der Vorzeit

 

Zeitrechnung

Die Star Wars Zeitrechnung richtet sich nach der Zerstörung des ersten Todessterns bei der Schlacht von Yavin. Dieses Jahr gilt als das Jahr 0. Doch die Geschichte beginnt viele tausend Jahre vor dieser Schlacht…

  

Unendliches Reich

 

Lange vor der Ersten Republik beherrschten die Rakata das Universum. Mit Hilfe der dunklen Seite der Macht gelang ihnen der Bau des Hyperraumantriebes, der aber nur mit der Macht funktionierte. So kamen die Rakata in ihren Eroberungszügen schnell voran und überrannten jeden Widerstand. Sie arbeiteten Das unendliche Reichauch mit List und Tücke und versuchten mit ihrer fortgeschritteneren Technologie die primitiven Rassen so zu beeindrucken, dass diese sich ihnen einfach unterwerfen würden.

 

Auf dem Höhepunkt des Unendlichen Reiches hatten die Rakata über 500 Planeten unter Kontrolle, auf denen mehr als 10 Milliarden Rakata lebten. 1 Billion Sklaven arbeiteten damals für das Unendliche Reich. Die Rakata bauten die Sternenschmiede (eine riesige Raumschifffabrik) in ihrem Heimatsystem. Diese gewaltige Fabrik der dunklen Seite sollte ihre Herrschaft über die Galaxie besiegeln.

 

Als Zeichen ihrer Macht ließen sie auch Sternenkarten (machtdurchdrungene Karte der Galaxie mit Terraforming-Eigenschaften) auf vielen Planeten erbauen, welche die Untertanen daran erinnern sollten, wem sie zu dienen hatten. Diese Sternenkarten hatten aber auch merkwürdige Auswirkungen. Auf Kashyyyk zum Beispiel, beeinflusste die Macht der Sternenkarte die gesamte Natur und sorgte dafür, dass der Planet so wurde, wie er heute bekannt ist, nämlich wild und kriegerisch.

 

Doch mit der Zeit verlernten die Rakanta, auch aufgrund des technischen Fortschrittes, die Benutzung der Macht, und wurden schwächer. Infolge von Korruption und Machtkämpfen untereinander, war das Reich dem Untergang geweiht. Durch diese Schwächung ermutigt, erhoben sich die Sklaven im Reich und es kam zu einem Bürgerkrieg. Die Sklaven vereinten sich unter Adas, dem Herrscher der Sith, und kämpften gegen ihre Unterdrücker. In diesem Krieg wurde der blühende Planet Tatooine verwüstet und wurde zu einer Sandwüste. Fast Gleichzeitig trat eine Seuche auf, welche nur die Rakata infizierte und tötete. So zerfiel das Unendliche Reich immer mehr, bis es gänzlich verschwand. Die Überlebenden Rakata zogen sich auf den Heimatplaneten, Lehon, zurück und sie wie auch die Sternenschmiede gerieten in Vergessenheit.

  

Die Gründung der Alten Republik

 

Ungefähr 25000 Jahre vor der Schlacht von Yavin modifizierten corellianische und Duros-Wissenschaftler den Hyperraumantrieb der Rakata, womit er endlich auch technisch funktionierte und nicht nur durch Einsatz der dunklen Seite der Macht. Dadurch wurde schnelles Reisen zwischen den Planeten und Sonnensystemen für alle ermöglicht und schnell breitete sich der Handel in der Galaxie aus.

 

Um den Frieden zu wahren und damit den Handel und den neu entstandenen Reichtum zu sichern, schlossen sich viele Planeten der Kernwelten zur galaktischen Republik zusammen und wählten den dicht besiedelten Planeten Coruscant, zum Hauptplaneten und erbauten dort den Senat und die Regierungsgebäude.

Die Armee der alten Republik war bemerkenswert klein, während sie beinahe die gesamte Galaxis regierte. Bei Krisenherden setzte man lieber auf Diplomatie oder auf die Jedi, die einige Zeit lang die einzige "Armee" waren, die der Republik zur Verfügung stand. Nur vereinzelte Planetenarmeen waren üblich.

