![]()
Corellianische Korvette

|
Modell: |
Blockadenbrecher |
|
Hersteller: |
Corellian Engineering Corporation |
|
Größe: |
150 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
22 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
6 Zwillingsturbolaserkanonen |
|
Besatzung: |
46 Crewmitglieder 600 Passagiere |
Die Corellianische Korvette war ein beliebtes Schiff, das man in der gesamten Galaxis fand. Der Grund hierfür war ihre Vielseitigkeit. Ohne größere Umbauten ließ sich die Corvette als Truppentransporter, Fracht- oder Passagierschiff nutzen. Ihre hohe Geschwindigkeit (für ein Schiff dieser Größe) und ihr reaktionsschneller Hypersprungkalkulator für überstürzte Hyperraumsprünge erfreuten sich größter Beliebtheit.
Auch die Rebellion hatte viele dieser zuverlässigen Schiffe im Einsatz. Da die Korvetten ebenso in der zivilen Raumfahrt weit verbreitet waren, war es für das Imperium nicht leicht, eventuelle Rebellenschiffe zu identifizieren. Bevor Palpatine den Senat auflöste, gebrauchten viele Senatoren die Corvette zu diplomatischen Missionen. Auch die königliche Familie vom Planeten Alderaan reiste mit so einem Schiff durchs All, und mit der Korvette Tantive IV versuchte Prinzessin Leia Organa, die gestohlenen Pläne des ersten Todessterns den Rebellen zu überbringen. Doch Sturmtruppen enterten das Schiff im Orbit von Tatooine. Der Kapitän wurde getötet, die Prinzessin gefangen. In einer Fluchtkapsel brachten die beiden Droiden C-3PO und R2-D2 die Pläne auf den Wüstenplaneten.
Die großen Frachträume waren für die verschiedensten Arten von Frachtcontainern geeignet. Auch der Transport von offener Ware wie Getreide, Wasser oder sonstiger Rohstoffe war problemlos möglich. Je nach Reichtum des Besitzers und Wert der Ware war eine Korvette leicht oder schwer bewaffnet und mit einem langsamen oder schnellen Antrieb ausgerüstet. Die Bewaffnung erfolgte meistens mit den gängigen Turbo-Doppellasern. Bei Piraten war dieses Schiff ebenfalls sehr beliebt. Wurde die Bewaffnung hinter Luken verborgen, so konnten sie sich mit einem harmlos erscheinenden Transporter ihrem Opfer nähern. Dank der intensiven Nutzung durch Piraten erhielt die Korvette ihren Spitznamen Blockadebrecher.
Die Corvette wurde auch als Passagierschiff eingesetzt, und mehrere private Verkehrsbetriebe boten mit diesem Modell interplanetarische Flugverbindungen an. Dies ermöglichte es selbst dem gewöhnlichen Bürger, der kein eigenes Raumschiff besaß, andere Welten zu besuchen. Auch ein Großteil der Kolonialisierung in den letzten vierzig Jahren wäre ohne die Korvette nie denkbar gewesen, nicht nur die Siedler selbst befanden sich an Bord, sondern auch landwirtschaftliche Geräte, Vieh und Baumaterialien.
Wegen sinkender Nachfrage wurden mit jedem Jahr weniger dieser Schiffe hergestellt. Die Flugunternehmen bevorzugen inzwischen neuere, schnellere Modelle. So dürfte in einigen Jahrzehnten die letzte Korvette ausgemustert sein, doch jeder alt gediente Raumpilot wird dieses zuverlässige Schiff in nostalgischer Erinnerung bewahren.
Corellianisches Kanonenboot

|
Modell: |
Kanonenboot |
|
Hersteller: |
Corellian Engineering Corporation |
|
Größe: |
120 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
20 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
8 schwere Zwillingsturbolaser 6 Vierlingslaserkanonen 4 Raketenwerfer mit je 30 Raketen |
|
Besatzung: |
45 Crewmitglieder 46 Kanoniere |
Das Corellianische Kanoneboot war für seine Größe überdurchschnittlich gut bewaffnet, dazu war es noch schneller als die meisten größeren Raumschiffe. Es konnte es sogar mit einer Fregatte aufnehmen, die doppelt so groß ist wie es selbst.
Im Gegensatz zu einem ähnlichen Entwurf von CEC, der Corellianische Korvette, war das Kanonenboot von Beginn an als reines Kampfschiff konzipiert worden. Von daher verfügte es auch nicht über eine geräumige Innenausstattung oder gar Luxuskabinen, wie einige Varianten der Korvette.
Nach dem Fall des Imperiums wurde es zu einem der wichtigsten Schiffe in der Neuen Republik und viele waren schon während des Kampfes gegen das Imperium im Einsatz, in der Rebellenflotte. Kanonenboote eigneten sich ausgezeichnet zur Abwehr feindlicher Raumjäger sowie zur Eskorte von Kreuzern und Frachtkonvois.
Nebulon-B Fregatte

|
Modell: |
Fregatte |
|
Hersteller: |
Kuat Drive Yards |
|
Größe: |
300 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
40 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
12 Turbolaser 12 Laserkanonen 2 Traktorstrahlprojektoren |
|
Besatzung: |
929 Crewmitglieder 75 Passagiere |
|
Hangar: |
2 Staffeln X-Wing (24 Jäger) |
Die Hauptaufgabe der Fregatten bestand darin, größere Schiffe wie die Imperial-Klasse-Sternzerstörer, bzw. die Mon Calamari MC80 Sternenkreuzer der Rebellen-Allianz, im Kampf zu beschützen. Mit ihren 12 Turbolasern und 12 Laserkanonen konnten sie sowohl gegen Jäger als auch kleinere Großkampfschiffe bestehen.
Ihr Hangar barg bis zu 24 Raumjäger. Allerdings war diese Angabe von KDY etwas optimistisch, weil aufgrund von Platzmangel nur eine Jägerstaffel (12 Schiffe) neben den Shuttles effektiv eingesetzt werden konnte.
Ursprünglich von Kuat Drive Yards (KDY) für das Imperium gebaut, schaffte es die Rebellen-Allianz mehrere dieser Schiffe zu erbeuten. Die Nebulon-Bs wurde zu einem Hauptbestandteil der Allianz-Flotte; sie übernahmen Aufgaben von Langstrecken-Scouts, Such- und Rettungsschiffen und Kommandoschiffen während kleinerer Raumschlachten: Ihre Tief-Raum Antennen ermöglichten dies.
Die Allianz baute einige ihrer Fregatten zu Sanitätsschiffen um. Dabei wurde der Hangar und die meisten Waffensysteme ausgebaut, um Platz für Krankenstationen zu schaffen. So besaß ein Sanitätsschiff nur noch 6 Turbolaser und 8 Laserkanonen. Das wohl berühmteste Schiff dieser Art ist die Redemption.
Nicht nur die Allianz und das Imperium besaßen Schiffe dieser Art, Gerüchten zufolge verkaufte KDY die Fregatte auf dem Schwarzmark. So kam dieses Modell auch in die Hände von Piraten und Söldnern. Das Nachfolgemodell Nebulon-B2, fiel ebenfalls unter mysteriösen Umständen in mehrere Hände.
Nebulon-B Sanitätsfregatte

