Droidenkontrollschiff

 

Modell:

Großkampfschiff

Hersteller:

Hoersch-Kessel Drive Inc.

Größe:

3.300 Meter

Hyperantrieb:

Klasse 2

Waffen:

42 Vierlingslaserkanonen

Besatzung:

25 Crewmitglieder

10 Diplomaten

150 aktive Droiden

168.000 inaktive Kampfdroiden

200.000 Wartungsdroiden

Hangar:

1.500 Droidensternjäger

1.500 Truppentransporter

50 Landungsschiffe

550 MTT

6.250 AAT

 

Bei allen Kampfschiffen der Handelsföderation, einschließlich des äußerst wichtigen Droidenkontrollschiffes, handelte es sich um modifizierte Transportschiffe, welche die Handelsföderation für den kommerziellen Einsatz gebaut hatte. Als der Konflikt mit der Republik immer wahrscheinlicher wurde, entschieden sich die Anführer der Handelsföderation dafür, Transporter in funktionelle Kampfschiffe umzubauen, anstatt neue Schiffe speziell für den Kriegseinsatz zu entwickeln. Da die Handelsschiffe der Föderation ein nahezu alltägliches Bild für Tausende von Welten waren, wurde sich eine Vielzahl der potentiellen Opfer der Bedrohung erst bewusst, als es bereits zu spät war.

 

Um die Frachttransporter für den Krieg zu rüsten, wurden diese von der Handelsföderation mit zahlreichen Vierlingslaserbatterien ausgestattet. Diese Laserbatterien ließen sich geschickt verbergen und konnten so nach außen perfekt getarnt werden. Der größte Teil der Hangarbereiche wurde nur geringfügig modifiziert, um die Armee der Handelsföderation aufnehmen zu können. In den Randbereichen des Hangars wurden elektrische Trägerkonstruktionen errichtet, an denen man die Droiden-Raumjäger der Handelsföderation aufladen konnte.

 

Obwohl sich der Umbau von Transportschiffen zu Kampfschiffen als sehr kostengünstig erwies, verfügen die letztendlich entstandenen Schiffe über Schwächen, die man bei konventionellen Schlachtschiffen nicht finden würde. Die Vierlingslaserbatterien konnten beispielsweise nur an der Äquatorlinie der Schiffe angebracht werden, was zu einer mangelnden Absicherung des Schiffes führte.

 

Diese Lücken in der Verteidigung der Schiffe konnten von Raumjägern oder Raumschiffen, deren Besatzungen wagemutig genug waren, ausgenutzt werden, um dicht an ein Schiff der Handelsföderation heranzufliegen. Traf eine Situation dieser Art ein, wurden die Schiffe der Handelsföderation gezwungen, zu ihrem einen Schutz Droiden-Raumjäger zu starten.

 

Alle Kampfschiffe der Handelsföderation verfügten über eine Reihe gepanzerter Hangars. Einige dieser Hangars waren versiegelt, da dort explosive oder toxische Substanzen lagerten. Die meisten waren darauf ausgelegt worden, Truppentransporter, Panzer und andere Fahrzeuge aufzunehmen. Im äußeren Hangarbereich, der auch Zone 1 genannt wurde, wurden ankommende Raumschiffe in Empfang genommen. Mit einer Vielzahl der unterschiedlichsten Traktorstrahlen konnten sie an Bord geleitet werden. In Zone 1 trafen die Schiffe der Handelsföderation auch ihre Startvorbereitungen. Zone 2 befand sich im mittleren Bereich des Hangars. Dort konnten Schiffe und Panzer bewaffnet werden oder Ladung aufnehmen. Gelandete Schiffe wurden im inneren Hangarbereich (Zone 3) aufgereiht. In jedem dieser Hangars hingen Droiden-Raumjäger von den speziellen Konstruktionen herab, die in der Decke des Hangars verankert waren.

 

Das Droidenkontrollschiff war von den anderen Schiffen leicht an seinen gut sichtbaren Übertragungstürmen, Empfangsantennen, Sensoren und Kommunikationseinrichtungen zu unterscheiden. Es war mit zusätzlichen Reaktoren ausgerüstet, die eine ausreichende Energieversorgung für alle Übertragungseinrichtungen gewährleisten. Im Inneren des Droidenkontrollschiffes befand sich der zentrale Hauptcomputer, der die Kommandos für alle Droiden erzeugte und an die Verbände der Armee der Handelsföderation übertrug.

  

Kampfschiffkern

 

Modell:

Modularer Kontrollkern

der Droidenkontrollschiffe

Hersteller:

Hoersch-Kessel Drive Inc.

Größe:

696 Meter

Hyperantrieb:

Klasse 2

Waffen:

280 Punktstrahlverteidigungslaser

Besatzung:

60 Crewmitglieder

3.000 Droiden (Piloten, Sicherheitsdroiden)

200.000 Wartungsdroiden

bis zu 60.000 Passagiere

 

Als sich die Handelsföderation von einem kleinen Handelsunternehmen zu einem gigantischen Konzern weiter entwickelte, war die Handelsföderation mit dem Problem konfrontiert, dass ihre verschiedenen Frachter für das wachsende Auftragsvolumen zu klein geworden waren. Die Handelsföderation brauchte dringend neue Frachtschiffe, welche die enormen Frachtmassen transportieren konnten und gleichzeitig die Mobilität ihrer bisherigen Frachtschiffe hatten. Die Handelsföderation stellte sich einen Universellen Frachter mit einer gigantischen Größe vor, um möglichst viel Fracht (auch unterschiedlichen Typs) transportieren und dennoch auf Planeten landen zu können.

 

Die Handelsföderation fand hier als ihren Partner den Raumschiff-Produzenten Hoersch Kessel Drive. Die Entwicklungsabteilung von HKD begannen unverzüglich mit der Entwicklung eines entsprechenden Schiffes, jedoch mussten die Ingenieure sich eingestehen, dass ein Schiff nicht für alle Frachtarten geeignet sein konnte. Und bei der Größe die sich die HF vorstellte, war auch eine Landung auf einem Planeten ausgeschlossen.

 

Die Ingeneure von HKD entschieden sich dann für die Endwicklung eines Modularen Frachters, die Basis und Kernsysteme eines jeden Raumschiffes sollten in einem Kommandomodul untergebracht werden, diese Kommandomodule sollte sich dann variabel an das jeweilige Frachterraumschiffmodul andocken können, was für den jeweiligen Auftrag gebraucht wurde. Das Kommandomodul selbst sollte den Wünschen der Handelsföderation gerecht werden und trotz seiner immer noch gigantischen Größe konnte es in spezial dafür vorgesehenen Landegruben landen. Das Kernschiff selbst konnte eine Fracht von ca. 66 Millionen m³ aufnehmen, was die Abfertigung des Frachtaufkommens beschleunigte und erleichterte. Die Kabinen im Brückenturm boten den geforderten Luxus für die Manager und Führungskräfte der Handelsföderation.

 

Auch selbstständig konnte das Kernschiff immer noch optimal den Geschäften der Handelsföderation dienen. Die Landemöglichkeit auf Planeten, die hohe Frachtkapazität, die vorhandenen Kontroll- und Kommunikationssysteme und der Hyperantrieb ermöglichte dem Kernschiff totale Unabhängigkeit. Die Kernschiffe waren mobile Konzernzentralen.

