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Die aus armen
Verhältnissen stammende Padmé, wurde als jüngere Tochter von Jobal und Ruwee
Naberrie, 46 Jahre vor der Schlacht um Yavin in einem Bergdorf auf dem Planeten
Naboo geboren. Sie ging schon mit acht Jahren
in viele verschiedene Kurse, da
sie zu den intelligentesten Kinder Naboos gehörte und um sich auf eine spätere
politische Karriere vorzubereiten. Ihre Erziehung reichte vom Studium
verschiedener Sprachen, von denen sie viele fließend sprach, bis hin zur
Selbstverteidigung. Als sie 33 Jahre vor der Schlacht um Yavin zur Prinzessin
von Theed gewählt wurde, war sie gerade einmal 12 Jahre alt. Die Herrschaft über
diese Stadt sollte sie auf kommende größere Aufgaben vorbereiten.
Nachdem der korrupte König Veruna sechs Monate vor der Invasion von Naboo zurücktrat, stellte sich unter anderem Padmé zur Wahl der Königin von Naboo und gewann diese nur knapp. Padmé Naberrie nannte sich von nun an Amidala. Trotz ihres jungen Alters zählte sie zwar nicht zu den jüngsten Herrschern die der Planet je hatte, aber ohne Zweifel zu den fähigsten.
Invasion von Naboo
Als Naboo von den Truppen der Handelsföderation besetzt wurde, sollte Padmé in ein Gefängnislager gebracht werden. Jedoch wurde sie auf dem Weg dorthin, mit einigen Zofen und ihrem Leibwächter Captain Panaka, von den Jedi Qui-Gon Jinn und dessen Padawan Obi-Wan Kenobi befreit. Diese brachten sie zum königlichen Raumgleiter, mit dem sie flohen. Auf dem Weg nach Coruscant mussten sie allerdings wegen starker Beschädigungen, durch neimodianische Attacken, auf Tatooine zwischenlanden. Dort traf Padmé, als Zofe verkleidet auf Anakin Skywalker, einen Sklaven von Watto, von dem die Jedi Ersatzteile für ihren Raumgleiter kaufen wollten.
Schließlich kam Padmé mit Anakin, auf Coruscant an. Sie weigerte sich, ihr Volk in einen Krieg hineinzuziehen, bevor nicht alle anderen politischen Möglichkeiten ausgeschöpft waren und vertrat ihren Planeten vor dem korrupten Galaktischen Senat mit großer Leidenschaft und Entschlossenheit. Da der Galaktische Senat nichts unternehmen wollte, stellte sie einen Misstrauensantrag an den Senat und führte so zum Sturz Kanzler Valorums. Sein Nachfolger wurde Palpatine, der Naboo bis dahin als Senator gedient hatte und von da an neuer Kanzler wurde. Da alle ihre Anstrengungen fruchtlos blieben, entschied sich Amidala, trotz der damit verbundenen Gefahren, auf ihren Heimatplaneten zurückzukehren. Palpatine sollte in der Zeit die Dinge im Senat klären. Padmé reiste in Begleitung von Qui-Gon, Obi-Wan, Anakin und Jar Jar Binks, nach Naboo zurück.
Auf Naboo angekommen, gelang es ihr, den jahrzehntelang andauernden Zwist mit den Gungans und den Naboo zu beenden und Frieden zu schließen. Mit Hilfe von Boss Nass und Captain Panaka plante sie einen Angriff auf die Handelsföderation. Sie selbst übernahm dabei die schwierigste Aufgabe, nämlich die Gefangennahme des Vizekönigs Nute Gunray. Mit Hilfe von Captain Panaka und ihrem Double Sabé gelang es ihr, die Mission trotz aller widrigen Umstände erfolgreich zu beenden. Kurz nachdem Anakin Skywalker das Droidenkontrollschiff der Handelsföderation zerstört hatte, kam die Invasion der Handelsföderation vollkommen zum Stillstand.