|
Modell: |
Lazarettschiff |
|
Hersteller: |
Kuat Drive Yards |
|
Größe: |
300 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
40 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
6 Turbolaser 8 Laserkanonen 2 Traktorstrahlprojektoren |
|
Besatzung |
850 Crewmitglieder 80 Mediziner 30 Sanitätsdroiden |
|
Frachtraum: |
745 Betten 15 Bactatanks |
Für die Rebellen-Allianz war es, im Gegensatz zum Imperium, stets wichtig, eine sofortige medizinische Versorgung im Kriegsgebiet sicher zu stellen. Durch den Umbau von Nebulon-B Geleitfregatten zu voll ausgerüsteten Sanitätsschiffen konnten die Rebellen vielen ihrer Mitstreiter das Leben retten.
Ein Sanitätsmodell der Nebulon-B war mit nur 6 Turbolasern und 8 Laserkanonen ausgerüstet, hatte dafür aber verstärkte Schutzschilde.
Das erste dieser Sanitätsschiffe, Redemption genannt, begleitete die Rebellenflotte oft bis ins eigentliche Kampfgebiet. Ihre Intensivstationen, Operationssäle und Krankenzimmer konnten über 745 Patienten gleichzeitig behandeln, mit einer Genesungsquote, die höher lag als bei vielen planetarischen Kliniken. Unter den Medizinern an Bord gab es eine schnelle Einsatztruppe zur Sofortbehandlung von Schusswunden, chemischen Vergiftungen, Knochenbrüchen und Vakuumschäden. Sie konnten fast jede Wunde ausreichend stabilisieren, bis Stationsärzte oder Sanitäter-Droiden die Weiterbehandlung übernahmen.
Die Heilung von Fleischwunden oder Verbrennungen durch Laserschüsse geschah in einem der 15 Bacta-Tanks. Die Flüssigkeit in diesen großen Glasbehältern, in die der Patient vollständig eingetaucht wurde, verhinderte Wundinfektionen und beschleunigte den Heilungsprozess. So verheilten selbst schwere Wunden rasch und problemlos, ohne größere Narben zu hinterlassen. Bacta-Tanks wurden gewöhnlich von 2-1B Sanitäts-Droiden bedient, und der gesamte Krankheitsverlauf wurde vom Hauptrechner des Schiffs überwacht.
Auf der Redemtion behandelte man auch Luke Skywalker nach seinem Duell mit Darth Vader. In der mikrochirurgischen Abteilung ersetzte ein Team von Neurospezialisten und dem Sanitäter-Droiden 2-1B seine abgetrennte rechte Hand durch eine biosynthetische Prothese. Innerhalb von nur zwei Tagen gebrauchte Skywalker seine neue Hand ebenso leicht und gewandt wie seine Alte.
Nach der Schlacht um Hoth, diente die Fregatte bei einem Kampf um Kothlis, um schließlich in der Schlacht um Endor, trotz ihrer Bestimmung zur Sanitätsfregatte, aktiv am Kampfgeschehen teilzunehmen. Ob das Schiff dies überlebt hat ist ungewiss.
Angriffsfregatte

|
Modell: |
Sturmfregatte |
|
Hersteller: |
Rendili StarDrive (Umbau durch Rebellenallianz) |
|
Größe: |
698 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
31 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
20 Doppelturbolaser 18 schwere Turbolaser 18 Vierlingslaserkanonen 12 Doppellaserkanonen 6 Ionenkanonen |
|
Besatzung |
5.000 Crewmitlgieder 100 Soldaten |
|
Hangar |
1 Shuttle |
Die Angriffsfregatte war ein äußerst zuverlässiges und starkes Schiff. Es handelte sich bei ihr um eine sehr stark modifizierte Variante des Dreadnaughts. Sie war jedoch erheblich wendiger und mit modernerer Technologie ausgestattet. Während des galaktischen Bürgerkrieges besaß die Allianz nur wenige dieser Schiffe, aber die Neue Republik hatte später weitere dieser Einheiten in Dienst gestellt. An Feuerkraft waren sie selbst einer Nebulon B-Fregatte überlegen und eigneten sich hervorragend dazu, feindliche Raumjäger abzuwehren.
Als sie das erste Mal gegen das Imperium eingesetzt wurden, endete dies allerdings in einem Desaster. Zahlenmäßig überlegen geriet eine Flotte der neuen Republik an Großadmiral Thrawn, der zwar weniger Schiffe befehligte, aber dennoch einen schnellen Sieg für sich verbuchte.
Gallofree GR-75 Medium-Transporter

|
Modell: |
Transporter |
|
Hersteller: |
Gallofree Yards |
|
Größe: |
90 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
650 km/h in der Atmosphäre |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 4 |
|
Besatzung: |
7 Crewmitglieder 40 Passagiere |
|
Frachtraum: |
max. 19.000 Tonnen Fracht |
Dieser Frachter stellte ein Standard Modell dar, welches in der gesamten Galaxis genutzt wurde. Sowohl bei privaten Unternehmen, als auch bei Schmugglern und den Rebellen war dieser vielseitige Transporter oft im Einsatz.
Der Frachter hatte keinen geschlossenen Frachtraum, die Container wurden durch Magnetfelder einfach am Rumpf befestigt und konnten so auch schnell entladen werden.
Besonders nach der Vertreibung der Rebellen von Hoth, durch das Imperium, war dieser Schiffstyp überlebenswichtig für die Allianz, da man auf solchen Schiffen die verbliebene Ausrüstung und Truppen transportierte.
Die Evakuierung der Echo Basis verlief jedoch unter solchem Zeitdruck, sodass nur die wichtigsten Güter abtransportiert werden konnten. Hinzu kam, dass die Transporter ohne Geleitschutz absolut hilflos waren. Erst durch den Einsatz der Ionenkanone konnte ein Fluchtvektor für die GR-75 geschaffen werden.
Mon Calamari MC80 Sternenkreuzer (Home One)