 

Das Grundmodell des Kernchiffs hatte auf der Oberseite, in der hinteren Hälfte gelegen den Brückenturm, der nach der Neimoidianischen Hierarchie aufgebaut war. Im oberen Bereich befanden sich die luxuriösen Haupt-Managersuiten und nach unten gehend befanden sich die normalen Managersuiten, die Konferenz- und Verhandlungsräume, Quartiere für Gäste, Besatzungsquartiere, Lageräume für die Droidencrew. Im Brückenturm befanden sich auch die Rettungskapseln, die Brücke und das Kontrollzentrum des Schiffes, sowie die Scannerphalanx. Im inneren des Kugelförmigen Schiffes befand sich der große Hauptenergiegenerator der das Kernschiff und gegebenenfalls das Frachtermodul mit Energie versorgte, auch die Frachtdecks, so wie die Hilfsreaktoren, Deflektor-Schild Projektoren, und die vier Haupthangars befanden sich dort. In der unteren Hälfte des Kernschiffes befanden sich die Landestützen und die Repulsoren und die Start Schub-Düse, so wie die Hyperwellentransceiver, die der Handelsföderation eine vom Holonetz Unabhängige Kommunikation erlaubte.

 

Jedoch wurden die Frachtschiffe, durch die kaum vorhandene Bewaffnung, schnell zu Zielen für viele Piraten und auch der Versuch der Republik die Handelsföderation in ihrer Macht einzuschränken, verursachte große Unzufriedenheit bei der Konzernführung. Sie reagierte darauf mit der Anfrage an den Senat der Republik, eine eigene Sicherheitsarmee aufstellen zu dürfen, als Vorwand hielten die Piratenangriffe auf die Frachtkonvois her. Durch den enormen Einfluss den die Handelsföderation im zunehmend korrupter werdenden Senat hatte, wurde diesem Antrag schnell statt gegeben und die Handelsföderation begann mit der Aufstellung einer schlagkräftigen Droidenarmee.

 

Im Zuge dieser Mobilmachung, wurden auch viele der Standard Lucrehulk Ringfrachter mit ihren Kernschiffen (ohne Genehmigung des Senates) zu Kriegsschiffen umgebaut und mit Kampfdroiden unterschiedlichen Typs und gewaltigen einfahrbaren Waffen ausgerüstet. Durch die Fortlaufende Militarisierung der HF-Flotten, verschwanden die Zivilen Frachtkernschiffe zunehmend und wurden durch Militärisch aufgerüstete Modelle ersetzt.

  

Hardcell-Klasse Transporter

 

Modell:

Transporter

Hersteller:

Techno Union

Größe:

220 Meter

Geschwindigkeit:

40 MGLT

Hyperantrieb:

Klasse 1

Waffen:

4 Personenlaserkanonen

 

Ursprünglich für den interstellaren Handelsverkehr gebaut und ein Aushängeschild der Techno Union, geriet seine zivile Vergangenheit während der Klonkriege immer mehr in Vergessenheit.

 

In seiner neuen Rolle diente der Hardcell-Transporter hauptsächlich als Aufmarschträger für Hailfire Droiden und andere Droiden der Separatisten. Jedoch wurde die Flotte dieser Transporter auf Geonosis stark von der GAR dezimiert. Von den 286 eingesetzten Schiffen überstanden nur 169 das Gefecht und den anschließenden Rückzug der KUS. Unter anderem war dies Anakin Skywalker zu verdanken, da er ihre Schwachstelle, das obere Ende der Treibstoffzellen als erster entdeckt hatte. 

 

C-9979 Landungsschiff

 

Modell:

Transporter

Hersteller:

Haor Chall Engineering

Größe:

370 Meter

Geschwindigkeit:

587 km/h in der Atmosphäre

Waffen:

2 Paarlaserkanonen

an den Flügelspitzen

4 Kanonentürme

mit schweren Lasern

Besatzung:

88 Droiden

Frachtraum:

28 Truppentransporter

144 AATs

11 MTTs

 

Das Schiff war darauf ausgelegt, Soldaten und Kampfmaschinen der Handelsföderation auf einen Planeten zu bringen. Die Schiffe waren mit 88 Droiden besetzt, die die Steuerung, die Waffen und die Verteidigung am Boden übernahmen.

 

Die Flügel der Schiffe ließen sich abnehmen. Dies geschah im Hangar, oder wenn das Schiff nicht voll beladen war, um schneller zu sein. Die Droidenkontrollschiffe konnten 50 dieser Landungsschiffe aufnehmen. Sie wurden unbeladen im Schiffsring gelagert.  

 

Bankenclan-Fregatte der Munificent-Klasse

 

Modell:

Sternfregatte

Hersteller:

Hoersch-Kessel Drive, Inc.

Größe:

825 Meter

Hyperantrieb:

Klasse 1

Waffen:

2 schwere Bugturbolaserkanonen

20 leichte Turbolaser

26 Zwillingslaser

38 Punktstrahlabwehrkanonen

2 Langstreckenionenkanonen

Besatzung:

200 Crewmitglieder

15.000 deaktivierte Kampfdroiden

 

Die Fregatten der Munificent Klasse wurden in unterschiedlichen Werften gebaut und an den Intergalaktischen Bankenverband ausgeliefert. Da der Bankenverband dem öffentlichen Holonet misstraute und sich nicht ausschließlich auf Kommunikations- und Relais-Stationen verlassen wollte, begann er mit dem Aufbau eines eigenen Unterlicht- und Hyperraum-Relais-Netzwerkes.

 

Außerdem wurde ein Kreuzer zum Schutz der eigenen Transporter und der eigenen Welten benötigt. Deswegen erteilte man den Auftrag eine schwer bewaffnete Kommunikations- und Navigations-Fregatte zu entwerfen und zu bauen. Die Unternehmen Hoersch-Kessel Drive Inc. und Gwori Revolutionary Industries entwickelten gemeinsam die Kommunikations-Fregatte der Munificent-Klasse, die mit ihren starken Sendeanlagen jeden Planeten der Galaxis erreichte und gleichzeitig über genügend Waffen verfügte um die Welten und Transporter des Bankenverbandes zu schützen. Innerhalb kürzester Zeit war das Schiff in der ganzen Galaxis verbreitet und ein Markenzeichen des Intergalaktischen Bankenverbandes.

 

Der Intergalaktische Bankenverband, stellte der Konföderation Unabhängiger Systeme eine beachtliche Flotte an Munificent-Fregatten zur Verfügung, jedoch blieb ein großer Teil unter lokaler Kontrolle des Bankenclans, um das Banken-, Daten- und Kommunikations-Netzwerk aufrecht erhalten zu können.

 

Die Fregatte wurde in der Armee der KUS schnell zu einem vielseitigen Angriffs- und Aufklärungs-Schiff, das als Aufklärer und Vorhut mit seinen Hochleistungssendeanlagen die Kommunikationssignale aller feindlichen und zivilen Schiffe unterbrechen und blockieren konnte. Dies führte dazu, dass der Feind seine Truppen nicht mehr effektiv koordinieren konnte, da die Kommunikation zwischen den Schiffen nicht mehr möglich war. Außerdem ermöglichten es die starken Sensoren der Fregatte, feindliche Schiffe oder Planeten aus sicherer Entfernung zu überwachen.

