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Über Palpatines Herkunft ist nur wenig bekannt, was daran liegt, dass er selbst veranlasste, alle Daten und Fakten seiner Jugendjahre zu vernichten. Er wurde wahrscheinlich ca. 82 Jahre vor der Schlacht um Yavin als Sohn einer alteingesessenen Familie auf Naboo geboren. Über seine Familie ist nichts weiter bekannt.

 

Palpatine war ungewöhnlich stark in der Macht, jedoch wurde er nicht von den Jedi entdeckt. Stattdessen wurde der mächtige Sith-Lord Darth Plagueis auf ihn aufmerksam, und nahm ihn zu sich. Wie und unter welchen Umständen dies geschah, ist ein Rätsel. Plagueis, wahrscheinlich ein Angehöriger der Rasse der Muun, nahm den jungen Palpatine in den Sith-Orden auf, und gab ihm in alter Tradition einen Sith-Namen. Von diesem Zeitpunkt an war Palpatine Darth Sidious, sein wahres Ich.

 

Plagueis war ein exzellenter Lehrmeister. Er brachte seinem Schüler alles über die alten Sith und die Reformierung des Ordens durch Darth Bane bei. Sidious lernte schnell eine der wichtigsten Regeln der Sith: Erst muss der Schüler alles, was er kennt und liebt, verlieren, um daraus stärker als zuvor hervorzugehen. Sidious wurde ein Meister der dunklen Seite, und im Umgang mit dem Lichtschwert. Er beschäftigte sich viel mit der Geschichte der Sith und der Jedi, um alles über seine eingeschworenen Erzfeinde in Erfahrung zu bringen. Ihm wurde klar, dass die Sith die Galaxis nicht im offenen Kampf erobern konnten, sondern im Verborgenen operieren mussten, wie es bereits Darth Bane erkannt hatte. Die Republik war korrupt und träge, und würde von innen heraus zerstört werden. Die Sith mussten den Zerfall nur durch Kriege, Konflikte, Attentate und Misstrauen beschleunigen. Obwohl Sidious ein mächtiger und begabter Schüler war, genügte das seinem Meister offensichtlich nicht.

 

Plagueis war fasziniert vom ewigen Leben, und Gerüchten zufolge war er imstande, die Midi-Chlorianer so zu beeinflussen, dass sie Leben erschaffen konnten. Plagueis vermutete, dass ein Wesen, das auf diese Weise "geboren" wurde, die pure Macht selbst wäre. Sidious wurde schlagartig klar, dass sein Meister über seinen Ersatz als dessen Schüler sprach. Schließlich tötete Sidious Darth Plagueis im Schlaf. Die Umstände dieser Tat sind unbekannt, doch Palpatine erinnerte sich Jahrzehnte später noch triumphierend an dieses Ereignis. Mit dem Mord an Plagueis war ihm auch klar geworden, dass er seinen eigenen Schüler immer beobachten musste, und ihm nur das allernötigste Wissen beibringen durfte, damit es ihm nicht so erging, wie Plagueis.

 

42 Jahre vor der Schlacht um Yavin gebar die Sklavin Shmi Skywalker ein Kind ohne Vater, dass den höchsten Midichlorianerwert aller Zeiten haben sollte. Ob dieses Kind ein Ergebnis von Plagueis' oder Palpatines Experimenten war, ist bis heute nicht genau geklärt.

 

Beginn einer politischen Karriere und erste Verbündete

 

Wie es auf Naboo üblich war, bekleidete Palpatine im Alter von 12 Jahren sein erstes öffentliches Amt. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen, die mit 20 nach Höherem in den Kernwelten strebten, blieb Palpatine bescheiden auf Naboo. Seine frühen Jahre waren geprägt durch viele Misserfolge, er verlor Wahlen, und wurde von erfahreneren Kollegen aufs Kreuz gelegt. Doch dies alles half Palpatine, aus seinen Fehlern zu lernen, und seine Mitmenschen genau zu studieren. Schließlich wurde 52 Jahre vor der Schlacht um Yavin der damalige Senator Naboos, Vidar Kim, durch einen nie identifizierten Attentäter getötet. Vermutungen legen nahe, dass entweder Palpatine oder Plagueis den Mord in Auftrag gaben. Palpatine wurde zum Nachfolger Kims gewählt und somit Senator von Naboo und dem Chommel-Sektor. Der erste Schritt in seinem Plan, die Galaxis zu unterwerfen, hatte begonnen.

 

Palpatine suchte in den Anfangsjahren seiner Senatorenzeit den Kontakt zu allen möglichen Individuen, egal, ob Senatoren, Flottenoffiziere, Jedi-Meister oder einflussreiche Unternehmer. Palpatine knüpfte im Laufe seiner Senatorenzeit unzählige Verbindungen, von denen sich viele für ihn später auszahlten. Dazu gehörten seine persönlichen Assistenten, Kinman Doriana, und Sate Pestage, der spätere Großwesir des Imperiums und einer der wenigen, der von Palpatines Sith-Identität wusste. Die beiden kümmerten sich nicht nur um seine offiziellen Angelegenheiten als Senator, sondern auch um seine "weniger legalen" Tätigkeiten. Pestage war Palpatines langjährigster Weggefährte, von seiner Zeit als Senator bis zu seinem endgültigen Tod über 65 Jahre später und wahrscheinlich das einzige Lebewesen, dass man als "Freund" Palpatines bezeichnen konnte.