|
Modell: |
Kreuzer |
|
Hersteller: |
Mon Calamari Schiffswerften |
|
Größe: |
1.200 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
60 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
48 Turbolaser 9 schwere Turbolaser 20 Ionenkanonen 6 Traktorstrahlprojektoren |
|
Besatzung: |
5.402 Crewmitglieder |
|
Hangar: |
3 Geschwader X-Wing 3 Geschwader Y-Wing 2 Geschwader A-Wing 2 Geschwader B-Wing |
Als das Volk der Mon Calamari sich der Rebellion anschloss, verfügte die Allianz endlich über große Kampfschiffe, die es sogar mit den imperialen Sternenzerstörern aufnehmen konnten. Bei diesen Kampfschiffen handelt es sich eigentlich um umgebaute Kreuzer, mit denen die Mon Calamari einst unbekannte Teile des Universums erforschten.
Es war Admiral Ackbar, der sein Volk davon überzeugte, dass die hoch entwickelten Technologien der Mon Calamari dazu dienen sollten, die Rebellion in ihrem gerechten Kampf für die Freiheit zu unterstützen. Mehrere der riesigen Kreuzer wurden sofort in den Raumwerften umgebaut und vor allem die Bewaffnung und Schutzschilder verstärkt. Kein Schiff war einem anderen völlig gleich, jedes besaß eine individuelle, künstlerisch gestaltete Form. Viele Mon Calamari beklagten diese unästhetischen Aufsätze von Sensoren und Geschützen auf den ansonsten ebenmäßigen Umrissen. Ihre "Kunstwerke" waren degradiert zu Instrumenten der Vernichtung. Doch selbstverständlich waren sich die Mon Calamari bewusst, dass Fragen der Kunst zurückzustehen hatten hinter einem Kampf um die Freiheit einer ganzen Galaxis.
Zu den Mannschaften dieser Kreuzer zählten Wesen der verschiedensten Welten, doch die eigentliche Flugsteuerung blieb ausschließlich den Mon Calamari vorbehalten. Die Augen dieser Rasse liegen seitlich am Kopf, und aus diesem Grund sind die Bildschirme und Anzeigeinstrumente für humanoide Wesen kaum oder gar nicht abzulesen. Auch wurde ein Großteil der Flugkontrollen direkt durch die Bewegungen der hochspezialisierten Steuersessel bedient, und diese Sessel wurden nur durch Arme, Beine und Füße manipuliert, so dass die Hände für andere Aufgaben frei blieben. Die Mon Calamari glänzen durch ihr angeborenes Talent zur Steuerung von Raumschiffen und vollbringen schnelle und wendige Flugmanöver mit Schiffen, die gemeinhin als plump und langsam gelten.
Jeder Mon Calamari-Kreuzer transportierte in seinen Hangars mehrere Kampfgeschwader mit je 36 Raumjägern, Piloten und Wartungspersonal. Diese Schiffe wurden stets startbereit gehalten, und dank des hervorragenden Frühwarn-Sensorensystems ihres Mutterschiffs waren sie dafür bekannt und gefürchtet, dass sie blitzschnell ihr Angriffsziel erreichten.
Die Schutzschilder des Mon Calamari-Schiffes waren ähnlich stark wie jene eines Sternenzerstörers. Dass der Kreuzer, im Vergleich zum imperialen Zerstörer, leichter bewaffnet war, wurde nahezu, durch das außerordentliche Talent, mit dem die Mon Calamari ihre Waffensysteme zu bedienen wussten, ausgeglichen…
Die Home One war ein Mon Calamari Sternenkreuzer der Rebellen-Allianz. Bei der Schlacht um Endor war sie das Flaggschiff der Rebellen-Flotte unter dem Kommando von Admiral Ackbar. Bei der Eroberung Coruscants, einige Jahre später, diente sie als Kommandozentrale. Sie nahm auch bei der Schlacht um Bilbringi teil. Jahre nach Großadmiral Thrawns Überfällen diente sie der Sonderstaffel als Kommandoschiff, bei ihrer Jagd nach Leonia Taviras Piraten während der Sonnenhammer-Krise.
Mon Calamari MC80 Sternenkreuzer (Liberty)
|
Modell: |
Kreuzer |
|
Hersteller |
Mon Calamari Schiffswerften |
|
Größe: |
1.500 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
60 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
48 Turbolaser 9 schwere Turbolaser 20 Ionenkanonen 6 Traktorstrahlprojektoren |
|
Besatzung: |
5.402 Crewmitglieder 1.200 Passagiere |
|
Hangar: |
1 Geschwader A-Wing 1 Geschwader Z95 Headhunter |
Die Liberty wurde wie die Home One als Kommandoschiff eingesetzt. Sie und ihre Jäger waren nach der Schlacht um Hoth an vielen bedeutenden Schauplätzen des Galaktischen Bürgerkriegs und trugen viel zu ihrem positiven Ausgang bei.
So stoppte die Liberty ein imperiales TIE-Prototypen Programm. Diese ferngesteuerten Prototypen hätten beinahe die Liberty zerstört, der Angriff konnte jedoch abgewehrt werden und im Gegenzug zerstörten Jäger des Kreuzers die Prototypen-Forschungsstation.
Die Rebellenallianz hatte ein Bündnis, dass von General Lando Calrissian geschlossen wurde, mit den Söldnern der Hurrim. Das Bündnis musste aufgelöst werden, als die Hurrim grundlos einen zivilen Konvoi angriffen. Die Liberty beendete die Zusammenarbeit der Hurrim mit dem Imperium, da sich herausgestellt hatte das die Hurrim die Rebellen verraten hatten.
Die Jäger, die den Frachter Suprosa kaperten, der die Informationen über den Todesstern II transportierte, starteten von der Liberty. Des Weiteren sorgte die Liberty und andere Rebellenschiffe dafür, dass der Computer nicht wieder in die Hände des Imperiums fiel. Die gesamte Aufklärung gegen den Todestern II fand auf der Liberty statt.
Die Besatzung der Liberty wurde das erste Opfer, des überraschenderweise doch einsatzfähigen Todesstern II, die Liberty wurde innerhalb eines Augenblicks vollkommen vom Superlaser vernichtet.
Mon Calamari MC90 Sternkreuzer