 

Im Kampf gegen feindliche Schiffe, war diese Fregatte ebenfalls sehr effektiv und konnte problemlos mit einem Angriffsschiff der Acclamator Klasse mithalten, im direkten Gefecht gegen einen Sternenzerstörer der Venator-Klasse hatten diese Fregatten allerdings kaum eine Chance. Der schwerer Doppel Bugturbolaser war zwar gegen große Kreuzer sehr effektiv, da er auch in der Lage war einen Eis-Mond mit einem Durchmesser von rund 1.000 km zu schmelzen, doch für eine Zielerfassung musste das gesamte Schiff ausgerichtet werden, was sehr lange dauerte. Zusätzlich war der Rumpf zwischen der Bug-Sektion und dem Heck sehr schmal was ein perfektes Angriffsziel für die, mit SPHA-T-Turbolasern aufgerüstete, Venator-Schiffe war. Trotz dieser Schwächen, wurde das Schiff schnell zu einem festen Bestandteil jeder KUS-Flotte, die meist mehrere dieser Schiffe mitführte. In Kombination mit anderen KUS-Schiffen oder in Gruppen, war die Munificent Fregatte ein ernst zunehmender Gegner für jedes republikanische Schiff und nahm deswegen an den meisten Schlachten der Klonkriege teil.

  

Providence-Klasse Zerstörer (Invisible Hand)

 

Modell:

Zerstörer

Hersteller:

Free Dac Volunteers und Pammant Docks

Größe:

1.088 Meter

Geschwindigkeit:

1.050 km/h

Hyperantrieb:

Klasse 1,5

Waffen:

14 Vierlingsturbolaser

34 Doppelturbolaser

12 Punktabwehrlaserkanonen

2 schwere Ionenkanonen

8 Traktorstrahlprojektoren

102 Protonentorpedowerfer mit je 16 Torpedos

Besatzung:

600 Crewmitglieder

1.500.000 deaktivierte Kampfdroiden

Hangar.

120 Vulturedroiden

120 Droiden Tri-Fighter

160 Truppentransporter

280 Droidenfahrzeuge

 

Die Zerstörer der Providence-Klasse wurden von der Handelsföderation hauptsächlich während der Klonkriege verwendet. Produziert wurde dieses Schiff von Quarren Free Dac Volunteers Engineering Corps. Es wurde von 600 Droiden gesteuert, wobei jedoch ein paar zusätzliche Kommandeure auf dem Schiff stationiert waren. Durch ihre überstarke Bewaffnung konnten es diese Schiffe sogar mit dem später eingeführten Sternzerstörer aufnehmen. Während der Schlacht um Coruscant wurden viele dieser Schiffe zerstört, allerdings boten sie den Venator-Zerstörern der Republik mehr als nur Paroli.

 

Die Invisible Hand, das Flagschiff von General Grievous, war eine verstärkte Version eines Standard Providence-Klasse Zerstörers. Das Flaggschiff des Generals war stärker bewaffnet, hatte stärkere Schilde, stärkere Panzerung und mehr Truppen und Geschwader an Bord.

 

Die Invisible Hand war breites das zweite Flaggschiff von General Grievous, da es während eines Einsatzes im Outer Rim einigen Klonkriegern gelungen war, eine Bombe im Vorgängerschiff der Invisible Hand zu deponieren, und sie mit Erfolg zu zünden. Das Schiff explodierte komplett und nahm viele gute Offiziere, die von General Grievous persönlich ausgewählt wurden, mit in den Tod.

 

Im Verlauf des Krieges hatte es bereits eine Vielzahl republikanischer Ziele in Schutt und Asche gelegt, und schon allein sein Auftauchen über Coruscant versetzte die Bewohner des Stadtplaneten in Angst und Schrecken, noch bevor der erste Schuss abgefeuert wurde. Insgesamt nahm sie während des Krieges an 26 Angriffen auf republiktreue Welten teil und wurde oft von Grievous mit ihrem Schwesterschiff, der Lucid Voice vertauscht, um seine Feinde zu verwirren.

 

Eine der Gräueltaten, zu denen die Invisible Hand benutzt wurde, war die Aussetzung der Loedorvischen Hirnpest im Weemell-Sektor. Dabei wurden sämtliche dort stationierte Klonkrieger, sowie fast alle anderen menschlichen Lebensformen ausgelöscht.

 

Auch bei der Bombardierung von Humbarines nahm die Invisible Hand eine Schlüsselrolle ein, dabei wurde die gesamte Planetenoberfläche zu Schlacke geschmolzen und nahezu niemand überlebte.

 

Während der Schlacht um Coruscant versuchte sich das Schiff langsam vom Rest der Separatistenflotte abzusetzen, um so mit seiner wertvollen Fracht zu entkommen. Dabei wurde es von zahlreichen Droidenjägern und Großkampfschiffen gedeckt. Ein Sternzerstörer der Venator Klasse, die Guarlara schaffte es jedoch, in Schussweite zu gelangen und setzte der Invisible Hand schwer zu, musste allerdings selber schwere Treffer einstecken.

 

Als Obi-Wan und Anakin das Schiff während der Schlacht um Coruscant stürmen konnten, hatte die Invisible Hand bereits so viel Schaden genommen, dass ihr künstliches Schwerkraftfeld zahlreiche Fehlfunktionen hatte. Das Schiff zerbrach in der Umlaufbahn über Coruscant und nur Anakins Flugkünsten war es zu verdanken, dass das herabstürzende Wrack nicht ganze Stadtteile des Planeten zerstörte.

  

Recusant-Klasse Zerstörer

 

Modell:

Leichter Zerstörer

Hersteller:

Hoersch-Kessel Drive Inc. und Free Dac Voluneers

Größe:

1.187 Meter

Hyperantrieb:

Klasse 2

Waffen:

1 schwere Bugturbolaserkanone

4 schwere Turbolaserkanonen

6 schwere Turbolasertürme

5 Turbolaserkanonen

30 Doppellaserkanonen

12 leichte Doppellaserkanonen

60 Punktstrahlabwehrkanonen

Besatzung:

300 Crewmitglieder

40.000 deaktivierte Kampfdroiden

 

Die leichten Zerstörer der Recusant-Klasse wurden serienmäßig von eifrigen Arbeitern unter Aufsicht der Techno-Union-Vorarbeitern produziert. Die erforderlichen Komponenten und Rohstoffe lieferte die Handelsgilde. Eine große Anzahl dieser leichten Zerstörer wurde von einem Unternehmen der Quarren-Isolationsliga auf Minntooine gebaut. Seit Beginn der Klonkriege wurden unzählige dieser Zerstörer produziert, in Gefechten vernichtet und wieder ersetzt. Neben den Fregatten der Munificent-Klasse, war der leichte Zerstörer der Recusant Klasse, dass am häufigsten vorkommende Großkampfschiff in der Flotte der Konföderation Unabhängiger Systeme. Die ersten Schiffe dieser Klasse wurden von der Handelsgilde beigesteuert, denn wie zahlreiche andere Unternehmen, unterhielt auch die Handelsgilde eine eigene Armee mit Kampfschiffen, um ihre Fracht-Konvois vor Piratenangriffen schützen zu können.