 

Weiterhin kam er in Kontakt mit einem gewissen Tarkin, dem damaligen stellvertretenden Gouverneur Eriadus. Tarkin hatte ähnliche politische Ansichten wie Palpatine, er war der Meinung, die Galaxis benötigte eine starke und harte Hand, die die Ordnung wieder einführen konnte, und die beiden wurden über die Jahre enge Vertraute. Terrinald Screed, ein späterer Admiral des Imperiums, schloss sich ebenfalls Palpatine an, wie auch Lord Cruyea Vandron aus dem Senex-Sektor, der später KOMPNOR gründen sollte.

 

Mit den friedlichen Camaasi suchte er die Tuchfühlung, wie auch mit dem Jedi Ronhar Kim, der Sohn seines ermordeten Vorgängers im Senat. Kim glaubte später an echte Freundschaft, doch Palpatine benutzte ihn nur, um alles Mögliche über die Jedi zu erfahren, so, wie er alle benutzte und täuschte. Der Jedi-Meister Jorus C'baoth wurde Senator Palpatines persönlicher Berater in Jedi-Fragen, und blieb dies bis zu seinem Tod während des Outbound-Flugprojektes.

 

Auf Dromund Kaas entdeckte Sidious den Orden der Propheten der dunklen Seite, der von dem abtrünnigen Sith-Lord Darth Millennial vor Jahrhunderten gegründet worden war. Nach langen Gesprächen mit Kadann, dem obersten Propheten des Ordens, überzeugte er diesen, sich ihm und den Sith anzuschließen.

 

Sidious' erster Schüler

 

Während Sidious als Palpatine seinen politischen Aufstieg begann, nahm er etwa 54 Jahre vor der Schlacht von Yavin einen jungen, iridonianischen Zabrak zu sich, um ihn als seinen Schüler auszubilden. Dies geschah womöglich schon, als er selbst noch Schüler von Plagueis war. Das Kind wurde von Sidious einem rigorosen und grausamen Training unterzogen, und nachdem der Junge sich als würdig erwiesen hatte, erhielt er den Namen Darth Maul. Sidious sah in Maul lediglich ein Werkzeug, das er als Waffe gegen die Jedi einzusetzen gedachte. Maul wurde ein Meister des Doppellichtschwerts, im Nahkampf, und ein perfekter Attentäter. Sidious setzte ihn immer wieder neuen Prüfungen aus, um Mauls Loyalität und Stärke zu testen.

 

Erste Unruhen

 

33 Jahre vor der Schlacht von Yavin brachte Sidious mithilfe des Schmugglers Villmahr Grahrk das Volk der Yinchorri dazu, gegen die Jedi und die Republik zu kämpfen. Die Yinchorri töteten im Verlauf der Krise mehrere Jedi, wurden am Ende aber von ihnen aufgehalten- ohne, dass sie von Sidious erfuhren.

 

Etwa ein halbes Jahr später begann Sidious, Kanzler Finis Valorums Sturz in die Wege zu leiten. Er hatte bereits zuvor Kontakt mit dem Vizekönig der Handelsföderation, Nute Gunray aufgenommen, und diesen überzeugt, die Droiden-Streitkräfte der Handelsföderation im Geheimen aufzustocken, da die äußeren Handelsrouten von Piraten und Schmugglern, allen voran der Nebula Front, unsicher gemacht wurden, und die Frachter der Föderation plünderten. Als Senator überzeugte er Kanzler Valorum von der Notwendigkeit, die freien Handelsrouten zu besteuern, um der wachsenden Macht und dem Einfluss der Handelsföderation einen Riegel vorzuschieben. Die Nebula-Front wurde von ihm als Mittel zum Zweck benutzt, die Spannungen zwischen Senat und der Handelsföderation zu vergrößern. Nach einem gescheiterten Attentat auf Valorum schlug Palpatine eine Konferenz vor, um die Dinge zu klären. Die bald als Eriadu-Handelskonferenz berüchtigt gewordene Angelegenheit wurde für Valorum zum Desaster. Das wahre Ziel des Anschlags waren die Mitglieder des Handelsföderations-Direktorats, die auf Eriadu von ihren eigenen Sicherheitsdroiden erschossen wurden.

 

Nute Gunray und die Neimoidianer hatten so die alleinige Kontrolle über die Handelsföderation erhalten, und standen noch stärker unter dem Einfluss des dunklen Lords. Nach dem Eriadu-Zwischenfall, an dem auch Wilhuff Tarkin nicht ganz unbeteiligt war, beschloss der Senat die Besteuerung der freien Handelsrouten. Sidious überzeugte nun die Neimoidianer, dass sie handeln mussten, und in einer Art symbolischer Akt die Heimatwelt Senator Palpatines, Naboo, mit einer Blockade vom Rest der Galaxis abschneiden sollten.

 

Mithilfe von gestohlenem Aurodium im Werte von 2 Billionen Credits brachte Sidious Valorum weiter in Misskredit, da er das Geld auf Umwegen zu Valorums privater Firma auf Eriadu, Valorum Shipping, transferierte. Durch Sate Pestage erfuhr Senator Orn Free Taa, ein Gegner Valorums, von dieser Transaktion. Auf Naboo gab unterdessen König Veruna sein Amt an die damals 14jährige Amidala ab, die daraufhin die neue Regentin Naboos wurde. Veruna, der eng mit Palpatine in Kontakt stand, starb kurz darauf unter ungeklärten Umständen.