|
Modell: |
Kreuzer |
|
Hersteller: |
Mon Calamari Schiffswerften |
|
Größe: |
1.250 Meter |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
75 leichte Turbosaser 30 schwere Ionenkanonen 6 Torpedowerfer mit je 16 Protonentorpedos 8 Traktorstrahlprojektoren |
|
Besatzung: |
6.365 Crewmitglieder 1.200 Soldaten |
|
Hangar: |
6 Jägergeschwader |
Der MC 90 war im Gegensatz zu den Kreuzern der MC 80 Serie ein reines Kampfschiff. Er wurde etwa fünf Jahre nach der Schlacht um Endor entwickelt und gebaut. Mit seiner Feuerkraft konnte er es durchaus mit jedem Sternzerstörer der Imperium-Klasse aufnehmen.
Das erste Schiff dieses Typs war die Defiance. Die Defiance wurde bei der zweiten Schlacht von Calamari durch den Weltenvernichter Silencer-7 vernichtet. Ein anderes Schiff mit dem Namen Defiance gab es schon vor dem ersten Todesstern. Was mit ihm geschah, ist nicht bekannt. Es handelte sich dabei um einen Kreuzer der Klasse MC 80a. Der zweite MC 90 Kreuzer war die Galactic Voyager, welche ebenfalls in der Schlacht von Calamari vernichtet wurde.
Mon Calamari MC 104 Sternenkreuzer – Viscount Klasse

|
Modell: |
Schweres Kriegsschiff |
|
Hersteller: |
Mon Calamari Schiffswerften |
|
Größe: |
17.000 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
Unbekannt |
|
Waffen: |
2.000 schwere Turbolaser 2.000 Turbolaser 500 Punktverteidigungslaser 300 schwere Ionenkanonen 200 Raketenwerfer mit je 30 Raketen |
|
Besatzung: |
68.174 Crewmitglieder 12.500 Soldaten |
|
Hangar: |
48 A-Wings 48 B-Wings 48 E-Wings 72 X-Wings |
Die Mon Calamari-Kreuzer der Viscount-Klasse waren die größten Schlachtschiffe, welche die Wasserwelt Mon Calamari jemals hervorgebracht hatte, nachdem dieses Verteidigungsschiff bereits Jahre zuvor in Planung war. Die Arbeiten daran wurden allerdings immer wieder unterbrochen bzw. komplett neu begonnen, weshalb sich die Auslieferung und Indienststellung stark verzögern sollte.
Mit seinen 17 Kilometern Länge erreichte das Schiff die Größe eines imperialen Supersternzertörers der Executor-Klasse. Durch die hoch entwickelten Schilde, die leistungsstarken Triebwerke, dem sehr starken Rumpf und der hochmodernen Bewaffnung war ein solches Verteidigungsschiff einem Supersternzerstörer mehr als ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen.
Mit den Langstreckenwaffen konnten diese Kreuzer ihre Feinde bereits schwer treffen, bevor sich diese überhaupt auf Angriffsdistanz nähern konnten. Zudem verfügte jedes Schiff dieser Klasse über insgesamt 216 Raumjäger, darunter auch die neuen E-Wings sowie die leistungsstarken B-Wings zur Bekämpfung feindlicher Großkampfschiffe.
Zur Verteidigung gegen Raumjäger war der ganze Rumpf mit leichten Turbolasern gespickt, die nahezu jeden Winkel des Schiffes abdeckten. Dazu sorgten 48 A-Wings und 72 X-Wings meist dafür, dass feindliche Jäger und Bomber nicht einmal in Schussweite an den Viscount Kreuzer gelangen konnten.
Wie jeder Mon Calamari Sternenkreuzer glich auch die Viscount-Klasse mit seinem langen schmalen Design eher einem Kunstwerk als einem Militärschiff. Die Viscount war das erste Schiff dieser Bauart, welches kurz vor der Yuuzhan Vong-Invasion in den Dienst der Neuen Republik gestellt wurde.
Dauntless-Kreuzer

|
Modell: |
Kriegsschiff |
|
Hersteller: |
Mon Calamari Schiffswerften |
|
Größe: |
1.300 Meter |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
50 schwere Turbolaser 20 Laserkanonen 20 Ionenkanonen 5 Traktorstrahlprojektoren |
|
Besatzung: |
2.830 Crewmitglieder |
|
Hangar: |
4 Jägerstaffeln |
In den Zeiten des galaktischen Bürgerkrieges griff die Allianz der Rebellen abermals zu der altbewährten Methode, keine gänzlich neuen Schiffe zu bauen, sondern einfach alte Schiffe umzubauen. In diesem Fall wurde aus Luxuslinern und Passagierschiffen eines der größten Kampfschiffe des Krieges, nämlich der Dauntless-Klasse Kreuzer.
Wie auch beim Bulwark Schlachtkreuzer ist nicht bekannt, wie viele dieser Schiffe die Allianz genau zur Verfügung hatte. Jedoch dürften es auch hier nur einige wenige gewesen sein.
Um die alten Luxusliner zu Kampfschiffen umzubauen, musste zunächst die gesamte Panzerung verstärkt werden. Neben den zusätzlichen Waffen wurde auch der Hangar vergrößert, um die 4 Jägerstaffeln aufzunehmen.
Der Dauntless-Klasse Kreuzer war dem imperialen Sternzerstörer zwar leicht unterlegen, konnte sich ansonsten aber mit praktisch allen anderen Schiffen des Imperiums messen.
Marauder Korvette
|
Modell: |
Korvette |
|
Hersteller: |
Republic Sienar Systems |
|
Größe: |
177 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
48 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
8 Zwillingsturbolaser 3 Traktorstrahlprojektoren |
|
Besatzung: |
129 Crewmitglieder |
Die Marauder Korvette war eine Korvette, die speziell zur Jägerbekämpfung entwickelt wurde und verfügte für ihre Größe über überdurchschnittlich gute Schutzschilde. Primär gegen Schmuggler, Piraten und zur Patrouille eingesetzt, wurde sie auch gerne von diesen verwendet.
Der Schwachpunkt dieser Schiffsklasse lag eindeutig in der mangelhaften Bewaffnung, die es nicht möglich machte, große Schiffe effektiv anzugreifen. Gegen einen Sternzerstörer hatte sie nicht den Hauch einer Chance, selbst Fregatten, wie die Nebulon-B wurden ihr bereits zum Verhängnis.
In der Neuen Republik wurden auch vermehrt Marauder Korvetten in Dienst gestellt, da die Republik lieber auf eine Vielzahl kleiner Schiffe statt der teuren, großen Kreuzer und Sternzerstörer setzt.
Nebula-Klasse Sternzerstörer