 

Das Schiff als solches wies große Konstruktionsgemeinsamkeiten mit den Fregatten der Munificent-Klasse auf, denn es verfügte ebenfalls über ein Hauptschiff, in dem sich die Quartiere der Mannschaft, die Generatoren, die Truppenlager und alle anderen wichtigen Systeme, darunter auch die Waffen befanden. Um das Hauptschiff wurde ein Skelett aus unzähligen schweren Trägern gebaut, auf dieses Skelett wiederum, wurde dann die schwer gepanzerte Außenhülle gelegt. Somit verfügten 2/3 des Schiffs über eine bessere Panzerung. Diese Panzerungsart machte das Schiffe zwar wuchtiger, und somit zu einem leichteren Ziel, doch bei einem Treffer auf die Panzerhülle, wurden keine inneren und somit schiffswichtigen Systeme beschädigt.

 

Auch wenn diese Methode sehr effektiv war, verfügte das Schiff über einige Schwachstellen. Diese Schiffe waren auf einen direkten Frontalangriff hin ausgelegt, und waren deshalb mit einem schweren Bugturbolaser, der selbst einen Sternzerstörer der Victory-Klasse schwer beschädigen konnte, ausgerüstet. Der untere Mittelbereich, so wie das Verbindungsstück zwischen dem Schiff und die sich am Heck befindlichen Antriebsektionen, verfügte nicht über diese zusätzliche Panzerung, was oftmals dazu führte, dass diese Kampfschiffe schnell vom Feind zerstört werden konnten. Denn sobald der Deflektorschild zusammenbrach, wurde der Antrieb unter Beschuss genommen und zerstört.

 

Im Laufe der Klonkriege, begann man mit der Produktion eines reinen Droidenmodells, was eine enorme Kostenersparnis mit sich brachte, da dieses Modell über keine Brücke verfügte und auch andere Systeme, wie etwa Lebenserhaltungs-Systeme, Schwerkraft-Systeme, usw. eingespart werden konnten. Das Schiff wurde nun von einem Droidengehirn gesteuert und verfügte über eine kleine Droiden-Besatzung, welche die Waffen und andere Systeme bediente. Das Schiff konnte so unabhängig operieren oder aber auch direkt von einem Droiden-Kontrollschiff der Handelsföderation aus befehligt werden.

 

Bei der Schlacht um Coruscant wurden tausende dieser Schiffe eingesetzt, und auch die Verluste waren bei dieser Schiffsklasse am höchsten. Die Truppen der Republik setzten Sternenzerstörer der Venator-Klasse und Jäger der ARC-170 und V-Wing-Baureihe ein, um die Schilde der leichten Recusant-Zerstörer zu durchbrechen und anschließend die Antriebssektionen anzugreifen. Dies hatte zur Folge das die beschädigten Schiffe ungebremst in andere Schiff, wie die Munificent Klasse oder auch in Schiffe der Republik, stürzten. Nur wenige Recusant-Zerstörer konnten sich am Ende der Schlacht zum Sprungpunkt retten.

  

Vulture-Droide

 

Modell

Raumjäger

Hersteller:

Xi Char Cathedral Factories

Größe:

3,6 Meter

Geschwindigkeit:

1.200 km/h

Waffen:

2 Laserkanonen

4 Energietorpedowerfer

mit je 1 Torpedo

Besatzung:

Integriertes Droidengehirn

 

Die Stärke des Droiden-Starfighters war seine extreme Wandlungsfähigkeit. Das wendige Flugobjekt war nämlich auch gut zu Fuß unterwegs. Dazu klappte er seine Flügel wie Spinnenbeine nach unten. Bewaffnet war dieser Fighter neben den üblichen Laserkanonen auch mit Torpedos.

 

Der bewegliche Kopf des Droiden ließ auch ein größeres Sichtspektrum während des Kampfes zu. So konnte er während des Flugs den "Kopf" zu allen Seiten drehen und so Feinde in der Nähe leichter ausmachen.

 

Die Xi Char Cathedral Factories auf Charros 4 hatten den variabel gestalteten Raumjäger im Laufe der Zeit immer weiter optimiert und perfektioniert. Die Konförderation der unabhängigen Systeme (KUS) verwendete die Droiden-Starfighter in ihrem Kampf gegen die Klonarmee der Republik.

  

TRI Droidenjäger

 

Modell:

Raumjäger

Hersteller:

Colla Designs und Phlac-Arphocc Automata Industries

Größe:

5,4 Meter

Geschwindigkeit:

37.000 km/h

Waffen:

1 mittelschwere Laserkanonen

3 leichte Laserkanonen

2-6 Buzz-Droidenrakten

Besatzung:

Integriertes Droidengehiren

 

Der Tri-Droidenjäger war der neuste automatische Sternenjäger in der Flotte der Separatisten. Allein die Invisible Hand verfügte über mehr als hundert Stück und im Gegensatz zum Vorgängermodell, dem Vulture-Jäger, war der TRI-Fighter kompakt und auf Schnelligkeit ausgelegt.

 

Mit einer Laserkanone in der Mitte und drei kleineren Geschützen auf jedem der radialen Flügel konnte der Tri-Jäger im schraubenartigen Flug einen wahren Geschosshagel loslassen. Tri-Jäger waren oft mit Discord-Flugkörpern bewaffnet, die wiederum Buzz-Droiden beinhalteten. Die TRI-Droidenjäger waren vor allem auf die Zerstörung der feindlichen Anführer programmiert.

 

Diese Schiffe konnte man bei der Schlacht um Coruscant bei einigen Kämpfen beobachten. Sie zerstörten dabei einige der ARC-170-Einheiten der Klontruppen. Die TRI-Jäger griffen in kleineren Gruppen an, eine Gruppe bestand aus 5-8 Einheiten, sie traten somit auch in regelrechten Schwärmen auf.

 

Nantex-Class Territorial Defense Starfighter

 

Modell:

Raumjäger

Hersteller:

Huppla Pasa Tisc Shipwrights Collective

Größe:

9,8 Meter

Geschwindigkeit:

20.000 km/h

Waffen:

1 Laserkanone

Besatzung:

1 Pilot

 

Der Nantex-Class Territorial Defense Starfighter, auch Geonosian Starfighter genannt, war ein Raumjäger, der zur Verteidigung vor Eindringlingen auf Geonosis benutzt wurde.

 

Dieser wendige und sehr schnelle Multi-Achsen Flieger war speziell an die Fähigkeiten der Geonosianer angepasst und ermöglichte enorm wendige Flüge bei einer Spitzengeschwindigkeit von unglaublichen 20.000 km/h. Ein Laserkanonen-Geschütz vorne am Rumpf des Fliegers war die primäre und einzige Waffe, die der Nantex-Flieger besaß.

 

Es gab auch eine Droidenversion dieses Jägers, welche für den Intergalaktische Banken Clan gebaut wurde und in den Klonkriegen zum Einsatz kam. 

 

Mankvim-814-Abfangjäger

 

Modell:

Leichter Abfangjäger

Hersteller:

Feethan Ottraw Scalable Assemblies

Größe:

10,7 Meter

Geschwindigkeit:

62.000 km/h

Waffen:

2 Laserkanonen

Besatzung:

1 Pilot

 

Zahllose Mankvim-814-Abfangjäger schwärmten aus, um die Separatistenstellungen auf Utapau zu verteidigen. Die Technologie-Union hatte diese kleinen Kurzstrecken-Raumjäger aus den planeteneigenen Rohstoffen gebaut. Unter Hochdruck errichtete sie in den uralten Großen Hallen ihre Fabriken, ohne Rücksicht auf das architektonische Erbe der Utapau.