 

Sidious war nun fast soweit, den ersten Schritt seines großen Planes zur Eroberung der Galaxis in die Tat umzusetzen. Zuvor beseitigte er alle eventuellen Gefahren. Darth Maul zerstörte auf Ralltiir die Verbrecherorganisation schwarze Sonne, die Sidious ein Dorn im Auge gewesen war. Die Sonne brauchte Jahre, um sich von diesem Schlag zu erholen. Indessen hatte es einer der Neimoidianer, Hath Monchar, mit der Angst zu tun bekommen, und versuchte, die Informationen über die Invasion Naboos zu verkaufen. Maul wurde ausgeschickt, um dies zu verhindern. Monchar wurde kurz darauf getötet, doch andere Personen, inklusive der Jedi Darsha Assant und der Informationsmakler Lorn Pavan, hatten von den Invasionsplänen erfahren. Maul verfolgte sie durch Coruscants Unterwelt, und tötete die Jedi. Pavan starb auf einer Raumstation, nachdem er das Holocron, das die Informationen Monchars in sich trug, ausgerechnet an Senator Palpatine übergeben hatte. Alle losen Enden waren eliminiert, und Sidious ordnete die Blockade der Heimatwelt Senator Palpatines an, der die Besteuerung der ehemals freien Handelszonen am stärksten vorangetrieben hatte.

 

Wahl zum Kanzler der Republik

 

Als die Handelsföderation den friedlichen Planeten Naboo mit einer Blockade belegte, und schließlich eine Invasion startete, hatte Palpatines großer Plan begonnen. Die junge und unerfahrene Königin Amidala sollte leicht von den Neimoidianern zur Unterzeichnung eines Vertrages gedrängt werden können, doch sie entkam von Naboo mithilfe der Jedi Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi auf Umwegen nach Coruscant. Dort zeigte ihr Senator Palpatine, wie die Bürokratie und Korruption die Entscheidungsfähigkeit des Senats hemmte, und brachte die verzweifelte Monarchin, die nur das Wohle ihres Volkes im Sinne hatte, zu einer folgenschweren Entscheidung. Sie stellte einen Misstrauensantrag gegen den seit der katastrophalen Eriadu-Handelskonferenz bereits stark geschädigten Kanzler Valorum. Palpatine ließ sich nominieren, was von vielen Senatoren seit Monaten gefordert wurde, und dank der "zufälligen" misslichen Lage seiner Heimatwelt, wurde er zum nächsten und schließlich letzten Kanzler der alten Republik gewählt. Eine Wahl, deren Ausgang Palpatine von Anfang an geplant hatte.

 

Zur gleichen Zeit, als Palpatine Kanzler wurde, tötete sein Schüler Darth Maul auf Naboo den Jedi Qui-Gon Jinn, wurde im Gegenzug allerdings von dessen Schüler Obi-Wan niedergestreckt. Die Jedi wussten nun, dass die Sith zurückgekehrt waren, doch dass störte Palpatine nicht weiter. Er benötigte dringend einen neuen Schüler, und suchte nach den Ereignissen um Naboo schleunigst nach einem Ersatz für Maul, dessen Tod er nicht die geringste Beachtung schenkte.

 

Dooku, Sifo-Dyas und die Klonarmee

 

Irgendwann in den Monaten nach seiner Kanzlerwahl stieß Sidious auf den desillusionierten Jedi-Meister Dooku, der nach dem Tod seines ehemaligen Schülers Jinn den Orden der Jedi verlassen hatte, und der letzte der verlorenen 20 geworden war. Dooku war schon lange vor seiner Abkehr des Ordens unzufrieden über die Situation im Senat und der Rolle der Jedi als einfache Botengänger und "Privat-Polizei" korrupter Senatoren gewesen, und nach langen Gesprächen überzeugte ihn Darth Sidious, dass er eine neue galaktische Ordnung am effektivsten mit der dunklen Seite der Macht schaffen konnte. Doch bevor Dooku endgültig der dunklen Seite angehörte, musste er eine Art Test bestehen. Von Dooku hatte Sidious erfahren, dass ein weiterer Jedi im Orden die drohende Dunkelheit gespürt hatte. Meister Sifo-Dyas wusste, dass ein Krieg mit den Sith und der dunklen Seite bevorstand, und ordnete heimlich und ohne das Wissen des Rates die Erschaffung einer gigantischen Klonarmee auf dem fernen Kamino an. Dooku tötet seinen alten Freund Sifo-Dyas, und wurde als Darth Tyranus der neue Schüler Palpatines. Sämtliche Aufzeichnungen über Kamino wurden aus den Jedi-Archiven gelöscht, und kein Jedi erfuhr für die nächsten 10 Jahre von der Klonarmee.

 

In seiner neuen Position als Kanzler versuchte Palpatine nur augenscheinlich und oberflächlich, die Korruption im Senat abzubauen. Im Grunde tat er nicht viel mehr, als die bestehenden Zustände weiter wachsen zu lassen. Als ein gescheitertes Attentat auf ihn die Unfähigkeit der blauen Senatsgarde demonstrierte, nutzte Palpatine dies als Grund, eine eigens für ihn zuständige Garde ins Leben zu rufen, die rote Garde, aus der später die imperiale Ehrengarde werden sollte. Während seiner ersten Amtsjahre sammelte er genug Beweise für die schlechten Machenschaften des Vize-Kanzlers Mas Amedaa, um diesen zu einem seiner unzähligen, willigen Diener zu machen.