 

So mancher Konflikt entstand in den ersten Tagen der Republik, die ständig expandierte und neue Planeten in ihren Bund aufnahm. Doch wurde jeder dieser Konflikte schließlich vom ersten großen Machtkrieg überschattet.

Der Jedi-Orden war aufgeblüht und eine mächtige Institution innerhalb der Republik geworden, die für Frieden und Gerechtigkeit sorgte. Zwar hatten sich die Jedi der Hellen Seite der Macht verschrieben, und folgten so dem Willen der Macht, gab es doch einige ehrgeizige innerhalb des Ordens, die die Macht für ihre eigenen Zwecke ausnutzen wollten und mit dem Jedi-Orden brachen.

Ungefähr 24500 Jahre vor der Schlacht von Yavin zettelte Xendor mit seiner Armee, der Legion von Lettow(einer Vereinigung dunkler Jedis), einen Krieg an, der die Galaxis verwüstete. Xendor wurde letztlich von vielen tapferen Jedi besiegt und so konnte der Frieden wieder hergestellt werden. Seitdem lebte die Republik in Sicherheit und expandierte alsbald über die Kernwelten hinaus in den mittleren Rand.

  

Die Hundertjährige Dunkelheit

 

Die Republik wuchs stetig weiter. Jeden Tag wurden neue Systeme entdeckt und der Republik einverleibt. Die Jedi sorgten in der ganzen Galaxie für Recht und Ordnung. Sie blieben untereinander einig und kein Streit sollte ausbrechen, der die Galaxis bedrohen könnte. Viele tausend Jahre herrschte Frieden in der Republik.

 

Doch wiederum rumorte es innerhalb des Jedi-Ordens und ca. 7000 Jahre vor der Schlacht von Yavin sagten sich einige Jedi vom Orden los. Der bekannteste unter ihnen war Ajunta Pall. Er und seine Gefährten überzogen die Galaxis mit einem neuen, verheerenden Krieg. Der Krieg sollte hundert Jahre lang andauern und Tod und Leid in die Galaxie bringen.

 

Doch schließlich triumphierten die Jedi über die Dunklen Jedi in der Schlacht von Corbos. Die Jedi glaubten, erneut die Dunkle Seite vernichtet zu haben, doch sie irrten sich, und einige dunkle Jedi entkamen und landeten schließlich auf dem Planeten Korriban, wo sie die primitive Rasse der Sith unterwarfen. Auf Korriban erhoben sich die dunklen Jedi zu Dunklen Lords der Sith und bauten ein neues Reich auf, das viele Jahre später die Galaxis wieder mit Krieg überziehen sollte.

  

Aufstieg der Sith

 

5000 vor Yavin waren die Dunklen Jedi bereits in Vergessenheit geraten. Die Alte Republik expandierte weiter, ohne zu ahnen, welche Gefahren in den Weiten des Alls lauern.

Dies sollten die, nach einer Schlacht verwaisten, Daragon Geschwister als bald erfahren. Gav und Jori Daragon stahlen ihr verpfändetes Raumschiff und machten sich auf die Suche nach einer neuen Hyperraumroute.

 

Die Dunklen Jedi, die 2.000 Jahr zuvor auf Korriban gelandet waren, bauten unter den Sith ihr Reich auf und ließen sich als Götter verehren. Nach seiner 100jährigen Regentschaft verstarb der Anführer der Sith, Marka Ragnos. Ein Streit um seine Nachfolge entbrannte zwischen seinen beiden Schülern Naga Sadow und Ludo Kressh.

 

Kurz darauf tauchten die Daragon Geschwister aus dem Hyperraum auf und landeten auf Korriban, wo sie sofort verhaftet wurden. Plötzlich sah Naga Sadow in der Republik, die durch die Jahre hindurch in Vergessenheit geraten war, ein gewaltiges Großreich, das erobert werden wollte. Ludo Kressh war gegen einen Krieg, doch Naga Sadow hatte viele Anfänger und wurde zum Herrscher gewählt. Mit Hilfe eines Peilsenders fand Sadow den Weg zur Alten Republik. Er baute eine riesige Flotte auf.