 

Die simple Konstruktion des Mankvim basierte auf einem aus Reaktorenergie und plasmagespeisten Hochgeschwindigkeitsionenantrieb. Ein magnetisiertes Steuerruder regulierte den Ionenstrom für den Hauptachsenschub, während kleinere Seitenschubdüsen die Steuerung unterstützten. Der Raumjäger war mit Zwillingsschnellfeuerlaserkanonen und starken Gefechtsschilden ausgestattet.

  

AAT der Handelsföderation

 

Modell:

Armierter Angriffstank

Hersteller:

Baktoid Rüstungswerke

Größe:

9,75 Meter

Geschwindigkeit:

55 km/h

Waffen:

1 primäre Laserkanone im Turm

2 Zwillingslaser an den Seiten

6 Energiegranatwerfer

2 kleine Blaster

Besatzung:

1 Commander

1 Pilot

2 Kanoniere

6 Passagiere auf Trittbrettern

 

Dieser Furcht einflößende und schwer bewaffnete Kampfpanzer wurde von der Handelsföderation benutzt, um andere Welten zu erobern. Der auf vielen starken Repulsor-Feldern schwebende AAT vernichtete feindliche Ziele durch den Einsatz verschiedenster Waffen, unter denen sich auch Energiegeschosse befanden. Die ausgesprochen dicke Panzerung des AAT schützte ihn vor den meisten Angriffen. Allerdings waren die AATs verhältnismäßig langsam, ein wenig schwerfällig und benötigen einen großen Wendekreis. Wie viele andere Fahrzeuge der Handelsföderation auch, wurde der Kampfpanzer von einer Besatzung aus Kampfdroiden gesteuert, die ihre Befehle von der Brücke eines Droidenkontrollschiffes erhielten.

  

Multi Truppen Transporter (MTT)

 

Modell:

Truppentransporter

Hersteller:

Baktoid Rüstungswerke

Größe:

31 Meter

Geschwindigkeit:

35 km/h

Waffen:

4 Antipersonenblaster

Besatzung:

1 Pilot

1 Aufseherdroide

Frachtraum:

112 Kampfdroiden

 

Bei der Invasion Naboos musste die Handelsföderation große Mengen von Material einsetzen. Auf Anweisung seines geheimnisvollen Führers Darth Sidious befahl Nute Gunray, der Vizekönig der Handelsföderation, die groß angelegte Landung von neimoidianischen Kampfdroiden.

 

In vorderster Linie fand man Großtransportereinheiten, die Legionen von Droidensoldaten in den Kampf trugen. Der auch als MTT(Multi-Troop Tranport) bekannte Großtransporter wurde von den Technikern des Baktoid Armour Workshop entwickelt und konstruiert; diese Unterorganisation der Handelsföderation wurde auch eingesetzt, um den ATT-Kampfpanzer herzustellen. Die Waffenkonstrukteure waren schon lange Auftragnehmer der Handelsföderation; als die Organisation sich also darauf verlegte, eine eigene geheime Armee zu schaffen, unterstützte sie der Baktoid Armour Workshop.

 

Der ursprüngliche Auftrag bestand darin, ein gepanzertes, repulsorangetriebenes Truppentransportfahrzeug zu bauen, das Kampfdroiden schnell in Schlachtsituationen absetzen konnte. Der Entwurf verlangte einen offenen Sammelpunkt im inneren des MTTs, wo die Droiden vor ihrer Aktivierung in Gefechtslinien bereitstanden

 

Der Baktoid-Stab war für seine innovativen Techniker bekannt und entwickelte das Konzept eines ausfahrbaren Aufmarschträgers, der die Anzahl der in jedem Fahrzeug mitgeführten Kampfdroiden verdoppelte. Von einem einzelnen Droiden im unteren Deck des MTTs und einem Aufseher-Droiden auf einem auf einem darüber liegenden Laufsteg bediente, wurde der von einem Extensormotor zwischen den Repulsor-Triebwerken angetriebene Träger aus einem ovalen Haupt-Truppenschott am Bug des Transporters heraus geschoben. Dann öffnete sich der Träger und entließ eine Truppe von 112 Kampfdroiden, die von Droiden-Kontrollschiff im planetaren Orbit aktiviert wurden. Am Träger waren die Kampfdroiden "zusammengeklappt", um den Laderaum maximal auszunutzen.

  

Droiden-Kanonenboot

 

Modell:

Planetares Kanonenboot

Hersteller:

Baktoid Rüstungswerke

Größe:

12,3 Meter

Geschwindigkeit:

14.200 km/h

Waffen:

2 Laserkanonentürme

1 mittelschwere Laserkanone

2 leichte Laserkanonen

14 Marschflugkörper

Besatzung:

Integriertes Droidengehirn

 

Von bedrohlichem Äußerem und immenser Zähigkeit, stellte das Droiden-Kanonenboot eine schlag- und abwehrfähige Raketenabschussplattform dar. Entwickelt für den planetaren Luft-Boden-Angriff in der Atmosphäre, bewegte es sich relativ langsam und verfügte nur über durchschnittliche Manövrierfähigkeit, was jedoch durch seine Feuerkraft wettgemacht wurde. Zwei Laserkanonentürme erlaubten das unabhängige Erfassen von Zielen, während Torpedos und Raketen gegen Bodenanlagen oder bewegliche Nahziele eingesetzt wurden. Die Flügelmodule konnten zusätzliche Laserkanonen, seismische Bomben oder verbesserte Zielscanner tragen.

 

Das von Baktoid Fleet Ordnance gebaute HMP (Heavy Missile Plattform)-Droiden-Kanonenboot zeichnete sich durch eine wuchtige, waffenstarrende Bugschnauze aus. Bei dieser über dem Schlachtfeld schwebenden Geschützplattform sorgten starke Repulsorliftanlagen für Stabilität und tödliche Effektivität in kleineren und größeren Gefechten. Dank der Hochleistungsschilde und des untertassenförmigen Rumpfs konnte das HMP selbst schwerstem Beschuss standhalten. Die nötige Energie lieferten Ionenantriebsdüsen am Heck des Schiffes.

 

Ein Vorteil des HMP waren seine modularen Flanken. So konnte das Kanonenboot eine beachtliche Bandbreite an einsatzspezifischer Nutzlast tragen. Dutzende von Raketen- und Torpedotypen konnten so flexibel eingesetzt werden. Dazu gehörten konzentriertes oder Flächenfeuer, elektromagnetische Impulse zur Ausschaltung gegnerischer Elektrik, gezielter Einsatz von Sabotagegeräten oder heftiger Laserbeschuss. An den Flankenspitzen konnten zusätzliche Laserkanonen für Fern- und Nahkampfgefechte angebracht werden.