 

Mit dem Outbound-Flugprojekt 27 Jahre vor der Schlacht um Yavin bot sich ihm die Gelegenheit, dutzende Jedi auf einen Schlag los zu werden. Dabei starb auch sein Jedi-Berater Jorus C'Baoth, und sein Assistent Doriana knüpfte den ersten Kontakt zu einem Chiss namens Thrawn, der Jahre später der gefürchtetste aller Großadmiräle werden sollte. Palpatines erste Amtszeit ging vorüber, und er wurde ohne wirkliche Gegenkandidaten zu seiner zweiten Amtsperiode gewählt, da die Bürgerschaft in ihm ihren Retter sah. Als sich auch seine zweite Amtszeit dem Ende näherte, erschien Dooku nach 8 Jahren als Führer eines politischen Bündnisses wieder, dass sich von der Republik trennen wollte. Die "Separatisten-Krise" ermöglichte es Palpatine, weit über die regulär vorgeschriebene Zeit in seinem Amt zu bleiben. Er wollte sich um die Separatisten kümmern, um dann in Frieden seine restlichen Tage verbringen zu können. Doch er hatte weit teuflischere Pläne, von denen zum damaligen Zeitpunkt nur Dooku wusste. Der Gedanke der Sezession sprang wie ein Lauffeuer von Welt zu Welt, und die Republik stand nach mehreren Grenzkonflikten, wie auf Ansion, am Rande eines galaktischen Krieges.

 

Die Klonkriege

 

Im Senat wurden die Stimmen nach einer militärischen Reaktion immer lauter, und Palpatine und das Loyalisten-Komitee, zu dem auch Senator Bail Organa und Senatorin Amidala gehörten, versuchten, die Situation friedlich zu lösen. Als eine wichtige Abstimmung auf Coruscant bevorstand, wurde Senatorin Amidala beinahe das Opfer eines Attentats. Obi-Wan Kenobi und sein Padawan Anakin Skywalker verfolgten den Attentäter, bis Kenobi auf dem Planeten Geonosis Vertreter der Handelsföderation, Handelsgilde und mehrerer der größten Wirtschaftsmächte gemeinsam mit Dooku belauschte, wie sie von einer Abspaltung der Republik und einem offenen Krieg sprachen.

 

Auf Coruscant versuchte Palpatine mit friedlichen Gesprächen, die Separatisten zu einer gemeinsamen Lösung zu bewegen, doch Kenobis Enthüllungen machten auch ihm klar, dass die Republik schnell handeln musste. Da Obi-Wan auf Kamino die 10 Jahre zuvor georderte Klonarmee entdeckt hatte, benötigte Palpatine nur noch die Befugnis, diese Armee einzusetzen. Senator Binks stellte in Abwesenheit von Senatorin Amidala in einer Sondersitzung den Antrag, Kanzler Palpatine mit Sondervollmachten auszustatten. Die Senatoren, von denen schon hunderte unter dem Einfluss der dunklen Seite standen, stimmten begeistert dem Antrag zu. Palpatine schwor schweren Herzens, seine Befugnisse zurückzugeben, sobald die Krise mit den Separatisten bewältigt wäre. Doch in diesem Moment wusste keiner der Senatoren oder der Jedi, dass Palpatine vollkommen andere, düsterere Absichten verfolgte.

 

Mit der Schlacht um Geonosis begannen 22 Jahre vor der Zerstörung des ersten Todessterns die Klonkriege, der erste galaktische Krieg seit dem Ende der neuen Sith Kriege auf Ruusan. Palpatines Plan war ebenso teuflisch wie durchtrieben: Als Kanzler kontrollierte er die Armee der Republik, als Darth Sidious kontrollierte er durch seinen Schüler Tyranus die Konföderation unabhängiger Systeme (KUS), und konnte beide Kriegsparteien manipulieren. Während des Krieges beobachtete Palpatine mit wachsendem Interesse die Karriere des jungen Anakin Skywalker, der mehr und mehr zu einem Helden der Bevölkerung wurde.

 

Palpatine wusste, dass der Junge über fast unerschöpfliche Machtkräfte verfügte, und angeblich der "Auserwählte" einer alten Jedi-Prophezeiung war. Palpatine war sich bewusst, dass er solch ein Potential für die Zwecke der Sith einsetzen musste. Er hatte seit den Ereignissen auf Naboo eine enge Freundschaft mit Anakin aufgebaut, und stand ihm wie ein väterlicher Freund mit Rat und Tat zur Seite. Er erfuhr durch Panaka von der geheimen Hochzeit zwischen Skywalker und Senatorin Amidala, und durch Anakin selbst erfuhr er vom Massaker an den Tusken auf Tatooine, und dem Zorn, der in Skywalker brodelte. Auf Geonosis wurde Anakin von Dooku bezwungen, doch Palpatine ahnte, dass der junge Mann seine wahren Kräfte noch nicht ausgeschöpft hatte, und plante insgeheim ein weiteres Duell zwischen seinem jetzigen Schüler und seinem möglichen nächsten Schüler.