|
Modell: |
Großraumschlachtschiff |
|
Hersteller: |
Republic Sienar Systems |
|
Größe: |
1.040 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
24 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
40 schwere Turbolaser 40 Turbolaser 20 Ionenkanonen 8 Traktorstrahlprojektoren 8 Raketenwerfer |
|
Besatzung: |
7.039 Crewmitglieder 1.600 Soldaten |
|
Hangar: |
60 Raumjäger 12 Landungstransporter |
Die Nebula-Klasse war eine von acht neuen Schiffsklassen, die nach den Ereignissen um Großadmiral Thrawn und dem wiedergeborenen Palpatine von der Neuen Republik in Auftrag gegeben wurden. Dieses Schiff war als republikanischer Sternenzerstörer klassifiziert. Aufgrund seiner optischen Ähnlichkeit mit anderen Sternenzerstörern, wurde es auf den ersten Blick manchmal für ein imperiales Schiff gehalten.
Es war die letzte Schiffsklasse der "acht neuen Klassen" und die ersten Modelle wurden kurz vor der Yevetha Krise fertig gestellt. Das so genannte "Weltenchiff" von Lord Hethrir hatte bei der Konstruktion der Antriebsmatrix für die Nebula-Klasse, eine große Rolle gespielt.
Der Nebula-Sternzerstörer wurde als mächtiges Kriegsschiff konzipiert und konnte jedes gängige Schiff seiner Zeit, außer einem Supersternenzerstörer, besiegen. Allerdings waren der Republik ihre Nebula-Sternzerstörer zu wertvoll, um ihren Verlust zu riskieren, daher wurden sie meist nur zur Verteidigung der Kernwelten eingesetzt. Der erste Sternzerstörer dieser Klasse war die Obi-Wan, benannt nach dem Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi und wurde kommandiert von der Wookiee-Kommandantin Whyrrryk.
Z-95 Headhunter

|
Modell: |
Raumjäger |
|
Hersteller: |
Incom Corporation |
|
Größe: |
11,8 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
85 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
2 Laserkanonen 2 Raketenwerfer mit je 4 Raketen |
|
Besatzung: |
1 Pilot |
Der Z-95 wurde kurz vor der Schlacht um Naboo eingeführt. Für eine Generation blieb er der beste Raumjäger der gesamten Galaxis. Erst mit dem Aufkommen des X-Flüglers, der auf dem Z-95 basierte, sollte sich dies ändern.
Durch den Zusammenschluss zweier der größten Raumschiffkonzerne, nämlich der Incom Corporation und Subpro Corp. entstand nach anfänglichen Verzögerungen und Kostenüberschreitungen eines der erfolgreichsten, militärischen Raumschiffe aller Zeiten. Es wird angenommen, dass er in größeren Stückzahlen als der imperiale TIE-Raumjäger von Sienar Fleet Systems produziert wurde. Ursprünglich galt der Z-95 als aerodynamisches Atmosphärenflugzeug. Doch die ständigen Weiterentwicklungen ließen ihn immer mehr zu dem werden, als was er heute bekannt ist, dem Vorfahren des legendären T65 X-Flüglers.
Er galt als sehr gut konstruierter Raumjäger und konnte mehrere leichte Treffer einstecken. Auch bei den schwersten Beschädigungen hielt er dank guter Verarbeitung meistens durch, so dass es guten Piloten oftmals gelang, aus dem Kampfgebiet zu entkommen.
Wurde er aber dennoch abgeschossen, so konnte sich der Pilot immer noch mit einem Loan-chat Schleudersitzsystem retten. Allerdings hatte der Z-95 keine automatische Kanonenharmonisierung, was das Zielen ein wenig erschwerte und kleinen, schmalen Schiffen die Gelegenheit bot, zwischen den Laserstrahlen hindurch zu fliegen. Hervorgerufen wurde dies durch den recht großen Abstand zwischen den beiden Laserkanonen an den Flügelspitzen.
Das Cockpit eines Z-95 enthielt Lebenserhaltungssysteme, was den Gebrauch von Schutzanzügen überflüssig machte und somit für den Piloten bequemer war. Ein holographisches Informationsdisplay lieferte dem Piloten Schlachtdaten. Für Brände im Cockpit gab es einen eingebauten Feuerlöscher. Alles in allem war das Cockpit allerdings ein wenig zu eng.
Es gab unzählige verschiedene Versionen des Z-95. So wurden die ersten Z-95 mit zwei Drillingsblastern bestückt, anstelle der zwei durchschlagskräftigen Laserkanonen, wie es später üblich war. Die bekanntesten Varianten waren der Z-95 ER, der eine erhöhte Reichweite hatte, der Z-95 C4D, der als Bodenunterstützungsbomber eingesetzt werden konnte und der Z-95 XT, bei dem es sich um einen zweisitzigen Trainer handelte.
Mittlerweile wird der Z-95 nicht mehr produziert, trotzdem trifft man ihn noch in der ganzen Galaxis an, sei es bei Zollbehörden, Piraten, Polizeidiensten, planetaren Verteidigungsflotten oder Reserveflotten. Auch die Rebellion setzte diesen vielseitigen Raumjäger ein. Selbst in der Neuen Republik erfreut er sich noch einer großen Beliebtheit. Modernen Raumjäger ist er aber mangels Manövrierbarkeit und Bewaffnung unterlegen. Die Schilde brechen nach einigen Treffern zusammen. Hinzu kommt noch, dass die Hülle nicht viel mehr einzustecken vermag, als die eines normalen TIE-Jägers.
In größeren Verbänden oder in Verbindung mit anderen modernen Raumjägern, hatte ein Z-95 Pilot trotzdem gute Chancen im Kampf. Im Atmosphärenkampf hatte der Z-95 sogar einen leichten Vorteil gegenüber den zumeist für den Weltraumkampf konzipierten modernen Raumjägern.
Auch bei einer Spezialmission im Rahmen des neuen imperialen Jägerprojektes kurz nach der Evakuierung von Hoth, griffen die Rebellen auf diesen Schiffstyp zurück. Obwohl bessere Schiffe zur Verfügung standen, nutzte man die weite Verbreitung des Z-95 aus, um keinen Verdacht zu erregen. Hierbei rüstete man die mittlerweile doch in die Jahre gekommenen Schiffe mit den neuen Ionenpuls-Raketen aus und erhöhte damit ihre Schlagkraft gewaltig...
T-65 X-Wing