  

Hailfire-Droiden

 

Modell:

Raketenfahrzeug

Hersteller:

Haor Chall Engineering

Größe:

8,5 Meter

Geschwindigkeit:

45 km/h

Waffen:

1 Lasergeschütz

2 Raketenwerfer mit je 15 Raketen

Besatzung:

Integriertes Droidengehirn

 

Hailfiredroiden wurden vom InterGalaktischen Banken Clan konstruiert und gebaut. Zwischen den ca. 6 Meter hohen Rädern befanden sich das Droidengehirn, dass seine Befehle von einem Kontrollschiff erhielt.

 

Über dem stark gepanzerten Rumpf waren zwei Mehrfach-Raketenwerfer mit jeweils 15 Raketen befestigt, mit denen diese Droiden einen wahren Feuersturm auf ihre Gegner loslassen konnten. Als Sekundärwaffe führte der Droide, unten am Rumpf befestigt, einen Anti-Personenblaster mit sich, mit dem er sich feindlicher Infantrie erwehren konnte.

 

Die Reichweite der Raketen betrug etwa 500-1000 Meter, die Normalgeschwindigkeit des Droidenpanzers lag bei ca. 45 km/h, mit einem Beschleunigungsbooster konnte er ca. 120 Km/h erreichen.

 

Der Droide konnte Boden- und Luftziele bekämpfen. Nach der Niederlage der Separatisten traten diese Droiden allerdings nur noch selten auf. Am Ende der Klonkriege wurden sie deaktiviert und größtenteils verschrottet.

  

Spinnendroide

 

Modell:

Kampfläufer

Hersteller:

Baktoid Rüstungswerke

Größe:

7,3 Meter

Geschwindigkeit:

90 km/h

Waffen:

1 Antipersonenlaser

1 Peillaser

Besatzung

Integriertes Droidengehirn

 

Die Spinnendroiden waren meterhohe und spinnenartige Kampfdroiden die während der Klonkriege zur Droidenarmee der Konföderation Unabhängiger Systeme gehörten. Die Handelsgilde baute diese Droiden ursprünglich um Geschäftskonkurrenten oder rebellierenden Mitgliedswelten den Willen der Handelsgilde aufzuzwingen. Die Spinnendroiden kämpften häufig in Verbänden mit den weitaus wendigeren Zwergspinnendroiden.

 

Den Mittelpunkt des Droiden bildete ein Kugelkörper, der von vier hydraulischen Beinen getragen wurde. In dieser Kugel war das zentrale Netzwerk des Droiden, welches die Navigation und den Reaktor des Gefährts steuerte untergebracht.

 

Auf der dort enthaltenen Datenbank waren eine Reihe von militärischen Szenarien und zahlreiche strategisch effiziente Kampfmustern gespeichert, die es dem Droiden erlaubten perfekt mit anderen Einheiten auf dem Schlachtfeld zu interagieren. Um die Verhaltensweise des Droiden so unberechenbar wie möglich zu machen verzichtete man auf eine soldatenähnliche Persönlichkeitsmatrix. Außerdem konnte man den Spinnendroiden auch direkt über den Zentralrechner des Kontrollschiffs programmieren.

 

Unterhalb der Kugel war in Form eines selbstgesteuerten Peillasers die Hauptwaffe des Spinnendroiden befestigt. Dieser Laser war stark genug um den Schutzschild feindlicher Fahrzeuge zu schwächen oder feindliche Stellungen zu zerstören. Oberhalb des Kugelkörpers war eine weitere, leichte Anti-Personen Laserkanone befestigt. Diese bewährte sich besonders im Nahkampf gegen feindliche Infanterie.

 

Im offenen Gelände erreichte dieser Droide eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h, und auch auf felsigen Schlachtfeldern erreichte er, aufgrund seiner spinnenartigen Form, eine hohe Geschwindigkeit. Doch diese Konstruktion war zugleich auch die größte Schwachstelle dieser Droiden. Denn sobald der Gegner eines der hydraulischen Beine durchtrennte oder zerstörte, war es dem Spinnendroiden nicht mehr möglich sich weiter zu bewegen und er brach zusammen.

 

Während der Schlacht um Geonosis sollten die Spinnendroiden die vorrückenden Klonkrieger aufhalten und den restlichen Streitkräften der Separatisten den Rückzug ermöglichen. Gemeinsam mit den Zwergspinnendroiden gelang es eine Barriere zu schaffen und die republikanischen Streitkräfte von den fliehenden Kernschiffen der Handelsföderation fernzuhalten.

 

Im weiteren Verlauf der Klonkriege kamen die Spinnendroiden auf den meisten Schlachtfeldern des Krieges zum Einsatz. Nachdem Darth Vader vom Planeten Mustafar aus, das Signal zur Deaktivierung der Droidenarmee der Separatisten gesendet hatte, wurden auch die Spinnen-Kampfläufer abgeschaltet und nach und nach verschrottet.

  

Zwergspinnendroide

 

Modell:

Kleiner Kampfläufer

Hersteller

Baktoid Rüstungswerke

Größe:

1,9 Meter

Waffen:

1 schwere Laserkanone

Besatzung:

Integriertes Droidengehirn

 

Die Zwergspinnendroiden wurden von der Handelsgilde während der Klonkriege eingesetzt. Ursprünglich wurden diese Droiden entwickelt um Minenschächte zu räumen und verschuldete Unternehmen davon zu überzeugen ihre Schulden abzubezahlen. In den Klonkriegen gehörten diese Droiden zu den am meisten verbreiteten Waffensystemen innerhalb der KUS.

 

Als Primärwaffe des Droiden diente eine schwere Laserkanone, die mittig aus dem Torso ragte. Da er seine Laserkanone lediglich um 45 Grad in beide Richtungen schwenken konnte war er auf Frontalangriffe ausgelegt. Dies führte dazu das die Zergspinnendroiden meistens unter den ersten Einheiten der KUS waren die den Feind angriffen. Idealerweise wurden diese Droiden gegen Infanterie und leichte Artillerie eingesetzt. Selbst unwegsames Gelände stellte kein Hindernis dar, denn aufgrund ihrer vier standfesten Beine konnten sie jedes Gelände überqueren.

 

Für normale Truppen waren die Zwergspinnendroiden schwer zu zerstören, lediglich ein präziser Schuss auf seine Photorezeptoren und andere Schwachpunkte konnte den Droiden zerstören. Außerdem waren die Droiden mit starken Scanner und Infrarot-Rezeptoren ausgestattet.

 

Während des Krieges wurden diese Droiden in nahezu allen Schlachten eingesetzt. Unter anderem kamen sie auch in der Schlacht um Kashyyyk zum Einsatz wo sie als Vorhut für die angreifenden Truppen verwendet wurden.

 

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kriegsgeräten der KUS wurden diese Droiden nicht deaktiviert, sondern in den imperialen Dienst übernommen. 

 

NR-N99 Panzerdroide

 

Modell.

Panzer

Hersteller:

Baktoid Rüstungswerke

Größe:

6,8 Meter

Waffen:

2 Laserkanonen

2 Ionenkanonen

Besatzung:

1 Droide

 

Der NR-N99 wurde ursprünglich dafür eingesetzt, Unternehmen davon zu überzeugen, sich der Handelsallianz anzuschließen. Er kam während der Klonkriege unter anderem auf Welten wie Cato Neimoidia, Kashyyyk, Geonosis zum Einsatz.