 

 Der große Hyperraumkrieg

 

Jori Daragon versuchte die Alte Republik zu warnen, doch da war es bereits zu spät. Plötzlich erschien eine gewaltige Flotte von Sith-Schiffen aus dem Hyperraum. Mit Hilfe der dunklen Seite der Macht ließ Sadow seine Flotte noch größer erscheinen, was Angst und Schrecken in den Reihen der Alten Republik verbreitete. Die folgenden Schlachten forderten Millionen Leben, ganze Sterne wurden durch die Sith-Macht pulverisiert.

 

Durch den Verrat seines Getreuen Gav Daragon musste Naga Sadow den Rückzug antreten. Von der Republik verfolgt, wurde Sadow in eine letzte Schlacht verwickelt. Die Sith auf Korriban wurden von den Jedi vernichtet. Sadow gelang jedoch die Flucht nach Yavin 4. Dort ließ er gewaltige Tempelanlagen errichten, in denen er seine Macht fokussierte. Er ließ sich in Stasis setzten und brütete so Jahrhunderte lang über seine Rache nach, bis er von einem ehrgeizigen Jedi gefunden wurde.

 

 Der Freedon Nadd – Aufstand

 

Wieder herrschte Frieden und die Jedi verloren sich erneut in der scheinbaren Gewissheit, dass sich die Dunkelheit nie wieder erheben würde. Aber sie irrten sich, denn ca. 4 400 Jahre vor der Schlacht von Yavin führten Neugier und Ehrgeiz den jungen JediFreedon Nadd in das Yavin-System.

 

600 Jahre harrte Naga Sadow als Schatten seiner Selbst in seiner Gruft aus. Seine dunkle Macht verlor nichts an ihrer Intensität. In den Jahrhunderten degenerierten seine Getreuen zu schrecklichen Wesen, und die Lehren der Sith drohten in Vergessenheit zu geraten. Dann sollte mit Nadd ein Sith ausgebildet werden, dessen Bösartigkeit die ganze Galaxie vor Angst erzittern ließ.

 

Als der junge Padawan auf Yavin landete, griffen Nadd die Massassi an, welche er mit Hilfe der Macht gekonnt abwehren konnte. Davon beeindruckt, führten sie ihn zu Sadows Gruft, wo er den in Stasis liegenden Sithlord wieder zum Leben erweckte. Naga Sadow weihte den Jedi in den Gebrauch der Dunklen Seite der Macht ein und wurde somit sein Sith-Mentor. Nachdem Nadd alles von Sadow gelernt hatte, tötet er seinen Lehrmeister, und wurde selbst zu einem dunklen Lord der Sith.

 

Daraufhin verließ er Yavin IV und ging in das noch unentdeckte Onderon-System. Auf dessen Hauptwelt, Onderon, machte er sich zum Herrscher und hüllte den Planeten nach und nach in Dunkelheit. In späteren Zeiten würde das noch katastrophale Auswirkungen für die alte Republik haben. Nadd wurde nach seinem Tod auf Onderon beigesetzt.

 

Die nächsten 400 Jahre expandierte die Republik weiter und fand so schließlich den Planeten Onderon, der sich bald darauf der Republik anschließen wollte. Zur Unterstützung für Onderon ernannten die Jedi den Jedi Meister Arca Jeth von Arkania zumJedi-Wächter des neuen Systems. Doch dieser verließ Arkania nicht und schickte stattdessen seine Schüler.

 

Dort sollten sie den Konflikt zwischen Freedon Nadds befestigter Stadt Iziz und den Bestienlords von Onderon beilegen. Doch scheiterten sie und lösten den größten Konflikt zwischen Bestienlords und Izis aus, den es je gegeben hatte. Mehrere Millionen Soldaten kämpften auf beiden Seiten, doch der Kampf wurde auch auf anderer Ebene beeinflusst, denn auf Onderon war die Dunkle Seite der Macht in Form von Königin Amanoa, einer Nachfahrin von Freedon Nadd, aktiv, die den Kampf zu Gunsten der Stadt Iziz lenkte. Doch dann kam Arca Jeth doch nach Onderon und verdrängte mit der Hellen Seite der Macht die Dunkelheit und die Bestienlords gewannen.

