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Qui-Gon wurde schon als kleiner Junge nach Coruscant gebracht, um als Padawan ausgebildet zu werden. Im Alter von zehn Jahren, hatte Meister Dooku ihn bei einem Lichtschwertkampf beobachtet, und beschlossen ihn als Schüler anzunehmen. Dooku war von den Fähigkeiten des Jungen beeindruckt, und da er der Meinung war, dass ein Meister nach den Fähigkeiten seines Schülers beurteilt wurde, wollte er einen herausragenden Schüler ausbilden. Yoda stimmte seiner Wahl schließlich zu.
Qui-Gon lernte nicht nur, in der Macht über sich hinaus zu wachsen, sondern auch über weltliche Belange und Philosophie. Er nahm an einigen Missionen Dookus teil, und wurde schließlich zum Meister ernannt.
Rückschlag
Nachdem er einen
Padawan erfolgreich zum Jedi ausgebildet hatte, stimmte Qui-Gon zu, einen neuen
Schüler namens Xanatos aufzunehmen. Xanatos, der Sohn des Crion, eines der
reichsten Männer auf de
m Planeten Telos, kam mit einem hohen Midi-Chlorian Wert
zur Welt. Nachdem Qui-Gon den Jungen entdeckt hatte, erlaubte Crion Qui-Gon, ihn
auf den Planeten Coruscant mitzunehmen und dort auszubilden.
Xanatos erwies sich als schwieriger Schüler, der seine Abstammung missbrauchte, um andere Jedi-Schüler im Tempel zu beeindrucken. Trotz dieses offensichtlichen Makels war Xanatos ein guter Schüler, der alles über die Wege der Macht lernen wollte, um seinen Meister zufrieden zu stellen. Schließlich befand Yoda, dass Xanatos für seine letzte Prüfung bereit sei.
Er beauftragte Xanatos zusammen mit Qui-Gon nach Telos zu reisen, wo Crion seinen Sohn beschwor, ihm dabei zu helfen, die Kontrolle über den Planeten an sich zu reißen. Xanatos kam der Bitte seines Vaters nach und kurze Zeit später standen er und Qui-Gon sich in einem schrecklichen Bürgerkrieg auf Telos gegenüber. Dabei musste Qui-Gon Crion im Kampf töten. Als Xanatos den Tod seines Vaters mit ansehen musste, griff er seinen Meister sofort an. Qui-Gon entwaffnete Xantos brachte es aber nicht übers Herz ihn zu töten. Daraufhin lachte Xantos ihn aus und floh, er nahm sein Lichtschwert jedoch mit was jemandem der den Orden verlassen hatte verboten war. Vom eigenen Versagen und dem Verrat von Xanatos zutiefst erschüttert, weigerte sich Qui-Gon, einen neuen Padawan aufzunehmen.
Ein neuer Schüler
Jahre vergingen, bis Qui-Gon auf den dreizehnjährigen Obi-Wan traf. Trotz der Bitten des Jedi-Rates hatte Qui-Gon es mehrmals abgelehnt, den jungen Obi-Wan Kenobi als seinen Padawan aufzunehmen. Zu jener Zeit traf Qui-Gon erneut auf Xanatos. Der frühere Padawan, der sich selbst zum geheimen Anführer der einer Firma gemacht hatte, versuchte Qui-Gon auf Bandomeer eine Falle zu stellen. Qui-Gon durchkreuzte die finsteren Pläne von Xanatos mit Hilfe von Obi-Wan Kenobi. Obwohl Xanatos dem Jedi entkam, besiegte Qui-Gon gleichzeitig seine Furcht vor einem erneuten Versagen und stimmte zu, Obi-Wan auszubilden.
Auf dem Planeten Melida/Daan sollten die Beiden die Jedi-Meisterin Tahl, eine alte Freundin von Qui-Gon, suchen, da diese versschwunden war. Die Einwohner des Planeten, zwei Völker, bekämpften sich bereits seit 50 Jahren, was die Suche etwas erschwerte. Beide Seiten waren am Ende, jedoch konnten sie sich nicht zu Friedensgesprächen überwinden. Tahl hatte den Auftrag dies zu ändern. Inzwischen hatte sich die Jugend des Planeten erhoben, und eine Friedenspartei gegründet, die sich “Die Jungen“ nannte. Die Jedi fanden Tahl und konnten sie mit Hilfe der Jungen befreien. Obi-Wan war von den Jungen so beeindruckt, dass er ihnen helfen wollte. Qui-Gon konnte ihn von seiner Idee nicht abbringen, wollte aber so schnell wie möglich, die erblindete und geschwächte Tahl zurück zum Jedi-Tempel bringen. So kehrte Qui-Gon alleine zurück nach Coruscant. Obi-Wan blieb auf Melida/Daan und verzichtete auf seine Karriere als Jedi. Qui-Gon war ein weiteres Mal gescheitert. Qui-Gon Jinn kehrte zum Tempel zurück, wo er von Yoda zurechtgewiesen wurde. Er warf ihm vor, die Umstände nicht durch die Perspektive des Jungen gesehen zu haben.