Jahre als Senatorin
Nach zwei Legislaturperioden trat Padmé vom Amt der Königin von Naboo zurück, da sie nicht mehr wiedergewählt werden konnte. Allerdings vertrat sie seit dem die Anliegen ihres Volkes in dem galaktischen Senat der Republik als Senatorin. Bei ihrer Ankunft auf Coruscant wurde jedoch ihr Sternenschiff von einem Anschlag zerstört, bei dem ihre Doppelgängerin Cordé, ihre zweite Dienerin Versé und sechs Bodyguards das Leben verloren. Der Kanzler Palpatine stellte ihr daraufhin zwei Jedi zur Seite: Anakin und Obi-Wan Kenobi.
Kurz darauf
geschah ein weiterer Anschlag. Dadurch kamen die beiden Jedi auf die Spur eines
Kopfgeldjägers namens Jango Fett. Meister Ke
nobi begab sich auf die Suche nach Kamino, wo er Fett vermutete. Daher war Anakin nun alleine für die Sicherheit
Padmés zuständig und flog mit ihr in einem alten Flüchtlingstransporter nach
Naboo. Dort gestand er ihr seine Liebe, doch sie unterdrückte ihre Gefühle
zunächst noch. Sie wusste, dass, wenn sie nachgäbe Anakins Zukunft als Jedi und
ihre eigene zerstört werden würde.
Als sich Padmé und Anakin wegen einer fehlgeschlagenen Rettung von Anakins Mutter aus den Händen der Tusken auf Tatooine befanden, erhielten sie eine Botschaft von Meister Kenobi. In dieser Botschaft bat er sie, eine holographische Nachricht nach Coruscant in den Jeditempel weiterzuleiten. Da er sich in Gefahr befand flogen Padmé und Anakin nach Geonosis um ihn zu retten.
Dort wurden sie gefangen genommen, und sollten zusammen mit Obi-Wan hingerichtet werden. Die Jedi konnten dies jedoch verhindern und mit der Hilfe der Klonarmee den, von Count Dooku und der Handelsföderation besetzten, Planeten erobern.
Nach der Schlacht um Geonosis heirateten Anakin Skywalker und Padmé heimlich auf Naboo. Damit brach Anakin den Jedi-Kodex.
In den Klonkriegen
Drei Jahre nach
dem Ausbruch der Klonkriege erfuhr Padmé, dass sie schwanger war. Als Anakin von
einer Mission zurückkehrte eröffnete sie es ihm. Nachdem Anakin schreckliche
alptraumartige Visionen über den Tod Padmés bei der Geburt des Kindes hatte,
wandte er sich, in der Absicht sie zu retten, letztlich der dunkel
n Seite der
Macht zu. Dazu verführt hatte ihn Palpatine, der sich als Sith Lord entpuppte.
Da sich Anakin der dunklen Seite verschrieben hatte und Padmé ihn auf Mustafar
nicht bekehren konnte, verlor sie, zutiefst verletzt, ihren Lebenswillen,
nachdem sie zuvor sogar durch Anakin gewürgt wurde.
Am Ende ihrer Kräfte, brachte sie die Zwillinge Luke und Leia, auf dem Asteroiden Polis Massa zur Welt. Mit ihren letzten, an Obi-Wan Kenobi gerichteten Worten "Es steckt gutes in ihm...Ich weiß, dass es so ist..." verstarb sie vor den ungläubigen Blicken Obi-Wans, der die weinende Leia in seinen Armen hielt.
Padmé wurde auf Naboo mit einem großen Trauermarsch bestattet. In ihren Händen hielt sie die Kette, die ihr Anakin als Junge geschnitzt hatte. Obi-Wan hatte ihre Geste, mit der sie ihm die Kette schenken wollte, nicht verstanden und gab sie ihr zurück. Vermutlich wurde sie auch mit ihr begraben.