dieser Geschöpfe. In den phantasievollen Geschichten einer "Tausend Jahre andauernden qualvollen Verdauung im Magen der Bestie" mag vielleicht dennoch mehr Wahrheit als Fiktion stecken. Es gibt Beweise über den Verstand verändernde Neurotoxine im inneren der Sarlaccs, die das Opfer lebendig und gefügig halten.
Halluzinationen, die unterstützt durch diese Giftstoffe hervorgerufen werden, legen nahe, dass ein Sarlacc es bewerkstelligen kann die Intelligenz seiner Opfer während der Verdauung aufzusaugen, die dann quasi körperlos und unter schrecklichen Qualen weiterleben. Diese Berichte stammen angeblich von der einzigen Person, die nachweislich im Inneren eines Sarlaccs überlebt hatte und entkommen konnte - der Kopfgeldjäger Boba Fett. Sein eiserner Wille und seine mandalorianische Rüstung hielten ihn innerhalb des Sarlaccs am Leben, und mit Hilfe seiner Waffen konnte er sich befreien. Es dauerte jedoch Jahre, bevor sein Körper sich vom Aufenthalt im Sarlacc erholte...
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Durga Besadii Tai, Sohn von Aruk Besadii Aora, war selbst für einen Hutt unersättlich gierig nach Macht. Seine Gier ging soweit, dass er glaubte, galaktische Dominanz erreichen zu können.
Durga wurde 105 Jahre vor der Schlacht um Yavin auf Nal Hutta geboren, und verbrachte dort seine ersten Lebensjahrzehnte. Die anderen Mitglieder des Besadii-Clans verfluchten ihn wegen seines unnatürlichen, schwarzen Mals auf dem rechten Auge, doch Durga war Aruks einziger Nachkomme, und er erwies sich als gerissener Schüler. 3 Jahre vor der Schlacht um Yavin, und kurz nach der Schlacht um Nar Shaddaa, starb Aruk plötzlich und unerwartet. Durga vermutete, ein Attentat, und heuerte die besten Forensiker an, um die Hintermänner des Attentats ausfindig zu machen. Zur gleichen Zeit versuchten rivalisierende Besadii-Clanmitglieder, Durgas Position als Führer des Clans streitig zu machen. Durga bat Prinz Xizor, dem Kopf der Schwarzen Sonne, um einen "kleinen Gefallen": Kurz darauf waren seine Gegner auf mysteriöse Weise verschwunden. Dank Xizor erfuhr Durga, dass der Desilijic-Clan hinter Aruks Tod steckte - damit stand er nun vollends in der Schuld des Prinzen. Wutentbrannt stürmte Durga das Hauptquartier des Desilijic-Clans, und forderte Jiliac, den Clanführer, zum Duell. Durga erschlug Jiliac, und so wurde Jabba, Jiliacs Großneffen, der neue Führer der Desilijic-Familie.
Als nächstes sicherte Durga die Gewürzoperationen seiner Familie auf Ylesia. Dazu benötigte er erneut die Unterstützung der schwarzen Sonne, um sich gegen Söldner der Desilijic-Familie zu wehren. Er heuerte außerdem Boba Fett an, der sich um den verräterischen Aufseher Teroenza kümmerte. Doch Angriffe des Desilijic-Clans, der Rebellen-Allianz und einer Gruppe Schmuggler vereitelten seine Pläne auf Ylesia. Um sich und seine Familie vor dem Untergang zu retten, schloss er sich endgültig als einer der 9 Vigos Xizor und der schwarzen Sonne an.
Während der folgenden Jahre konnte Durga dank den Verbindungen der Sonne sein eigenes Verbrecherimperium vergrößern. Er baute ein lukratives Bergabbaugeschäft, die Orko-SkyMine, auf, und entledigte sich lästiger Rivalen. Die fast zeitgleichen Tode von Xizor und Jabba waren eine einmalige Gelegenheit für Durga, seine Macht zu vergrößern. 8 Jahre nach der Schlacht um Endor hatte Durga den Besadii-Clan zum herrschenden Clan Nal Huttas gemacht, und er selbst war der Führer der schwarzen Sonne. Er hatte mehr erreicht als sein Vater, und dieser Erfolg lies Durga größenwahnsinnig werden. Er verglich sich mit dem legendären Kossak, und wollte noch viel mehr vollbringen, als jener Hutt der vergangenen Geschichte.
Durga fand dank seines Spionagenetzes Bevel Lemelisk, einen der Konstrukteure des Todessterns. Mit Lemelisk und einem gewissen General Sulamar plante Durga den Bau des Darskaber, eine Art schlanker Todesstern. Diese Waffe war röhrenförmig, und beherbergte neben einer Kommandozentrale den Superlaser der beiden Todessterne, sowie einen Hyperraumantrieb. Durga arrangierte auf Coruscant ein diplomatisches Treffen mit Leia Organa-Solo. Dies war jedoch nur ein Vorwand, um an die alten Baupläne des Todessterns in den Dateien des imperialen Palastes zu gelangen. Als er die Pläne hatte, machte sich Durga im Hoth-Asteroidengürtel an den Bau seiner Waffe. Mithilfe der Orko-SkyMine erhielt er das nötige Rohmaterial aus den Asteroiden.
Durga sah sich schon als neuer Herr der Galaxis, der mit dem Darskaber all seine Feinde in die Knie zwang. Lemelisk versuchte mehrfach, Durga von den massenhaften Fehlern beim Bau zu überzeugen: Schlechtes Rohmaterial, die Sklaven verursachten immer wieder Produktionsfehler, und die Technik war veraltet und überholt. Man konnte keinen "billigen" Todesstern bauen. Doch Durga glaubte unbeirrt an seine grandiose Superwaffe, und änderte Nichts am Bau des Darksaber.
Ein Team der neuen Republik unter dem Kommando von Crix Madine infiltrierte den Darksaber, doch Durga entdeckte sie. Persönlich erschoss er General Madine. Doch der Triumph des Hutts sollte nur von kurzer Dauer sein. Eine Flotte der Republik erschien im Hoth-System, um Durga aufzuhalten. Er befahl, dass seine Waffe einen Fluchtkorridor in das Asteroidenfeld schießen sollte. Doch die völlig fehlerhafte Waffe feuerte keine einzigen Schuss ab, sondern zerfiel teilweise, bevor sie irgendetwas tat. Der Darksaber mit Durga an Bord wurde zwischen den Asteroiden zermalmt, und die großspurigen Pläne des Hutts fanden ihr Ende...