Währenddessen bildeten die Jungen auf Melida/Daan eine neue Regierung. Jetzt, da sie ihr Ziel erreicht hatten, kam es zu Meinungsverschiedenheiten Obi-Wan wurde aus der Regierung ausgeschlossen. Als er auch noch seine beste Freundin auf dem Planeten verlor, wusste Obi-Wan, dass er nicht, auf diesen Planeten, sondern zu den Jedi gehörte.
Qui-Gon Jinn wurde vom Rat erneut nach Melida/Daan gesandt, um Obi-Wan zurück zu holen. Er konnte die Jungen davon überzeugen, eine friedliche Regierung zu bilden und den Streit mit den Alten zu beenden. Er überreichte Obi-Wan sein Lichtschwert und nahm ihn mit zum Tempel der Jedi. Dort musste sich Obi-Wan vor dem Rat verantworten. Obi-Wan wurde suspendiert.
Doch schon bald gelang es Qui-Gon, seinen Schüler wieder in Dienst zu stellen. Xantos war wieder aufgetaucht, und stiftete etwas Verwirrung auf Coruscant. Qui-Gon wollte seinen ehemaligen Schüler nun endgültig zur Verantwortung ziehen. Er folgte Xantos auf dessen Heimatplanet, wo es zu einem Kampf kam, wobei Xantos in einen Säuresee stürzte, und starb.
In den folgenden Jahren erlebten die beiden in vielen Winkeln der Galaxis unzählige Abenteuer.
Die Naboo-Krise
Eines Tages entsandte Mace Windu Qui-Gon und Obi-Wan nach Naboo, wo sie in einem Konflikt vermitteln sollten. An Bord des Droidenkontrollschiffes der Handelsföderation wurden die Jedi angegriffen und konnten in letzter Sekunde fliehen. Kurz darauf rettete Qui-Gon einem Gungan namens Jar-Jar Binks das Leben, der daraufhin gegenüber dem Jedi den Schwur der Lebensschuld ablegte.
Anschließend reisten Obi-Wan und Qui-Gon in die Stadt Theed, wo sie Königin Amidala retteten, die sie dann nach Coruscant eskortierten. Auf ihrer Reise nach Coruscant wurden sie jedoch gezwungen, einen Zwischenstop auf Tatooine einzulegen, um das beschädigte Schiff zu reparieren. Bei einem Schrotthändler entdeckte Qui-Gon einen Jungen namens Anakin Skywalker. Er spürte sofort die starke Verbindung des Jungen zur Macht und befreite ihn kurze Zeit später aus der Sklaverei. Außerdem begegnete er einem gefährlichen Krieger, von dem er vermutete, dass er ein Lord der Sith sei.
Nachdem er das Aufeinandertreffen mit dem unbekannten Krieger gerade noch überlebt hatte, reiste er nach Coruscant, um den Jungen Anakin Skywalker dem Rat der Jedi vorzustellen. Unglücklicherweise wies der Rat Qui-Gons Wunsch, Anakin ausbilden zu lassen, zurück, da die Zukunft des Jungen im Dunkeln zu liegen schien. Trotz allem behielt Qui-Gon den Jungen an seiner Seite, als er seine letzte verhängnisvolle Reise zu dem vom Krieg erschütterten Planeten Naboo antrat.
Auf Naboo trafen Qui-Gon und Obi-Wan erneut auf den Sith-Lord, Darth Maul. Maul erwies sich als gefährlicher und geschickter Gegner. Eine Zeit lang gelang es Qui-Gon an der Seite von Obi-Wan, die Attacken des Sith abzuwehren, doch dann wurden Meister und Schüler voneinander getrennt. Während eines kurzen Moments witterte Darth Maul seine Chance. Er schlug so lange auf den Jedi ein, bis dieser nicht mehr in der Lage war, die Attacken abzuwehren, und schließlich gelang es dem Sith-Lord, den Jedi niederzustrecken. Obi-Wan besiegte Maul, und versprach Qui-Gon den Jungen auszubilden.
Aber das war nicht das Ende für Qui-Gon Jinn. Jahre zuvor hatte ihm ein Schamane der Whills beigebracht, wie man während des Sterbens mit der Macht eins werden kann, wie man während des Sterbens einen Abdruck seiner selbst hinterlassen kann. Qui-Gon war vielleicht der erste Jedi der dies geschafft hat, leider gelang es ihm nicht, seine körperliche Gestalt zu bewahren, er konnte nur seine körperlose Stimme behalten.
Irgendwann schaffte es Qui-Gon Meister Yoda von der “anderen Seite" aus zu kontaktieren. Qui-Gon erläuterte ihm wie man seinen Geist auch nach dem Tode bewahren konnte und schließlich wurde Yoda Qui-Gons dankbarer “Schüler". Am Ende war er sogar davon überzeugt, dass Qui-Gon Jinn der mächtigste aller Jedi geworden war, denn er war es, der den Pfad zu wahrer Unsterblichkeit entdeckt hatte...