 

Doch der Frieden schien wiederum nur von kurzer Dauer zu sein, denn Arca Jeth fand die Quelle der Dunklen Seite der Macht auf Onderon, den Sarkophag von Freedon Nadd. Arca entschied, dass der Leichnam von Nadd auf den bewaldeten Mond Dxun gebracht werden sollte. Doch die Überführung scheiterte, denn die Anhänger des toten dunklen Lords erhoben sich und lösten eine gewaltige Rebellion aus, die erst beendet werden konnte, als neue Jedi-Ritter von Ossus zur Unterstützung kamen. Auch die Republik schickte eine große Flotte, die die Nadds Anhänger vernichtete und endlich für Frieden sorgte, doch die dunkle Saat war schon wieder gesät worden - in Form der beiden Adligen Aleema und Satal Keto, die vom Geist Freedon Nadds einen Auftrag bekommen hatten.

 

 Der Große Sith – Krieg

 

Während die Republik noch ihren Sieg auf Onderon feierte, übernahmen Aleema und Satal Keto mit ihrem Sith-Geheimbund, den Krath, die Regierung ihrer Heimatwelt im Kaiserin-Teta-System und rüsteten für einen großen Krieg. Eine der schlimmsten Folgen der Krath-Invasion war wohl, dass Ulic Qel-Droma durch Folter, Sith-Magie und Gift zur dunklen Seite geführt wurde.

 

Währenddessen wurde der Padawan Exar Kun immer mehr zur Dunklen Seite der Macht hingezogen, und stellte Nachforschungen über Freedon Nadd an. Er fand schließlich Nadds Gruft auf Dxun, und traf dort auf dessen Geist. Nadd unterrichtete Kun und berichtet ihm schließlich von Naga Sadows Experimenten, mit denen er Geistern neue Körper geben wollte. Daraufhin reiste Kun nach Yavin, um diese Experimente fortzusetzen.

 

Er kam zu dem Zeitpunkt im Kaiserin Teta System an, in welchem die  Jedi-Ritter den Krath-Stüzpunkt belagerten. Dort duellierte er sich mit Ulic Qel-Droma, bis schließlich der Geist des alten Sith-Lords Marka Ragnos erschien, und Kun den Titel eines Dunklen Lords der Sith verlieh, Qel-Droma den eines Sith-Adepten. Schließlich verbündeten sie sich mit Aleema, um die Republik zu stürzen und die Jedi-Ritter zu vernichten.

 

Bald darauf vereinte Qel-Droma die Truppen der Krath und die der Mandalorianer, die er seinem Willen unterwarf, in dem er ihren Mandalore im Kampf besiegte. Mit seiner neuen Armee griff Qel-Droma Coruscant an, wodurch die Republik kurz vor ihrem Untergang stand. Doch Verrat rettete ihnen das Leben, denn Aleema betrog Ulic Qel-Droma und ließ ihn im Stich, so dass er von einem Trupp Jedi-Ritter gefangen genommen und vor den Senat, wo ihm der Prozess gemacht werden sollte, gebracht wurde. Doch Ulic, der schon alles gestanden hatte, wurde durch das plötzliche Erscheinen von Exar Kun gerettet, der alle Anwesenden tötete und mit Ulic von Coruscant floh. Aleema sollte für ihren Verrat mit dem Tod bestraft werden, doch sie vernichtete sich selbst, denn sie benutze Sith-Magie und löste eine gewaltige Supernova aus, in der sie umkam und unter anderem auch Ossus zerstörte.

 

Jedi griffen nun mit einer gewaltigen Flotte Yavin IV an und überwältigten Exar Kun. Dieser kanalisierte jedoch seine ganze Macht in einem Tempel, schloss seinen Geist dort ein und überlebte so. Nach dem Verschwinden der beiden Sith-Lords brach das Imperium, das sie aufgebaut hatten, zusammen.

 

So endete der Große Sith-Krieg, der Milliarden Leben und einige Planeten als Preis forderte. Der Jedi-Orden war zusammengeschrumpft und hatte nur wenig Zeit zur Erholung, denn neue schreckliche Ereignisse zeichneten sich bereits am Horizont ab.