 

Er konnte sowohl über Land fahren als auch mit hoher Geschwindigkeit seichte Gewässer überqueren. Dies machte ihn zum idealen Fahrzeug um Uferstellungen anzugreifen. Die erste Version des N99 war ein eigenständiger Droide, der dann aber bald durch ein von Droidenpiloten gelenktes Modell ersetzt wurde. Der NR-N99 Panzerdroide war mit zwei Laserkanonen und zwei Ionenkanonen ausgerüstet.

 

Der Antrieb erfolgte durch eine Kette, die durch die Mitte des Panzers verlief. Auf den Seitenstegen des N99 fanden mehrere Kampfdroiden Halt.

  

Krabbendroide

 

Modell:

Kampfläufer

Hersteller:

Techno-Union

Größe:

7,5 Meter

Waffen.

1 Zwillingsblasterkanone

Besatzung:

Integriertes Droidengehirn

 

Die Krabbendroiden, von den Klonkriegern auch Dreckzecke genannt, waren Kampfdroiden die während der Klonkriege von der Techno-Union entwickelt und eingesetzt wurden.

 

Diese Droiden wurden häufig auf Sumpfplaneten wie Utapau eingesetzt. Mit seiner schweren Panzerung, seinen einen Meter emporragenden Überwachungsdrohnen und den sechs Meter langen Schneisenbrechern pflügte sich der Droide durch unwegsames Gebiet, um begehbare Pfade für die Infanterie zu schaffen. Seine Vordergreifer dienten zudem als Pumpvorrichtung, mit denen er Schlick aufsaugen und wieder ausstoßen konnte. Deswegen wurden diese Droiden häufig eingesetzt um den nachrückenden Kampfdroiden den Weg zu ebnen.

 

Aufgrund ihrer starken Panzerung und ihrem Zwillingsblaster waren diese Droiden ein schwer zu zerstörender Gegner. Die Krabbendroiden konnten oftmals nur zerstört werden, indem ein Klon auf den Kopf des Droiden sprang um so seine relativ ungeschützten Systeme zu zerstören.

  

B1-Kampfdroiden

 

Die B1-Kampfdroiden wurden von Baktoid Combat Automata für die Handelsföderation entwickelt und gebaut. Diese Kampfdroiden sollten die Schiffe der Handelsföderation vor Piratenüberfällen und anderen gewalttätigen Auseinandersetzungen schützen, da sich die Neimoidianer nicht auf den Schutz der Jedi oder des Senats verlassen wollten.

 

Bei der Entwicklung der B1-Kampfdroiden verfolgte man vor allem ein Ziel. Man wollte günstige und leicht herzustellende Infanteriedroiden erschaffen. Deswegen verzichtete man auf leistungsfähige Steuerprozessoren, große Programmspeicher, integrierte Waffen, Werkzeuge und sogar auf jegliche Panzerung. So waren die Droiden am Ende knapp zwei Meter groß, skelettartig und hatten einen schmalen, länglichen Kopf, zwei grobe Greifklauen und einen kastenförmigen Oberkörper auf zwei dünnen Beinen.

 

Diese Kampfdroiden waren zwar absolut tödlich, doch ihre Treffsicherheit war so gering, dass mehr Droiden zerstört wurden, als Droiden Gegner töteten. Außerdem verzichtete man auf individuelles Denken. Dadurch konnten die Droiden nicht aus ihren Fehlern lernen oder auf unbekannte Situationen spontan reagieren.

 

Die B1-Kampfdroiden erhielten ihre Befehle vom Zentralrechner eines Droiden-Kontrollschiffs. So konnte man mit Hilfe einfacher Programme unzählige Kampfdroiden steuern ohne ein eigenes Elektronengehirn für den Droiden bauen zu müssen. Um den Transport zu vereinfachen konnte man die B1-Kampfdroiden auf ein Drittel ihrer Gesamtgröße zusammenklappen und deaktivieren um sie anschließend in Truppen-Transporter zu verladen. Der Blaster wurde während des Transports am Tornister befestigt.

 

Doch das Konzept des B1-Kampfdroiden hatte mehrere Nachteile. So konnte man die Kampfdroiden mit einem gewöhnlichen Blaster, mit wenigen Schüssen, zerstören. Dies führte zu einer extrem hohen Verlustrate, die allerdings kaum ins Gewicht fiel, da die Handelsföderation über scheinbar unendlich viele Droiden verfügte. Außerdem führte die geringe Selbstständigkeit der Droiden immer wieder zu Problemen. So wurden Befehle mit einer kurzen Verzögerung weitergeleitet, was das Reagieren auf überraschende Situationen erschwerte. Dies ermöglichte es schnellen Gegnern, wie etwa einem Jedi, mehrere Droiden zu zerstören bevor diese reagieren konnten.

 

Doch die größte Schwachstelle der Droiden war ihre ständige Verbindung zum Kontrollschiff, da sie sonst nicht funktionierten. Wurde das Kontrollschiff zerstört oder fiel der Zentralrechner aus, waren die Droiden bewegungsunfähig und brachen zusammen.

 

Nach dem Desaster in der Schlacht um Naboo erhielten alle B1-Kampfdroiden ein Update. Die Droiden wurden mit modernen Selbstmotivatoren ausgestattet, die automatisch aktiviert wurden, sollte der Kontakt zum Zentralrechner abbrechen. Außerdem konnten die Droiden von nun an sämtliche Fahrzeuge und Geschütze der Handelsföderation bedienen. Dadurch waren sie den Modellen aus der Zeit vor den Klonkriegen, in Sachen Intelligenz und Selbstständigkeit überlegen. Doch die Droiden blieben genauso verwundbar wie vorher, denn die Panzerung wurde nicht verstärkt.

 

Zehn Jahre nach der Schlacht um Naboo brachen auf Geonosis die Klonkriege aus. Während der Schlacht um Geonosis wurden eine Million B1-Kampfdroiden eingesetzt, sie sollten, gemeinsam mit anderen Einheiten der Separatisten, die Jedi und ihre vorrückende Klonarmee abwehren und den Anführer der Konföderation die Flucht ermöglichen. Im weiteren Verlauf des Krieges nahmen die B1-Kampfdroiden an allen Operationen der KUS teil und kämpften gegen die Klonarmee der Republik. Erst als Darth Vader den Code zur Abschaltung der Droidenarmee sendete, wurden die B1-Kampfdroiden deaktiviert. 

 

B2-Superkampfdroiden

 

Die Infanterie der Handelsföderation verfügte über mehrere Arten von Kampfdroiden. Nachdem die gierige Handelsföderation auf Naboo eine schwere Niederlage erlitten hatte, rüstete sie sich nun für die Schlacht gegen die Galaktische Republik. Sie erschuf mit Hilfe der Technologie-Union einen neuen, autonomeren Kampfdroiden mit der Bezeichnung B2 (Battledroid 2), welcher, obwohl ohne Hals, die anderen Droiden und Menschen um Längen überragte.

 

Kurz vor Beginn der Klonkriege wurde der B2-Superkampfdroide als leistungsfähigerer, stärkerer, und in allen Punkten vorteilhaftere Version eines mechanischen Kriegers in Dienst gestellt.