 

Der Krieg verlief ganz nach Palpatines Wünschen: Jedi und Klone fielen zu hunderten und tausenden auf unzähligen Schlachtfeldern, die Galaxis wurde vom Krieg zerrüttet, und er häufte mehr und mehr Sonderbefugnisse an. Als 16 Monate des Krieges vorbei waren, tauchte der ehemalige Kanzler Finis Valorum auf Coruscant auf, und warnte einige Senatoren, darunter Bail Organa und Mon Mothma vor der Bedrohung durch Palpatine. Als Valorum Coruscant wieder verlassen wollte, arrangierte Sidious seine Ermordung durch eine Anzati-Attentäterin.

 

Etwa zur selben Zeit hatte der Padawan seines alten Jedi-Freundes, Rohnar Kim, den Vorschlag geäußert, alle Mitglieder des Senats auf Midichlorianer zu testen, um den mysteriösen zweiten Sith zu finden, von dem Obi-Wan auf Geonosis erfahren hatte. Palpatine sorgte für deren Tod auf dem Schlachtfeld und nutzte den Tod seines "Freundes", um weitere Befugnisse im Senat zu erhalten. Politische Gegner wie Ashgad, den Palpatine auf den trostlosen Planeten Nam Chorios verbannte, wurden in aller Heimlichkeit "entfernt". Während Dooku dutzende dunkle Jedi, darunter Sora Bulq und Asajj Ventress in seinem Lager hielt, war das Gesicht der separatistischen Streitmacht der gefürchtete General Grievous. Grievous, ein ehemaliger Kriegsherr von Kaleesh, war bei einem durch Dooku verursachten Shuttle-Absturz fast gestorben, und hatte einen Droidenkörper von den Geonosianern erhalten, und seine Dienste Sidious und Dooku zur Verfügung gestellt.

 

Grievous fügte der Republik schwere Verluste zu, und eroberte im Verlauf des Krieges Planeten wie Duro. Im weiteren Kriegsverlauf beobachtete Palpatine den immer stärker werdenden Skywalker, und sorgte dafür, dass keine Kriegspartei die absolute Oberhand behielt. Nach drei langen Jahren neigte sich der Krieg dem Ende zu. Während der Schlacht um Cato Neimoidia fiel der Republik Nute Gunrays Mechno-Stuhl in die Hände, mit dem er seit 13 Jahren in Kontakt mit Darth Sidious trat. Der Geheimdienst der Republik konnte gemeinsam mit Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker das Versteck des dunklen Lords in der Hüttenstadt ausfindig machen, und seine Spur bis ins Republica 500, Palpatines Wohnsitz, zurückverfolgen.

 

Palpatine ließ daraufhin den Angriff auf Coruscant früher als geplant starten, um nicht enttarnt zu werden. Einen Großteil der republikanischen Streitkräfte hatte er zur Unterstützung der langwierigen Belagerungen in den äußeren Rand geschickt, und somit war Coruscant verhältnismäßig schwach verteidigt. Als Grievous und seine Flotte Coruscant angriffen, brachen die Jedi die Suche nach Sidious ab, und die Agenten des Geheimdienstes wurden im unterirdischen Kommandoraum von Sidious getötet.

 

Die Schlacht um Coruscant

 

Eine riesige Flotte der Separatisten, angeführt von General Grievous, griff Coruscant an. Mehrere Stadtgebiete wurden von tausenden Droiden attackiert. Trotz dem Schutze der Senatsgarde, seiner eigenen roten Garde und mehreren Jedi, darunter Shaak Ti, wurde Palpatine von Grievous entführt. Auf der “Invisible Hand“ präsentierte Grievous der entsetzten Bevölkerung Coruscants den gefesselten Kanzler, und die Konföderation schien den Sieg davon zu tragen.

 

Doch bevor Grievous mit seiner Beute fliehen konnte, griffen die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker die Invisible Hand an. Sie schlugen sich bis in den obersten Turm des Kreuzers vor, wo sie den gefesselten Palpatine vorfanden, und Count Dooku erneut gegenüber standen. Wie drei Jahre zuvor begann das Duell, doch Kenobi wurde von dem Sith-Lord schnell außer Gefecht gesetzt, und Skywalker musste alleine gegen den dunklen Lord kämpfen. Dooku spürte den Zorn und die Wut in Anakin, doch er gab dem Jedi zu verstehen, dass dieser nicht wusste, seine negativen Gefühle wirklich machtvoll einzusetzen. Doch da schlug Anakin dem verdutzten Dooku beide Hände ab, und der Führer der Separatisten lag wehrlos zu seinen Füßen. Palpatine gratulierte Anakin zu seinem Sieg, und forderte ihn auf, Dooku zu töten. Anakin wusste, dass es falsch war, doch schließlich enthauptete er den alten Sith, dem in seinen letzten Momenten klar geworden war, dass ihn sein Meister verraten hatte.

 

Palpatine erklärte Anakin, dass dieser Schritt notwendig war, dass er seinen Gefühlen vertrauen sollte, wie damals bei den Tusken auf Tatooine. Palpatine wollte den bewusstlosen Kenobi zurücklassen, doch dazu war Anakin nicht bereit. Mit Obi-Wan im Schlepptau wurden die drei von Droidenstreitkräften aufgehalten, und zu General Grievous auf die Brücke gebracht. Die beiden Jedi befreiten sich, und es kam zu einem kurzen Kampf mit Grievous und seinen Magna-Wachen, der mit der Flucht des Generals und dem drohenden Absturz der Invisible Hand endete. Dank Anakins außergewöhnlichen Flugfähigkeiten konnten sie das abstürzende Schiff halbwegs sicher landen. Die Schlacht war vorüber, der Kanzler gerettet und durch Dookus Tod stand die Konföderation vor ihrer drohenden Niederlage.