|
Modell: |
Raumjäger |
|
Hersteller: |
Incom Corporation |
|
Größe: |
12,5 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
100 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
4 Laserkanonen 2 Protonentorpedowerfer mit je 3 Torpedos |
|
Besatzung: |
1 Pilot 1 Astromechdroide |
Der T-65 X-Wing war die letzte Entwicklung der Incom Corporation, ehe der Schiffshersteller vom Imperium übernommen wurde. Verärgert über die gewaltsame Aneignung von Incom durch das Imperium entschloss sich das Entwicklerteam zu den Rebellen überzulaufen. Mit der Hilfe einer Elite-Einheit der Allianz flohen die Konstrukteure des X-Wing und schlossen sich der Rebellion an. Die Pläne und Prototypen für den Jäger nahmen sie dabei mit. Der Verrat der Konstrukteure war ein großer Verlust für das Imperium und bescherte den Rebellen ihre erste große technische Errungenschaft. Die Allianz begann damit, den X-Wing in kleinen Stückzahlen zu produzieren und schon bald stellte er sich als einer der besten Raumjäger der Galaxis heraus.
Als Grund für den Erfolg des T-65 wurde oft seine ungewöhnliche Flügelkonzeption genannt. Die zweigeteilten Flügel blieben im normalen Unterlicht-Flug zusammen, konnten aber in der Atmosphäre oder im Gefecht auseinandergeklappt werden, wobei sie dann das charakteristische "X" bildeten. An jeder Flügelspitze befand sich eine Taim & Bak KX9 Hochleistungs-Laserkanone, die einzeln oder in verschiedenen Bündelungen abgefeuert werden konnte.
Zu der Bewaffnung des Jägers gehörten auch zwei Krupx MG7 Protonentorpedo-Werfer, die sich am Mittelrumpf befanden. Jeder Werfer verfügte über drei Torpedos des Typs, von denen Luke Skywalker einst zwei in den Auslass-Schacht des ersten Todessterns feuerte, um die Kampfstation zu zerstören.
Eine andere geniale Idee der Konstrukteure des T-65 war die Verwendung von Kontrollen, die denen eines T-16 Skyhopper und anderen verbreiteten Gleitern ähnelten. Die meisten Piloten der Allianz stammten von verschiedenen Grenzwelten, wo sie das Fliegen auf billigen, wartungsfreundlichen Gleitern wie dem Skyhopper erlernt hatten. Da ihnen die Kontrollen des X-Wings also vertraut waren, hatten Piloten wie Luke Skywalker, Biggs Darklighter und Jek Porkins wenig Probleme, sich an den neuen Jäger zu gewöhnen.
Wie viele andere Raumjäger auch, so benötigte der X-Wing nur einen Piloten. Allerdings fand in einer speziellen Aussparung hinter dem Cockpit ein R2 Astromech-Droide Platz, der viele Aufgaben eines Co-Piloten übernehmen konnte. Während des Fluges übernahm der Droide Astrogation, Navigation, Schadenskontrolle und ähnliche Aufgaben. Im Notfall konnte die R2-Einheit den X-Wing sogar selbst steuern. Alle Astromechs, die für den Einsatz auf X-Wings vorgesehen waren, verfügten über bis zu 10 Sprungkoordinaten, falls der Jäger schnell in den Hyperraum flüchten musste.
Eine der größten Stärken des X-Wings war seine Widerstandsfähigkeit. Der verstärkte Rumpf aus einer Titan-Legierung, das Chempat Deflektorsystem, die Deflektorschild-Projektoren und die Transpirstahl-Cockpitkanzel sorgten dafür, dass der Jäger mehrere Treffer einstecken konnte, ohne ernsthaften Schaden zu nehmen. Kleinere Schäden durch feindlichen Beschuss konnten meist in wenigen Minuten vom Astromech-Droiden repariert werden. Trotz allem besaß der X-Wing noch ein Schleudersitzsystem, auf das der Pilot im Notfall zurückgreifen konnte.
Zusätzlich zu den anderen Stärken besaß der X-Wing einen durchschnittlich starken Novaldex 04-Z Energiegenerator, der während eines Kampfes Schilde und Waffen ausreichend versorgen konnte. Der X-Wing war zwar nicht annähernd so schnell oder wendig wie sein Hauptfeind, der imperiale TIE-Fighter, aber dafür besaß er ein Lebenserhaltungssystem und einen respektablen Koensayr R300-H Hyperraumantrieb, beides Eigenschaften, die der TIE nicht hatte.
X-Wing-Staffeln wurden anhand von farbigen Streifen auf den Flügeln identifiziert. Luke Skywalkers X-Wing hatte in der Schlacht um Yavin das Rufzeichen Rot Fünf und besaß daher fünf rote Streifen auf den Flügeln. Nach der Schlacht um Yavin schlug Luke vor, dass er und Wedge Antilles, die einzigen Überlebenden der Gruppe Rot, ihre X-Wing-Staffel in Sonderstaffel (auch unter dem Namen Rogue Squadron und Renegatengeschwader bekannt) umbenennen, ein Name der schon bald in der ganzen Galaxis zum Synonym für Mut und Können werden sollte...
Y-Wing