 

Der B2 benötigte nicht mehr, wie die alte Version des B1, ein Kommandosignals eines Droiden Kontrollschiffes, um in einer Schlacht agieren zu können. Nach dem die Handelsföderation, nach der Schlacht um Naboo begriffen hatte, wie verwundbar ihr Armeen waren, veranlassten sie, dass ihre neuen Kampfdroiden mit einem Pogramm ausgestattet werden, was ihnen einem gewiesen Grad, an Autonomie erlaubte. Jedoch um wirklich hundertprozentig Operieren zu können, waren sie immer noch vom Kommando-Signal eines Zentral Computers abhängig.

 

Es ist deutlich sichtbar, dass der B2 im Gegensatz zu Standard-Kampfdroiden über einen harten, acertrongepanzerten Rumpf, eine entmenschlichte Silhouette und stärkere Arme als Beine verfügt. Superkampfdroiden haben wie ihre Vorläufer, eine äußerst rudimentäre Programmierung und sind unfähig eigenständig Angriffspläne zu entwickeln. Trotzdem sind sie furchtlose und anspruchslose Krieger, deren Kanonen solange feuern, bis der Gegner unter Trümmern und Ruinen begraben ist oder sie selbst besiegt wurden.

 

Diese "mobile Tötungsmaschine" wurde während der Klonkriege zu einem der stärksten Droiden auf Seiten der Konföderation Unabhängiger Systeme. Nach dem Aufstieg des Imperiums wurden sie aber abgeschaltet.

  

Droidekas

 

Obwohl sich die Handelsföderation vorwiegend auf Kampfdroiden verließ, war ihr durchaus auch die Bedeutung einer noch wirkungsvolleren Waffe bewusst. Aus diesem Grund beauftragte man die Colicoiden auf Colla IV mit dem Bau der tödlichen Droidekas. Die Ingenieure der Colicoiden gestalteten die Droidekas nach ihrem eigenen Erscheinungsbild. Genau wie die Droidekas können sich die Colicoiden zu einer Kugel zusammenrollen. Sie nutzen diese Fähigkeit, um ihre Opfer zu überraschen und einen plötzlichen Angriff zu starten.

 

Droidekas wurden von einer gehärteten Bronzium-Panzerung und einem leistungsfähigen Energieschild geschützt. Ein Minireaktor versorgte alle Systeme mit Energie, während eine Vielzahl von Sensoren das Aufspüren von Gegnern ermöglichte. Da die Droidekas nur eine Funktion hatten, verfügten sie über keinen Manipulatorarm. Stattdessen endeten ihre Arme in tödlichen Zwillings-Blastern. Die Droidekas der Handelsföderation empfingen alle Befehle von einem Droidenkontrollschiff. Allerdings waren die Colicoiden der Ansicht, dass dies die Leistungsfähigkeit des Droiden einschränkt. Aus diesem Grund statteten sie eine kleine Stückzahl der Droiden mit einem programmierbaren Computerhirn aus. Diese Droidekas griffen, wenn sie nicht richtig behandelt wurden, sogar ihre eigenen Besitzer an. Das Programm wurde also schnell überdacht.

 

Ihr Schutzschild machte sie zu einem äußerst harten Gegner, da dieser von Handfeuerwaffen nicht durchdrungen werden konnte und durch ihre starken Laser stellten die Droidekas selbst für Jedi eine Gefahr dar. Jedoch waren auch Droidekas nicht unbesiegbar, da Turbolaser oder andere mittlere bis schwere Laser-Geschosse sowie Granaten und Raketen den Schutzschild recht schnell zerstörten, obwohl ihre Außenhaut mit einer Panzerungs-Legierung versehen war. Des Weiteren konnten Droidekas nicht auf Thermaldetonatoren oder Raketenwaffen zurückgreifen, deshalb waren lediglich leicht gepanzerte Fahrzeuge von ihnen verwundbar.

  

IG-100 MagnaWächter

 

Die IG-100 MagnaWächter waren intelligente Droiden, die auf Grund ihrer hoch entwickelten, widerstandsfähigen und gefährlichen Bauweise zu Grievous persönlichen Leibwächtern wurden. Sie beschützten Grievous während den Klonkriegen vor Angriffen, seitens der Republik und der Jedi. Hergestellt wurden die Droiden von Holowan Mechanic, einem bekannten Droidenhersteller, der im Dienste des Intergalaktischen Bankenverbands stand.

 

Grievous, der größte Kriegsherr der Kaleesh, wurde schon vor seiner beinahe tödlichen Bruchlandung, die ihn zu einem Cyborg verwandelte, von speziell ausgebildeten Leibwachen begleitet. Diese Gruppe von kampfstarken Kaleesh bezeichnete Grievous häufig als seine Elite. Zusammen eroberten sie ganze Welten der traditionellen Feinde seines Volkes, den Huk.

 

Nach seiner Verwandlung in eine hybridisierte Gestalt und der Ernennung zum Obersten Kommandanten der separatistischen Droidenamee verweigerte die Konföderation eine Einstellung von Kaleesh-Kriegern, die Grievous als Leibwachen hätten dienen können. Die Wachen, die Grievous einst begleiteten, während er diverse Schlachten anführte, wurden zu einem solch integralen Bestandteil seiner Gefolgschaft, dass er dringenden Ersatz anforderte. Dooku, der diesem Anspruch gerecht werden wollte und dem klar war, dass gewöhnliche Kampfdroiden über zu wenig Individualismus verfügten, ließ die MagnaWächter-Serie von Holowan Mechanicals, ein dem Intergalaktischem Bankenverband verpflichtendes Unternehmen, von Grund auf neu konstruieren.

 

Die resultierende Neuentwicklung von Holowan war schließlich der so genannte Self-Motivating Heuristically Programmed Combat Droid, auch unter der Seriennummer IG 100 bekannt. Grievous wünschte sich für seine neuen Leibwächter, dass sie kein installiertes Kampfprogramm erhalten, sodass er sie ohne Beeinflussung eines Programms effizient ausbilden konnte. Manche Magnawachen dienten sogar noch in der Zeit des Imperiums den Großmuftis.

 

Jeder IG-100 MagnaWächter war von humanoider Körperform und in den Farben Schwarz, Alabaster, Blau und Grau erhältlich. Zur Erinnerung an Grievous früheren Kaleesh-Anhängern trugen die MagnaWächter einen langen Kopfschleier, die sich über die skelettartigen Körperformen der Droiden drapierten. Ihre Bewaffnung beschränkte sich lediglich auf einen Energiestab, obwohl sie in der Lage wären mit jedweder anderen Waffe zu kämpfen. Diese Energiestäbe waren mit hochwertigem Phrik gepanzert, ein selten vorkommendes mandalorianisches Eisen, dass selbst einer Lichtschwertklinge standhält. Einige der MagnaWachen waren auch mit schweren Blastergewehren bewaffnet.

 

Die List der MagnaWächter bestand darin, sich zu zweit gegen einen einzelnen Feind zu wehren. Trotz der kollektiven Zusammenarbeit und der intellektuellen Kampfweise kam es nicht selten vor, dass MagnaWächter Einzelteile abgeschlagen bekamen. Da die einzelnen Systeme unabhängig voneinander abliefen, war es möglich, dass die MagnaWächter auch nur mit einem Arm oder selbst ohne Kopf weiterkämpfen konnten. Im Falle einer Enthauptung schalten sich somit automatisch Backup-Prozeduren ein, die dafür sorgen, dass der Körper den Kampf ohne Qualitätsabfall fortsetzte.

 

HOME