 

Die Verführung von Anakin Skywalker

 

Als Palpatine zurück auf Coruscant war, wusste er endgültig, dass Skywalker der Schüler war, nach dem er schon so lange gesucht hatte. Er erteilte Grievous den Befehl, den Rat der Separatisten von Utapau nach Mustafar zu verlegen und versicherte ihm, dass Dookus Tod ihre weiteren Pläne nicht beeinträchtigen würde. Als viele Stimmen laut wurden, der Kanzler solle Verhandlungen mit den Separatisten aufnehmen, da Dooku tot sei, entgegnete Palpatine diesen Stimmen, dass erst nach Grievous' Tod ein Ende des Krieges in Sicht wäre. Inzwischen wurde auch der Rat der Jedi gegenüber Palpatine misstrauisch.

 

Als Palpatine vorschlug, Anakin in den Rat aufzunehmen, stimmten Mace und der Rest des Rates nur zu, um durch Anakin Palpatines wahre Absichten in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus erhoben sie Skywalker nicht in den Rang eines Meisters, was dessen Unzufriedenheit nur noch verstärkte, ganz, wie es Palpatine erwartet hatte. Während eines Aufenthaltes in der galaktischen Oper gab Palpatine Anakin Details über seinen alten Meister preis, und dessen angebliche Fähigkeit, andere vor dem Tod zu bewahren. Dies traf einen Nerv bei Skywalker, der von Visionen über den drohenden Tod seiner Frau geplagt wurde. Als Obi-Wan Kenobi nach Utapau entsandt wurde, um General Grievous auszuschalten, wusste Palpatine, dass die Zeit gekommen war, Anakin zu seinem neuen Schüler zu machen. In seinem Büro gab er sich Anakin völlig unbewaffnet als der gesuchte dunkle Lord der Sith zu erkennen. Anakin war hin- und hergerissen, und nachdem ihm Sidious mit wohlklingenden Worten weismachte, die dunkle Seite könne den Tod Padmés verhindern, begab sich Skywalker zu Meister Windu. Er erzählte ihm von Palpatines wahrer Identität, und Mace brach zusammen mit Kit Fisto, Saesee Tiin und Agen Kolar zum Kanzler auf, um diesen unter Arrest zu stellen.

 

In dessen Büro angekommen, zückte der Sith-Lord plötzlich ein Lichtschwert, und binnen Sekunden waren bis auf Mace alle Jedi-Meister tot. Dank seiner Fähigkeiten im Vaapad war Mace dem Sith ebenbürtig. Der Kampf war lange und intensiv, doch Mace entwaffnete Palpatine schließlich. Als dieser zu Füßen von Windu lag, entfesselte er gewaltige Machtblitze, die Mace nur unter größter Anstrengung zurückschleudern konnte. Palpatines Gesicht verformte sich unter der Einwirkung der Blitze und der dunklen Seite, und schließlich gab er auf, und flehte scheinbar um sein Leben. In diesem Moment betrat Anakin den Raum, und sah einen wehrlosen, um Gnade flehenden, alten Mann auf dem Boden vor Mace Windu.

 

Windu wusste um die Gefahr durch Palpatine und vor allem dessen politischen Einfluss und Macht. Er entschied, den Sith zu töten. Doch Anakin, der in Palpatine die einzige Chance sah, seine geliebte Frau und sein ungeborenes Kind zu retten, versuchte Mace zu überzeugen, den Sith nicht zu töten. Und als Mace den wehrlosen Palpatine niederstrecken wollte, traf Skywalker eine folgenschwere Entscheidung: Er schlug Mace die Schwerthand ab, und Palpatine, nun wieder voller Energie, schleuderte Windu mit seinen Machtblitzen durch das offene Fenster in den Tod.

 

Darth Vader und die Order 66

 

Nachdem Anakin Mace Windu in den Tod geschickt hatte, lag er vollkommen fassungslos über seine Tat am Boden. Sidious hingegen war mehr als zufrieden. Er gab Anakin klar zu verstehen, dass dieser die richtige Entscheidung getroffen hatte, und sie nur gemeinsam hinter das Geheimnis ewigen Lebens gelangen würden. Anakin, den einzig und allein das Wohl seiner Frau und seines Kindes am Herzen lag, schloss sich Palpatine und dem Orden der Sith ohne Gegenwehr an. Palpatine gab Anakin einen neuen Namen, der von nun an in der ganzen Galaxis für Angst und Schrecken sorgen sollte: Darth Vader.

 

Der nächste Schritt lag nun in der Zerschlagung des Jedi-Ordens, da diese versucht hatten, den obersten Kanzler zu ermorden. Vader wurde zusammen mit der 501. Klontruppeneinheit zum Jedi-Tempel geschickt, um dort alle Jedi zu eliminieren. Palpatine indessen spielte seinen letzten Trumpf aus, die Order 66, die jeden Jedi als einen Feind der Republik identifizierte. Er kontaktierte sämtliche Klonkommandanten, die auf hunderten von Schlachtfeldern Seite an Seite mit den Jedi kämpften. Als die Klone die Order 66 erhielten, eröffneten sie ohne das geringste Zögern das Feuer auf die Jedi, denen sie drei Jahre lang treu gedient hatten.