|
Modell: |
Bomber |
|
Hersteller: |
Koensayr |
|
Größe: |
16 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
80 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
2 Laserkanonen 2 Ionenkanonen 2 Protonentorpedowerfer mit je 4 Torpedos 1 Protonenbombenwerfer mit 20 Bomben |
|
Besatzung: |
1 Pilot 1 Astromechdroide |
In den Anfangstagen der Rebellion war der Y-Wing Raumjäger das wichtigste Schiff der noch recht unorganisierten Rebellen-Geschwader. Seine eher mäßige Sub-Lichtgeschwindigkeit glich er durch starke Schilde, einen Hyperraumantrieb und schwere Bewaffnung aus. Eine größere Formation Y-Wings war daher fast jedem Verband kleiner imperialer Schiffe gleichwertig, und lange besaß die Rebellion mehr Y-Wings als irgendein anderes Schiff.
Der Y-Wing war der erste Raumjäger der Rebellion mit Hyperraumantrieb. Die Piloten tauchten damit plötzlich aus dem Hyperraum auf, beschossen ihre Ziele und verschwanden wieder im Hyperraum, bevor der Gegner reagieren konnte.
Bis der B-Wing eingeführt wurde, verfügte der Y-Wing als einziger Raumjäger der Rebellen über Ionenkanonen. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Laser- oder Blastergeschützen, die ihr Ziel teilweise oder ganz vernichten, stören Ionenwaffen lediglich die Leitfähigkeit elektrischer Systeme, und die getroffenen Raumschiffe werden dadurch gänzlich funktionsunfähig. Auf diese Weise enterten die Rebellen etliche, völlig unbeschädigte imperiale Frachter und machten reiche, in den Anfangsjahren lebenswichtige Beute: Handwaffen, Schutzschild-Generatoren, Kommunikations- und Lenksysteme, Droiden und Repulsoren.
Es gab zwei gängige Varianten des Y-Wing in Gebrauch. Das S3-Modell, trug neben dem Standard-Astromech-Droiden eine Besatzung von zwei Mann: einen Pilot und im Sitz dahinter, einen Co-Piloten zur Bedienung der Ionenkanonen, was in jedem Fall zuverlässiger ist als eine computergesteuerte Zielerfassung. Deshalb wurde der S3 vor allem auf Angriffsflügen eingesetzt, die einen Präzisionsschuss erforderten.
Das einsitzige A4-Modell war dagegen am Besten für Langstrecken-Einsätze geeignet. Sein verbesserter Hyperraum-Computer, den er zusätzlich zur Navigationseinheit des Astromech-Droiden besaß, gab dem A4 nahezu unbegrenzte Navigationsfähigkeit für Hyperraumsprünge. Da er keinen Co-Piloten zur Verfügung hatte, arretiert der Pilot des A4 vor dem Start seine Ionenkanonen in einer Position, gewöhnlich in der Null-Vorwärts-Stellung, obschon einige Piloten auch die Ausrichtung direkt nach Hinten vorzogen, um sich vor Verfolgern zu schützen.
Der Y-Wing Sternenjäger hielt lange Zeit den zweifelhaften Ruf des "Meistabgeschossenen Schiffes der Rebellen" inne...
A-Wing

|
Modell: |
Raumjäger |
|
Hersteller: |
Incom Corporation |
|
Größe: |
9,6 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
120 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 1 |
|
Waffen: |
2 Laserkanonen 2 Raketenwerfer mit je 6 Raketen |
|
Besatzung: |
1 Pilot |
Der A-Wing wurde in geheimer Arbeit vor der Schlacht von Endor entwickelt. Der kleine keilförmige Jäger war vielleicht eine der gewagtesten Entwicklungen der Rebellen. Er wurde von General Jan Dodonna entworfen, um jedem Schiff der imperialen Flotte entkommen zu können.
Der A-Wing war mit zwei Novaldex J-77 "Event Horizon" Triebwerken, die ihn bis auf eine Geschwindigkeit von 211 beschleunigen konnten, und einer leistungsfähigen Avionik ausgestattet. Dazu gehörte auch ein Störsystem, das den Gegner kurz vor dem Angriff praktisch blind machte. Obwohl der Jäger ursprünglich für Eskorten vorgesehen war, hatte er sich auch bei Überraschungsangriffen bewährt, bei denen er mit seinen schwenkbaren Blastern und seinen Raketen gegnerische Raumstationen und Schiffe angriff.
Trotz seiner Schnelligkeit und Wendigkeit war der A-Wing im Raumkampf sehr leicht verwundbar. Die Position des Cockpits und die relativ schwachen Schilde setzten den Piloten immer wieder dem gegnerischen Feuer aus, und die Rebellen, die das Risiko auf sich nahmen, diesen Jäger zu fliegen, mussten sich primär auf seine Schnelligkeit und Wendigkeit verlassen.
Der A-Wing hatte noch andere Nachteile. Da die Steuerung sehr empfindlich reagierte, waren nur wenige Piloten in der Lage, diesen Jäger zu kontrollieren. Die Wartungsansprüche des Jägers waren ebenfalls sehr hoch, was dazu führte, dass es der Allianz schwer fiel, eine komplette Staffel einsatzbereit zu halten. Außerdem fehlte dem A-Wing der Platz für einen Astromech-Droiden, der Reparaturen durchführt, Hyperraum-Koordinaten liefert und Justierungen am Jäger ausführen kann...
B-Wing

|
Modell: |
Bomber |
|
Hersteller: |
Slayn & Korpil |
|
Größe: |
16,9 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
60 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
1 Laserkanone 2 Repetierblasterkanonen 3 Ionenkanonen 2 Protonentorpedowerfer |
|
Besatzung: |
1 Pilot |
Der B-Flügler war der stärkste Angriffsjäger der Rebellen-Allianz und sollte dessen Vorgänger, den Y-Flügler, nach und nach ersetzen. Er war viel schwerer bewaffnet als der Y-Flügler, jedoch nicht sehr wendig. Dies wurde aber durch stärkere Schutzschilde ausgeglichen. Schon nach den ersten Einsätzen zeigte sich, wie gut dieses Schiff zum Zerstören und Entern feindlicher Fregatten geeignet war, wodurch es den Spitznamen "Fregattenkiller" bekam.
Der B-Flügler wurde von Admiral Ackbar mit der Hilfe der Verpinen entwickelt und später auch noch zum 2 Mann B-Flügler /E (E für expanded, also erweitert: für einen Piloten und einen Bordschützen). In der zweisitzigen Ausführung gab es einen seperaten Platz für den Bordschützen. Dieser Jäger war eigentlich besser als die einsitzige Variante, wurde aber nie richtig akzeptiert.
Das Cockpit des B-Flüglers ließ sich unabhängig vom Rumpf drehen, was dazu beitrug, den auftretenden Druck von plötzlichen Flugmanövern zu lindern.
Die Imperialen Truppen hatten anfangs solche Furcht vor diesem Schiff, dass einige ihrer Piloten in frühen Schlachten die Flucht ergriffen, sobald B-Flügler auftauchten.
E-Wing