  

Der Mandalorianische Krieg

 

Die Mandalorianer waren nach der Niederlage im Großen Sith-Krieg gezwungen, sich zurückzuziehen. Schon bald bereiteten sie sich auf einen neuen Krieg mit der Republik vor.

 

20 Jahre nach dem Großen Sith-Krieg war es soweit, die Mandalorianer begannen die Mandalorianischen Kriege. Sie vernichteten jeden Widerstand auf Planetenoberflächen und schon bald darauf fielen reihenweise Welten außerhalb des Republikraums den Mandalorianern zum Opfer und erlitten schreckliche Verwüstungen. Die Mandalorianer griffen die Republik brutal an und versuchten sie und die Jedi zum Krieg zu zwingen, in dem sie auch Zivilisten nicht verschonten. Doch der Jedi-Rat weigerte sich in Gedenken an die schrecklichen Verluste während des großen Sith-Krieges aktiv in den Krieg einzugreifen, und so brachen die Mandalorianer den Widerstand der Republik, die nicht fähig war, ihre Kraft zu bündeln.

 

Das änderte sich erst, als die beiden Jedi Revan und Malak auf der Bildfläche erschienen und einen ebenso brutalen Angriff gegen die Mandalorianer starteten. Dank Revans genialer Führung und Malaks verheerendem Zorn wurden die Mandalorianer ohne Gnade vernichtet und zurückgetrieben. Schließlich siegte die Republik in der finalen Schlacht auf Malachor V, indem sie den Planeten kurzerhand zerstörte und unzählige Mandalorianer dabei ums Leben kamen. Die Republik hatte gesiegt, doch die Helden Revan und Malak waren durch den Krieg verändert worden und standen nun auf der dunklen Seite der Macht.

 

Der Sieg war errungen, doch die Republik wurde immer mehr zu einem Trümmerhaufen und viel Zeit zum Wiederaufbau blieb nicht, denn bald darauf verschwanden Revan und Malak in den leeren Raum - mitsamt einem Großteil der republikanischen Flotte - und sollten erst 5 Jahre später wieder auftauchen, dieses Mal aber als Sith-Lords und Feinde der Republik.

  

Der Jedi – Bürgerkrieg

 

Revan und Malak entdeckten die von den Rakata gebaute Sternenschmiede, und nahmen sie wieder in Betrieb. Von der Brücke der Sternenschmiede im unbekannten Rakata-System aus, gründete Revan ein neues Sith-Imperium. Revan glaubte fest daran, daß man nur durch Konflikte stärker würde und sollte in den nächsten Jahren versuchen, die Galaxis zu erobern, um sie zu beschützen oder durch seine eigene Niederlage zu stärken. Er paßte die Lehren der alten Sith an seine Ziele an und machte Malak zu seinem Schüler, was dieser nur widerwillig in Anerkennung von Revans Stärke akzeptierte. Revan wurde "Darth" Revan und krönte sich zum Dunklen Lord der Sith.

 

So begann der Zweite Sithkrieg, ein Konflikt, der sich als noch zerstörerischer als der erst wenige Jahrzehnte zurückliegende Große Sith-Krieg erweisen sollte. In der ersten Schlacht des Krieges fielen Revan und Malak über die Werften bei Foerost her und eroberten einen Großteil der dort im Reparaturdock liegenden Flotte der Republik. Dieser Zug brach der bereits schwer angeschlagenen Republikanischen Flotte endgültig das Rückgrat. Kurze Zeit darauf befahl Darth Malak Admiral Karath, seine Heimatwelt Telos zu zerstören, um seine Treue unter Beweis zu stellen. Karath fügte sich und bombardierte den Planeten - eine der wichtigsten Militärbasen der Republik - bis nichts übrig war, was Leben hätte ermöglichen können.

 

Unter der Führerschaft von Darth Revan war die Invasion der Sith unaufhaltsam. Seine Sith-Attentäter sickerten heimlich in die Republik ein. Von ihrer Basis auf Malachor V aus ermordeten oder entführten sie Jedi in der ganzen Republik. Auf Welten, die mit der Dunklen Seite verbunden waren, errichtete Revan Festungen und Schulungszentren, so auf Rakata Prime, Dxun und Korriban. In diesen dunklen Bastionen brachen seine treusten Diener den Widerstand gefangener Jedi und führten sie zur Dunklen Seite.