 

Innerhalb weniger Stunden war der Orden der Jedi, der seit 25.000 Jahren existierte, an den Rand der totalen Vernichtung gebracht. Doch einige Jedi überlebten den heimtückischen Verrat der Klone. Meister Yoda gelang es, mithilfe der Wookiees von Kashyyyk zu fliehen, während Obi-Wan mit dem privaten Raumjäger des toten General Grievous von Utapau entkam. Indes stieg Darth Vader weiter in die Tiefen der dunklen Seite hinab, als er im Jedi-Tempel neben Schwertmeister Cin Drallig eigenhändig auch die Jünglinge tötete.

 

Imperator Palpatine und das erste galaktische Imperium

 

Die Jedi waren geschlagen, und Palpatine hatte Skywalker auf die dunkle Seite gezogen. Nun musste nur noch der von ihm inszenierte Klonkrieg beendet werden. Zu diesem Zweck schickte er Vader auf seine nächste Mission nach Mustafar, wo sich der Rat der Separatisten versteckt hielt. Gunray und die anderen hatten ihren Zweck erfüllt, und würden ihre "Belohnung" durch Lord Vader erhalten, versicherte ihnen Sidious. Als Vader auf Mustafar erschien, begrüßten ihn Gunray und die anderen, doch als der Sith sein Lichtschwert zückte, und alle Ausgänge verriegelte, wussten die Separatisten, dass ihr Ende bevorstand. Während Darth Vader in einem wahren Rausch die Führer der Konföderation niederschlug, berief Palpatine eine Sondersitzung im Senat ein.

 

Einige Senatoren hatten Gerüchte über ein Attentat auf den Kanzler gehört, doch nun sahen alle das entstellte Gesicht des obersten Kanzlers. Mithilfe von Tonbandaufnahmen beschuldigte Palpatine die Jedi, sie hätten versucht, ihn zu ermorden, um die Macht über die Republik an sich zu reißen. Der Krieg selbst wurde von einem ihres Schlages, dem ehemaligen Jedi-Meister Dooku, nur begonnen, um den Jedi die totale Macht in die Hand zu spielen.

 

Bis auf wenige Ausnahmen glaubten alle Senatoren seinen Worten. Nun war Palpatine am Ziel der Pläne, die er seit Jahrzehnten ausgearbeitet hatte: Er rief das erste galaktische Imperium als neue Regierung ins Leben, mit sich als Imperator auf Lebenszeit. Der Senat applaudierte begeistert, und nur wenige Senatoren wie Bail Organa und Amidala wussten, dass die Demokratie am Ende war, und ein Reich der Tyrannei an ihre Stelle trat. Zum ersten Mal seit Jahrtausenden herrschten die Sith wieder über die gesamte bekannte Galaxis.

 

Doch ein Kampf stand Sidious noch bevor: Während Obi-Wan nach Mustafar aufbrach, um seinen einstigen Freund aufzuhalten, stattete Yoda dem neuen Imperator einen Besuch ab. Es kam zum Kampf zwischen den mächtigsten Vertretern der Dunklen und der Hellen Seite der Macht. Der Kampf verlagerte sich in die große Senatskammer, beide Kämpfer gingen bis an die Grenzen ihrer Kräfte, sie schleuderten Senatskapseln aufeinander und bewiesen eindrucksvoll, dass sie die besten Schwertkämpfer der Galaxis waren. Schließlich wurde Yoda durch die geballte Macht dunkler Machtblitze in die Tiefen des Senats geschleudert. Er wusste, dass er den Sith nicht im offenen Kampf besiegen konnte und trat die Flucht an.

 

Sidious spürte derweil, dass sein Schüler in Gefahr war und brach unverzüglich nach Mustafar auf. Dort, am Ufer eines Lavasees, fand er Vader, jedoch mehr tot als lebendig. Er nahm ihn mit nach Coruscant, wo Vader auch körperlich zum Bösen wurde. Er trug von nun an eine lebenserhaltende Rüstung und war nun vollkommen der dunklen Seite verfallen. Obi-Wan und Yoda versteckten sich und Anakins Kinder, Luke und Leia, die einzige Hoffnung, die die Galaxis noch hatte.

 

Das Imperium entsteht

 

Um die Loyalität der einzelnen Planeten zum Imperium sicher zu stellen, übertrug Palpatine Vollmachten auf die regionalen Moffs. Und da er seine Schreckensherrschaft festigen wollte, veranlasste der Imperator den Bau des Todessterns. Diese Kampfstation konnte, mit einem einzigen Schuss, einen ganzen Planeten zerstören, was der Chefingenieur Bevel Lemelisk mehrmals demonstrierte.

 

Außerdem errichtete der Imperator ein streng geheimes Lagerhaus am Mount Tantiss auf dem Planeten Wayland. Dort konnte Palpatine, in Unkenntnis des Senats, militärische Forschungen betreiben, um zum Beispiel die Raumschiff-Tarnvorrichtung zu erproben, die erst Jahre später von Großadmiral Thrawn eingesetzt werden sollte. Zusätzlich befand sich auf Wayland ein Klonzentrum, welches Palpatine benutzte, um sich selbst zu klonen, und somit ewig zu Leben.