|
Modell: |
Raumjäger |
|
Hersteller: |
FreiTek Inc. |
|
Größe: |
11,2 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
150 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
3 schwere Blaster 3 schwere Laserkanonen 2 Protonentorpedowerfer mit 16 Torpedos |
|
Besatzung: |
1 Pilot 1 Astromechdroide |
Der E-Wing wurde von ehemaligen Incom Mitarbeitern entwickelt, deshalb sah er dem X-Wing so ähnlich. Dank neuester Technologien war er jedoch wesentlich schneller und besser bewaffnet. E-Wings bildeten, zusammen mit K-Wings und anderen neuen Raumjägern, die neueste Generation von Raumjägern, welche immer stärkere Waffen trugen und immer schneller wurden.
Der E-Wing wurde das erste Mal während des Kampfes um Mon Calamari eingesetzt. Der E-förmige Raumjäger wurde bei seiner Einführung als der beste Raumjäger betrachtet, der bis dahin gebaut wurde. Außer der beträchtlichen Geschwindigkeit, besaß der E-Wing auch zwei schwere Hochleistungs-Blasterwaffen und ein zuvor noch nie da gewesenes Arsenal von 2x16 Protonentorpedos.
Trotzdem neigten die Blaster aufgrund des eingesetzten synthetischen Blaster-Gases zu Aussetzern, außerdem flog der E-Wing mit relativ langsamer Überlichtgeschwindigkeit...
K-Wing

|
Modell: |
Bomber |
|
Hersteller: |
Koensayr |
|
Größe: |
16 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
140 MGLT |
|
Hyperantrieb: |
Klasse 2 |
|
Waffen: |
1 Zwillingslaserkanone 1 Vierlingslasergeschütz 2 Protonentorpedowerfer 4 Raketenwerfer 6 Erschütterungsraketenwerfer |
|
Besatzung: |
1 Pilot 1 Navigator 1 Bombardier |
Der K-Wing war einer der neuen Jägergenerationen, entwickelt für die Neue Republik. Er sollte den B-Wing nach und nach ersetzen. Er hatte die Aufgabe, langsame Großkampfschiffe oder Raumstationen zu bombardieren.
Der K-Wing wurde das erste Mal während der Yevethaner-Krise eingesetzt. Er war mit modernsten Technologien ausgestattet und deshalb wesentlich schneller und wendiger als alle bisherigen Bombertypen. Zusammen mit modernen Raketen und Torpedos wurde der K-Wing zu einer tödlichen Waffe gegen die letzten Reste des Imperiums...
Schneegleiter
|
Modell: |
Luftgleiter |
|
Hersteller: |
Incom Corporation |
|
Größe: |
5,3 Meter |
|
Geschwindigkeit: |
1.100 km/h |
|
Waffen: |
1 Doppellaserkanonen 1 Harpune mit Schleppkabel |
|
Besatzung: |
1 Pilot 1 Bordschütze |
Der Landgleiter ist vermutlich eines der gebräuchlichsten Fahrzeuge im Universum und man findet ihn auf beinahe jeder industrialisierten Welt. Die Einsatzgebiete reichen von Personenbeförderung bis zum Transport schwerer Fracht.
Die so genannten Schneegleiter der Rebellen waren normale Incom T-47 Landgleiter, die man für den militärischen Einsatz in der eiskalten Atmosphäre des Planeten Hoth umgebaut hatte. Diese Gleiter wurden von den Rebellen ursprünglich auf weniger lebensfeindlichen Welten zum Frachttransport und als Verteidigung gegen imperiale Bodentruppen eingesetzt. Die Gleiter waren schwer gepanzert, verfügten über eine Zwillingslaserkanone und wurden von zwei Repulsorsystemen und einem leistungsfähigen Nachbrenner angetrieben. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 1000 km/h waren die Rebellen-Gleiter ein schwer zu treffendes Ziel.
Die Besatzung des Incom T-47 bestand aus einem Piloten und einem Bordschützen, die Rücken an Rücken saßen. Obwohl der Bordschütze nach hinten sah und eigentlich für die Harpune zuständig war, konnte er über ein computergesteuertes Zielsystem auch die vorderen Kanonen bedienen. Allerdings konnte auch der Pilot alle Waffen kontrollieren, falls der Bordschütze ausfallen sollte.
Auf Hoth stellte sich heraus, dass der T-47 durch die extremen Umweltbedingungen nicht eingesetzt werden konnte, er wurde daher umgebaut. Durch die Kälte froren die Steuerflächen ein und auch der Antrieb hatte die Tendenz, häufig festzufrieren. Um diese Probleme zu lösen, bauten Techniker der Rebellen Heizelemente für den Repulsorkern ein und versahen die mechanischen Steuerflächen mit kleinen Heizdüsen. Im Kampf erwies sich der neue "Schneegleiter" als sehr erfolgreich im Kampf gegen die anrückenden imperialen Truppen.
Der Schneegleiter ist sicherlich der bekannteste Gleiter der Rebellen, aber die Allianz hat den T-47 bei verschiedenen Gelegenheiten modifiziert. Die Sandgleiter besitzen Filter, um Verstopfungen des Antriebs und den Steuerflächen durch Sand zu vermeiden. Außerdem verfügt er über zusätzliche Kühlsysteme für das Cockpit und den Antrieb, um einer Überhitzung entgegenzuwirken. Ein hochentwickeltes Sensorsystem ermöglicht die Navigation in Sandstürmen. Sumpfgleiter sind wasserdicht konzipiert und können notfalls auch schwimmen. Der Himmelsgleiter besitzt eine Kabine mit Druckausgleich, um den Flug in großen Höhen zu ermöglichen...