 

Die Erfolge der Sith führten schließlich dazu, daß sich Welten der Sithflotte freiwillig ergaben, entweder aus Angst, ihnen könnte etwas ähnliches angetan werden wie Telos, oder weil sie glaubten, daß die korrupte und ineffektive Republik den Krieg unweigerlich verlieren müßte. Doch die Republik hatte noch ein Ass im Ärmel, denn dieses Mal beschlossen die Jedi, zurückzuschlagen. Wieder und wieder entgingen die Flotten der Republik Dank der Macht einer jungen Jedi dem sicheren Untergang: Bastila Shan. Ihre Erfahrung mit der Technik der Kampfmeditation - einer seltenen und mächtigen Machtfähigkeit, welche die Kampfkraft der eigenen Streitkräfte stärkte und den Kampfeswillen des Feindes untergrub - verhinderte so manche Niederlage, doch mehr und mehr wurde klar, daß der Konflikt mit den Sith zum Abnutzungskrieg wurde.

 

Die Republik wusste, dass sie den zahlenmäßig überlegenen Sith-Armeen nicht ewig standhalten würde. In ihrer Not griffen die Jedi zu einem verzweifelten Plan: sie stellten Revan eine Falle. Als alles verloren schien und die Sith dem Sieg zum Greifen nahe waren, drang eine kleine Gruppe von Jedi-Rittern in Revans Kommandoschiff vor und trieb den Dunklen Lord auf der Brücke in die Enge. Doch der machtgierige Malak nutzte die Chance, die sich ihm bot, und eröffnete das Feuer auf das Schiff seines Meisters, um all seine Feinde mit einem schnellen Schlag zu vernichten. Doch sein Plan ging nicht auf. Das Schiff wurde zerstört, den Jedi gelang jedoch die Flucht mit Revan als ihrem Gefangenen. Der Rat der Jedi pflanzte eine neue Persönlichkeit in Revans zerstörten Geist ein und hoffte so, seine wahre Identität vor ihm zu verbergen. So sollte Revan ihnen helfen, die Quelle der scheinbar endlosen Ressourcen der Sith zu finden und stillzulegen.

 

So hatten sie schließlich den Planeten Lehon lokalisiert und flogen in das System, um die dort gelegene Sternenschmiede, die Quelle von Malaks Macht, zu vernichten. Doch mussten sie zuerst auf dem Planeten notlanden und ein Kraftfeld deaktivieren. Außerdem wollte Revan, der inzwischen seine alte Identität wieder erlangt hatte und auf dem Pfad der hellen Seite blieb, Bastila befreien, die von Malak zur dunklen Seite geführt worden war. Doch musste er das alles auf der Sternenschmiede erledigen, denn auf Lehon konnte Bastila fliehen.

 

Währenddessen traf auch die Flotte der Republik ein und lieferte sich eine erbitterte Schlacht mit Malaks Flotte. Bald wandte sich das Schlachtenglück der Republik zu, denn Bastilas Kampfmeditation verhalf ihnen zu ungeheurer Stärke. Revan stürmte nun die Sternenschmiede und vernichtete schließlich seinen alten Schüler und Freund Malak. Dadurch gewann die Republik zwar diesen Krieg und auch die Sternenschmiede war vernichtet, die Sith aber noch lange nicht.

  

Neue Sith-Kriege

 

In den folgenden tausend Jahren erlebte die Republik erneut eine Phase des Friedens, des Wohlstands und der Sicherheit, doch ca. 2000 Jahre vor der Schlacht von Yavin erhob sich die dunkle Seite einmal mehr.

 

Ein junger Jedi-Ritter namens Phanius war fasziniert von der Dunklen Seite der Macht. Er beschloss mit 50 Anhängern einen neuen Sith-Orden zu gründen. Er stellte sich an die Spitze dieses neuen Ordens, nahm den Namen Darth Ruin an und begann einen erneuten Krieg zwischen der Hellen und der Dunklen Seite. Durch seine Fähigkeit, Einfluss auf andere Lebewesen zu nehmen, baute er sich eine große Armee auf, diese Armee kämpfte auch nach seinem Tod weiter.