 

Nach der Fertigstellung des Todessterns löste der Imperator den Galaktischen Senat endgültig auf. Kurz darauf zerstörte Tarkin die Heimatwelt Prinzessin Leias, Alderan, mit der Superwaffe. Durch einen Peilsender wurde die Kampfstation schließlich nach Yavin gelotst. Dort wurde der Todesstern durch einen Angriff der Rebellen-Allianz vernichtet. Der Imperator machte den Chefingenieur Lemelisk für dieses Desaster verantwortlich, da er offensichtlich eine Schwachstelle in der Konstruktion der Raumstation übersehen hatte. Um seine Klonanlage zu testen, klonte er den Chefingenier des Todessterns, um ihn dann mehrmals grausam hinrichten zu können.

 

Die Tatsache, dass Darth Vader während des Raumkampfes um Yavin die Macht in dem jungen Skywalker wahrnahm, faszinierte Palpatine und er plante, alles daran setzen, um Luke zu seinem Schüler zu machen. Luke sollte den Platz seines Vaters einnehmen, da dieser durch seine Rüstung in der Macht eingeschränkt war.

 

Palpatines Tod

 

Nach dem Aufeinandertreffen zwischen Luke und Vader auf Bespin, wusste Palpatine, dass sein Schüler Darth Vader an seine Grenzen gestoßen war, und durch Luke Skywalker ersetzt werden musste. So schmiedete Palpatine einen neuen Plan, der die Verführung Lukes zur Dunklen Seite zum Ziel hatte. Er ließ einige bothanischen Spione mit Information über den zweiten Todesstern, der im Orbit des Waldmonds Endor gebaut wurde, entkommen, und wollte somit die Rebellen, samt Skywalker zu sich locken.

 

Luke stellte sich abermals seinem Vater und wurde von ihm zum Imperator gebracht. Palpatine versuchte den jungen Jedi auf seine Seite zu ziehen, doch der weigerte sich, und griff den Imperator an. Vader verteidigte seinen Meister, und es kam zum erbitterten Duell zwischen Vater und Sohn. Als Luke seinen Vater die Hand abgeschlagen hatte, versuchte Palpatine erneut, ihn zur Dunklen Seite zu bewegen. Als er sich noch immer weigerte, ließ Palpatine von seinem Plan ab, und wollte Luke mithilfe der Machtblitze töten. Da griff Darth Vader ein, und warf den Imperator in den Schlund des Todessterns.

 

Palpatines Auferstehung

 

Nach dem Sieg der Rebellen-Allianz in der Schlacht um Endor war das Imperium zerschlagen. Selbst der imperiale Hohe Regierungsrat glaubte nicht, dass Palpatine jemals zurückkehren würde. Doch Palpatine gelang es, seinen Geist in einen seiner Klone einzunisten. Er wurde in einem viel jüngeren Körper wiedergeboren. Dennoch zehrte diese Prozedur an seinen Kräften, und er benötigte Jahre, um wieder zu seiner alten Stärke zurückzufinden.

 

10 Jahre nach Yavin fiel Großadmiral Thrawn über die noch junge Neue Republik her, und dezimierte deren Streitkräfte. Nun packte Palpatine die Gelegenheit, um wieder in Erscheinung zu treten, und erneut die Galaxie zu beherrschen. Die geschwächte Republik konnte nur sehr schwer Palpatines Truppen in Schach halten. Dennoch gelang es dem Imperium Coruscant zu erobern.

 

Palpatin hielt wieder an seinem Plan fest, Luke zur Dunklen Seite zu bekehren. Außerdem wollte er einen neuen Körper, da sein jetziger zu schwach geworden war. Leias ungeborenes Kind Anakin sollte der perfekte Wirt werden. Es sollte ihm jedoch nicht gelingen, Leia gefangen zu nehmen.

 

Luke und Lando stürzten mit dem Flaggschiff, einem Sternzerstörer, über Coruscant ab, wo Luke die Anwesenheit des Imperators spürte. Er war überrascht, ihn dann wieder zu sehen. Palpatine gelang es mit dem Vorwand, dass Luke die Dunklen Künste erlernen solle, um das böse Wesen besser zu verstehen, Skywalker auf die Dunkle Seite der Macht zu ziehen. Leia beschloss, ihren Bruder zu retten, und trat dem Imperator gegenüber.

 

Palpatine überreichte ihr ein altes Jedi-Holocron, und erklärte ihr seinen weiteren Plan, ihr Ungeborenes zu vereinnahmen. Da Leia in Bedrängnis war, erkannte Luke wieder sich selbst, und folgte nun dem Hellen Pfad der Macht. So konnten beiden von Palpatines Supersternzerstörer der Eclipse I fliehen. Der Imperator zerstörte, wutentbrannt, das Schiff, konnte aber auch selbst fliehen.

 

Leia und Han suchten bei König Brand Unterschlupf vor Palpatine, der noch immer nach ihrem Sohn trachtete. Dieser kam schließlich mit der Eclipse II beim Planeten Onderon an, und begann die Oberfläche zu bombardieren. Luke startete einen Angriff auf das Schlachtschiff.

 

Palpatine setzte sich inzwischen, als Pilger verkleidet, auf der Planetenoberfläche ab, und machte sich auf dem Weg zu einem Kloster, wo Leia gerade ihr Kind gebar. Luke folgte ihm, und es kam zum Kampf, wobei auch König Brand schwer verletzt wurde. Han schoss den Imperator mit seinem Blaster nieder, doch bevor dieser starb, löste sich sein Geist von dem Klonkörper und wollte in den jungen Anakin Solo eindringen. Brand warf sich dazwischen, und so besetzte Palpatine seinem Körper. Kurz darauf erlag der König seinen schweren Verletzungen. Mit ihm starb auch Palpatine.

 

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