 

1000 Jahre lang wurde die Galaxis von diesem Krieg erschüttert, der als dunkles Zeitalter der Republik bekannt wurde. Keine der beiden Seiten konnte einen Vorteil erringen, denn immer, wenn die Sith erstarkten, bekämpften sie sich gegenseitig, und schwächten sich somit immer wieder. Auf der anderen Seite waren die Jedi, wenn sie einen Sieg errungen hatten, geschwächt durch ihre im Kampf gefallenen Kameraden. So zog sich dieser Konflikt hin, bis es 1000 Jahre vor der Schlacht von Yavin Lord Kaan gelang, viele Sithlords in der “Bruderschaft der Dunkelheit“ zu vereinen. Die vereinten Sith zogen noch einmal gegen die Republik, so dass diese gefährlich ins Wanken geriet.

 

In dieser Stunde der Not wurde der Jedi Lord Hoth zum Retter der Republik, weil er begriff, dass er die Sith nicht mit Soldaten besiegen konnte, und deshalb tausende von Jedi vereinte und mit diesen den Planeten Ruusan angriff. Die Sith ließen sich darauf ein und konzentrierten nun ebenfalls ihre gesamte Kraft auf Ruusan. Dadurch fielen die Planeten, die die Sith sich gesichert hatten, an die Republik zurück, denn Lord Kaan schickte alle seine Sith und den Großteil seiner Soldaten nach Ruusan.

 

Es wurden sieben harte Schlachten auf Ruusan geschlagen und die Sith hatten es geschafft, die Lufthoheit über den Planeten zu erringen sowie den Nachschub für die Jedi mit einer Flotte aufzuhalten. Dadurch konnte die Verstärkung, die der Jedi Valenthyne Farfalla heranbringen wollte, nicht landen. Die Jedi standen kurz vor der Niederlage, denn sie mussten sich in einem kleinen Wald verschanzen, doch dann wurden die Sith wieder durch einen Verrat erschüttert. Darth Bane, ein Sith, der die Bruderschaft der Dunkelheit verabscheute, hatte sich ihr kurzfristig angeschlossen, nur um sie schließlich zu vernichten, damit er seine “Regel der 2“ (Es sollte nur noch einen Meister und einen Schüler geben, da zu viele Sithmeister zu schwach waren) durchsetzten konnte. Zuerst praktizierte Darth Bane mit den anderen dunklen Lords ein Ritual, dass den Wald vernichtete und die Jedi ins Freie trieb. Dort sollten sie von den Sith zermalmt werden, doch es kam alles anders, denn Darth Bane verriet nun die Bruderschaft und befahl der Flotte im Orbit durch Kaans persönliche Funkanlage, die Jedi-Flotte anzugreifen. Die Jedi-Flotte nahm den Kampf auf und schützte so einige Kanonenboote und Transporte, die die Jedi auf Ruusan nun unterstützen konnten. Die Verstärkung kam genau rechtzeitig und die Sith-Armee wurde zermalmt. Nur einige dunkle Lords und Lord Kaan überlebten. Diese zogen sich bald darauf in eine Höhle zurück und zündeten schließlich die Gedankenbombe, die jeden Jedi und Sith in der Nähe vernichtete, dazu gehörten alle dunklen Lords, sowie Lord Kaan.

 

Nur Darth Bane und Valenthyne Farfalla überlebten. Bane konnte  nun mit dem Aufbau seines neuen Sith-Ordens beginnen. Und Valenthyne Farfalla, baute schließlich den Jedi-Orden wieder auf.

Eine tausendjährige Dunkelheit war zu Ende gegangen, wieder waren die Jedi und die Republik als Sieger hervorgegangen und begannen erneut mit dem Wiederaufbau. Auf diese 1000 Jahre Krieg folgte nun eine fast ebenso lange Friedenszeit, die die Blütezeit der Republik und des Jedi-Ordens werden sollte. Doch ahnten die Jedi nicht, dass Bane überlebt hatte und die Rache der Sith vorbereitete.

 

HOME